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07555072
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Anwendungsgebiete:
Zur Prophylaxe und symptomatischen Therapie von Übelkeit und Erbrechen unterschiedlicher Genese, insbesondere von Kinetosen.

Hinweis:
Dimenhydrinat ist zur alleinigen Behandlung von Zytostatika-induzierter Übelkeit und Erbrechen nicht geeignet.


Nicht Anwenden bei:
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
• Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Dimenhydrinat, andere Antihistaminika oder einen der sonstigen Bestandteile
• akutem Asthma-Anfall
• Engwinkelglaukom
• Phäochromozytom
• Porphyrie
• Prostatahypertrophie mit Restharnbildung
• Krampfanfällen (Epilepsie, Eklampsie).

Das Arzneimittel darf nur unter besonderer Vorsicht angewendet werden bei:
• eingeschränkter Leberfunktion
• Herzrhythmusstörungen
• chronischen Atembeschwerden und Asthma
• Pylorusstenose.

Schwangerschaft und Stillzeit:
• Dimenhydrinat sollte während der letzten Schwangerschaftswochen wegen möglicher Auslösung vorzeitiger Uteruskontraktionen nicht angewendet werden. Während der ersten sechs Monate der Schwangerschaft sollte Dimenhydrinat nur angewendet werden, wenn nicht-medikamentöse Maßnahmen keinen Erfolg gezeigt haben.
Die Anwendung unter der Geburt kann die Uteruskontraktion erhöhen und die Dauer des Geburtsvorganges verkürzen. Wegen der Gefahr einer Hyperstimulierung wird vom Einsatz als wehenförderndes Mittel abgeraten.
• Dimenhydrinat geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Bisher sind keine langfristigen, negativen Auswirkungen auf Säuglinge beschrieben. Sollte ein gestilltes Kind Anzeichen für erhöhte Irritabilität zeigen, ist auf Flaschennahrung umzustellen oder die Behandlung mit Dimenhydrinat abzusetzen.


Anwendung:
• Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahre: 3-4mal 1-2  Filmtabletten (entsprechend 3-4mal 50-100 mg Dimenhydrinat) täglich, jedoch nicht mehr als 400 mg/Tag. - Kinder von 6 bis zu 14 Jahren: 1-3mal 1 Filmtablette (entsprechend 1-3mal 50 mg Dimenhydrinat) täglich, jedoch nicht mehr als 150 mg/Tag.
• Kinder ab 6 kg Körpergewicht: 3-4mal täglich 1,25 mg Dimenhydrinat/kg Kg.

Art und Dauer der Anwendung:
• Die Tabletten sollen unzerkaut und mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden.
• Zur Prophylaxe von Kinetosen erfolgt die erstmalige Gabe ca. 1/2-1 Stunde vor Reisebeginn.
• Zur Therapie von Übelkeit und Erbrechen werden die Gaben in regelmäßigen Abständen über den Tag verteilt.

Hinweise:
• Nach längerfristiger täglicher Anwendung können durch plötzliches Beenden der Behandlung vorübergehend Schlafstörungen auftreten. Deshalb sollte in diesen Fällen die Behandlung durch schrittweise Verringerung der Dosis beendet werden.
• Wie bei anderen hypnotisch wirkenden Arzneimitteln ist bei einer längerfristigen Therapie mit Dimenhydrinat die Entwicklung einer Medikamentenabhängigkeit nicht auszuschließen. Aus diesem Grunde sollte die Indikation zu einer über eine Kurzzeitbehandlung hinausgehenden Therapie kritisch gestellt werden.

Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff blockiert Rezeptoren für einen bestimmten Botenstoff, genannt Histamin. Über diese Blockade unterdrückt er eine durch das Histamin ausgelöste Gefäßerweiterung und vermehrte Durchblutung kleinster Haargefäße (Kapillaren). Außerdem bekämpft er über den selben Mechanismus Übelkeit und wirkt beruhigend.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Achtung: Wenn Sie das Arzneimittel über längere Zeit anwenden, kann sich der Körper daran gewöhnen und Sie brauchen evtl. eine immer höhere Dosierung, damit Sie eine Wirkung spüren.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Durchblutungsstörung der Hirngefäße, aktuell oder auch wenn sie schon länger zurückliegen
- Epilepsie
- Krampfanfälle während der Schwangerschaft (Eklampsie)
- Engwinkelglaukom
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
- Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
- Prostatavergrößerung mit Restharnbildung

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herzrhythmusstörungen
- Asthma bronchiale
- Chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (chronische Atemwegserkrankung mit einer Verengung der Atemwege)
- Eingeschränkte Leberfunktion

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
 - Übelkeit
 - Erbrechen
 - Magenschmerzen
 - Durchfälle
 - Verstopfung
- Mundtrockenheit
- Schwindel
- Schläfrigkeit
- Benommenheit
- Muskelschwäche
- Stimmungsschwankungen
- Sehstörungen
- Pulsbeschleunigung
- Erhöhung des Augeninnendrucks
- Störungen beim Wasserlassen
- Gefühl der "verstopften Nase"

Besonders bei Kindern:
- Unruhe
- Erregung
- Schlaflosigkeit
- Angstzustände
- Zittern

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Anwendwendungsgebiete
Zur Vorbeugung und Behandlung der:
- Reisekrankheit


Was ist das? - Definition
Bei einer Reisekrankheit kommt es zu Übelkeit, Erbrechen oder ähnliche Beschwerden, die durch eine verstärkte Reizung des Gleichgewichtsorgans ausgelöst werden.

Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Kinetose
 - Bewegungskrankheit

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Die Fähigkeit aufrecht zu gehen und zu stehen, sowie bei komplizierten Bewegungen, beim Tanzen oder im Sport, das Gleichgewicht halten zu können, beruht auf einem ausgeklügelten Zusammenspiel zwischen Auge, Gleichgewichtsorgan im Ohr und unserem Gehirn. Auge und Gleichgewichtsorgan unterrichten das Gehirn über jede Änderung unserer Körperhaltung. Damit wir nicht umfallen, steuert das Gehirn die Muskeltätigkeit, um das Gleichgewicht halten zu können. Bei einer verstärkten Reizung unseres Gleichgewichtsorgans allerdings wird das Brechzentrum im Gehirn aktiviert und verursacht Übelkeit und Erbrechen.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Die bekannteste Reisekrankheit ist die Seekrankheit. Ursache ist eine übermäßige Reizung des Gleichgewichtsorgans durch das Schlingern, Stampfen und Schaukeln des Schiffes. Die Betroffenen beklagen Übelkeit, Erbrechen, Schweißausbrüche bis hin zu Kollapszuständen.
Doch nicht nur Schiffsreisen, auch die Beschleunigung im Auto, das Schaukeln eines Omnibusses oder eines Flugzeugs kann bei Menschen mit einem empfindlichen Gleichgewichtsorgan diese Beschwerden auslösen.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Die Reisekrankheit ist keine Krankheit im eigentlichen Sinne und sobald die Betroffenen wieder festen Boden unter den Füßen haben verschwinden die Beschwerden.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - Betroffene sollten vor Antritt einer Reise nur wenig und nur leichte Kost, z.B. trockene Kekse oder Zwieback zu sich nehmen.
 - Man kann versuchen günstige Plätze zu bekommen. Im Auto oder Bus sind Vorderplätze, im Flugzeug oder Schiff eher Mittelplätze ratsam.
 - Das Fixieren eines Punktes in der Ferne hilft manchmal, der Blick in ein Buch dagegen verstärkt meist die Übelkeit.

Bearbeitungsstand: 23.07.2012

Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung und Anwendungshinweise

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Zur Behandlung: Zur Vorbeugung: Zur Vorbeugung gegen Reisekrankheit sollte die erste Anwendung etwa 1/2 Stunde vor Reisebeginn erfolgen.
WerEinzeldosisGesamtdosisWann
Kinder von 6 bis 12 Jahren1/2-1 Tablette3-4mal täglich (max. 3 Tabletten pro Tag)im Abstand von 6-8 Stunden, vor der Mahlzeit
Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene1-2 Tabletten3-6mal täglich (max. 6 Tabletten pro Tag)im Abstand von 4 Stunden, vor der Mahlzeit
Kinder von 6 bis 12 Jahren1/2-1 Tablette3mal täglich (max. 3 Tabletten pro Tag)im Abstand von 6-8 Stunden, vor der Mahlzeit
Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene1 Tablette3mal täglichvor der Mahlzeit
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. In der Regel sollte die Behandlungsdauer jedoch so kurz wie möglich sein und nur wenige Tage betragen. Bei länger anhaltenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Schläfrigkeit, Bewusstseinsstörungen, Halluzinationen sowie zu Störungen der Herz- Kreislauffunktion kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Zusammensetzung
Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette.

Wirkstoffstoff 50 mg Dimenhydrinat
Hilfstoff + Calciumhydrogenphosphat-2-Wasser
Hilfstoff + Lactose-1-Wasser
Hilfstoff + Cellulosepulver
Hilfstoff + Carboxymethylstärke, Natrium Typ A
Hilfstoff + Siliciumdioxid, hochdisperses
Hilfstoff + Magnesium stearat

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