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Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff greift in das körpereigene Immunsystem ein. Daraufhin kann sich der Körper besser gegen Eindringlinge wie Viren zur Wehr setzen. Außerdem greift der Wirkstoff bei unkontrolliert wachsenden, körpereigenen Zellen auf der Haut regulierend ein.

Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Parabene (Konservierungsstoffe z.B. E 214 - E 219) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch mit zeitlicher Verzögerung, hervorrufen.
- Emulgatoren (z.B. Cetyl-/stearylalkohol) können Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.

Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Abwehrschwäche, z.B. HIV-Infektionen, Organtransplantationen, langzeitig hochdosierte Kortisonbehandlung

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut und Schleimhaut, wie:
 - Hautausschlag
 - Brennen oder Stechen auf der Haut
 - Juckreiz
 - Hautrötung
 - Schuppenbildung der Haut
 - Entzündungsreaktionen der Haut
 - Haarbalgentzündung, oberflächliche (Follikulitis)
- Gewebeschäden
- Wassereinlagerungen (Ödeme)
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
 - Übelkeit
 - Erbrechen
 - Durchfälle
 - Bauchschmerzen
 - Mundtrockenheit
 - Appetitlosigkeit
- Kopfschmerzen
- Müdigkeit
- Schläfrigkeit
- Benommenheit
- Schlaflosigkeit
- Depressionen
- Reizbarkeit
- Tinnitus (Ohrgeräusche)
- Schwitzen
- Lymphadenitis (entzündliche Lymphknotenschwellung)
- Muskelschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Allgemeine Schwäche
- Infektionen mit anderen Viren, Bakterien oder mit Pilzen, wie:
 - Infektion mit Herpes-Viren
 - Infektionen der Scheide
 - Infektionen der Atemwege

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Anwendwendungsgebiete
- Feigwarzen, im äußeren Geschlechtsbereich bei Männern und Frauen '

Was ist das? - Definition
Feigwarzen entstehen durch Virusinfektion fast ausschließlich im Genital- und Analbereich und sehen aus wie kleine Knötchen. Es sind gutartige Geschwüre, die zur Ausbreitung und Wucherung neigen. Sie können bei Männern und Frauen auftreten.

 - Feuchtwarzen
 - Condylomata acuminata

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Feigwarzen gehören zu den Viruswarzen und entstehen durch eine Infektion mit so genannten humanen Papillomviren (HPV). Die Ansteckung erfolgt durch Geschlechtsverkehr. Besonders gefährdet sind Personen mit gestörter Immunabwehr und/oder Erkrankungen im Genitalbereich wie Harnröhrenentzündung oder Infektionen mit Trichomonaden, Gonokokken oder Chlamydien.
Die HPV gehören zu den Papova-Viren. Diese Viren sind weit verbreitet und werden in verschiedene Typen eingeteilt. Sie können gut- und bösartige Tumoren hervorrufen. Bezüglich der Tumorbildung unterscheidet man gutartige Viren, Niedrigrisikoviren und Hochrisikoviren.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Feigwarzen findet man am häufigsten im männlichen und weiblichen Genitalbereich. Die Infektion beginnt mit kleinen weißlichen bis rötlichen Knötchen, die sich ausbreiten. Sie verursachen meist keine Beschwerden.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Zunächst bilden sich stecknadelkopfgroße Knötchen, die allmählich wuchern und zu blumenkohl- oder hahnenkammartigen Gebilden heranwachsen können.
Feigwarzen werden von HPV Typ 6 und 11 hervorgerufen. Diese gehören zu den Niedrigrisikoviren; nur selten und mit 10-20 Jahren Inkubationszeit entstehen aus Feigwarzen bösartige Tumore.
Bei unzureichender Abwehrlage und besonders günstigen Milieubedingungen können so genannte Condylomata gigantea ("Buschke-Löwenstein-Kondylome") entstehen. Diese Kondylome zerstören beim Wachstum umliegendes Gewebe und können in eine Krebserkrankung übergehen.
Wie bei allen Viruswarzen ist die Neigung zu Rezidiven, das heißt immer wieder auftretenden Feigwarzen sehr hoch, besonders wenn eine Abwehrschwäche besteht.
Feigwarzen können durch vorsichtiges Betupfen mit bestimmten zellschädigenden Lösungen wie Podophyllinlösung, durch Vereisung mit flüssigem Stickstoff oder operativ behandelt werden. Bei häufigen Rezidiven ist eine Therapie bei der das Immunsystem beeinflusst wird, zum Beispiel mit Interferon erforderlich.
Es ist wichtig, dass beide Partner vom Arzt untersucht und behandelt werden.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Planarwarzen ("Condylomata plana", "Bowenoide Papulose") treten als kleine, flache Knötchen besonders im Bereich der Eichel, der großen und kleinen Schamlippen sowie am Muttermund auf. Sie sind eine Sonderform der Feigwarzen und werden durch HPV vom Typ 16 und 18 hervorgerufen.
Im Sekundärstadium der Syphilis, einer meldepflichtigen Geschlechtskrankheit, treten "Condylomata lata" auf. Es handelt sich hier um nässende Knötchen die besonders an den äußeren weiblichen Geschlechtsteilen und im Analtrichter erscheinen.
Die genaue Diagnose kann nur der Arzt stellen.

Verhaltenstipps
 - Die Verwendung von Kondomen beim Geschlechtsverkehr schützt vor Ansteckung
 - Bei Verdacht auf Feigwarzen oder andere Erkrankungen müssen unbedingt beide Partner untersucht und gegebenenfalls behandelt werden.

Bearbeitungsstand: 21.11.2011

Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheke
- Keratose, aktinisc
- Basalzellkarzinome, kleine oberflächliche (kleiner Hauttumor) '

Was ist das? - Definition
Als Krebs bezeichnet man bösartige Zellwucherungen, die sich ungehemmt vermehren und Absiedlungen in anderen Organen bilden.
Krebs ist bei uns nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache. Jeder vierte Mensch stirbt an den Folgen eines bösartigen Tumors. Die drei häufigsten Tumorarten sind: Lungen-, Brust- und Darmkrebs. Die Häufigkeit bösartiger Erkrankungen nimmt mit dem Alter zu.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Karzinom (zusammen mit dem jeweils betroffenen Organ)
 - Onkologie (eigentlich die Lehre von den Krebskrankheiten)

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Unsere Zellen haben eine Art Lebenszyklus, in dem sich Phasen der Zellteilung mit Ruhephasen abwechseln. Dabei ist genau geregelt, wann sich die Zelle zu teilen und wann sie zu ruhen hat. Tumorzellen sind entartete Zellen, die sich nicht nach diesem Zyklus richten, sondern sich unkontrolliert ständig teilen und somit immer wachsen.
Wieso gelegentlich Zellen entarten und zu Tumorzellen werden ist nicht bekannt. Es lässt sich aber feststellen, dass bestimmte Einflüsse das Risiko, an Krebs zu erkranken erhöhen:
 - Rauchen gilt als der bedeutendste Risikofaktor. Es ist z.B. erwiesen, dass 90 % aller Lungenkrebserkrankungen auf das Rauchen zurückzuführen sind.
 - Ein hoher Alkoholkonsum führt, besonders in Kombination mit dem Rauchen, zu einem erhöhten Krebsrisiko.
 - Falsche Ernährung spielt vermutlich eine Rolle. Man hat festgestellt, dass fettarme, ballaststoffreiche Nahrung ein wesentlich niedrigeres Krebsrisiko beinhaltet, als fettreiche, ballaststoffarme Kost.
 - An bestimmten bösartigen Erkrankungen sind Viren beteiligt. So gilt z.B. das Hepatitis B-Virus als eine der Ursachen für das Leberzellkarzinom.
 - Bei vielen Krebserkrankung lässt sich eine gewisse familiäre Häufung beobachten. Die Beobachtung ist ein Hinweis darauf, dass ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krebsarten vererbt werden kann.
 - Vieles spricht dafür, dass Krebs letztlich ein immunologisches Problem darstellt. So findet man bei Patienten mit einer Störung des Immunsystems (z.B. AIDS) häufiger Krebserkrankungen. Ansteckend sind bösartige Tumoren aber nicht.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Es gibt keine Symptome oder Laboruntersuchungen, die einen bösartigen Tumor beweisen. Krebs kann meist nur durch die feingewebliche Untersuchung wirklich nachgewiesen werden. Dazu ist die Gewinnung einer Gewebeprobe erforderlich.
Die im Zusammenhang mit einer Tumorkrankheit beobachteten Symptome sind vorwiegend allgemeiner Art und oft Zeichen eines fortgeschrittenen Tumorstadiums:
 - Sehr häufig bemerken die Betroffenen, dass sie ohne erklärbare Ursache sehr rasch an Gewicht abnehmen.
 - Plötzlicher Leistungsabfall, generelle Müdigkeit und Abgeschlagenheit können Hinweis auf eine Krebserkrankung sein.
 - Oft schmecken bestimmte Speisen, besonders Fleisch plötzlich nicht mehr.
 - Schmerzen treten meist erst bei sehr weit fortgeschrittener Krebserkrankung auf.
Neben diesen allgemeinen Veränderungen kann es aber auch lokal zu Veränderungen und Auffälligkeiten kommen. Hier einige Beispiele:
 - Tastbare Knoten oder Verhärtungen in der Brust können erste Symptome eines Brustkrebs sein.
 - Eine plötzliche Änderung des Stuhlverhaltens, das heißt Wechsel von Durchfall und Verstopfung, kann ein Hinweis auf Darmkrebs sein.
 - Veränderung eines Muttermals oder einer Warze ist eventuell ein Zeichen für Hautkrebs.
 - Hält besonders bei Rauchern ein Husten länger als vier Wochen an, könnte Lungenkrebs dahinter stecken.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Eine Krebserkrankung kann zur Zerstörung des befallenen Organs führen, häufiger aber kommt es zur Metastasenbildung. Unter Metastasierung versteht man die Einnistung verstreuter Tumorzellen oder Zellverbände in anderen Organen, die sich dort vermehren und erneut zu streuen beginnen. Der Tumor kann direkt in die umliegenden Organe einwachsen und über die Lymphbahnen zu Lymphknotenmetastasen führen. Am meisten gefürchtet jedoch sind Metastasen, die sich über die Blutbahnen im ganzen Körper verteilen und in fast allen Organen des Körpers Absiedlungen des Tumors bilden.
Der Verlauf einer Krebserkrankung ist ganz entscheidend vom Ausbreitungsgrad des Tumors bei der Entdeckung, aber auch vom Alter und Allgemeinzustand des Betroffenen abhängig. Dank wirksamer Therapien kommt eine Krebserkrankung aber keineswegs immer einem Todesurteil gleich.
Von einer "endgültigen" Heilung kann bei den meisten bösartigen Tumoren ausgegangen werden, wenn 10 Jahre lang keine erneuten Tumorzellen und keine Metastasen gefunden wurden.

Verhaltenstipps
Gesunde Lebensführung und die Vermeidung von Risikofaktoren sind eine Möglichkeit, die Gefahr einer Krebserkrankung zu verringern. Einen absoluten Schutz erreicht man dadurch allerdings nicht. Hier einige Richtlinien, um das Krebsrisiko zu mindern:
 - Nicht Rauchen.
 - Geringer Alkoholkonsum.
 - Täglicher Genuss von frischem Obst, Gemüse und Vollkornprodukten.
 - Vermeidung fettreicher Nahrungsmittel.
 - Vermeidung von Übergewicht, denn manche Tumore, z.B. Gebärmutterkrebs treten bei Übergewicht gehäuft auf.
 - Regelmäßige Bewegung.
 - Vermeidung übermäßiger Sonneneinstrahlung und Sonnenbrände, denn dies erhöht die Gefahr von Hautkrebs.
 - Beim Bemerken verdächtiger Symptome sofort einen Arzt aufsuchen.
 - Einmal jährlich zur Krebsvorsorge.
Auch nach einer Tumortherapie bedarf jeder Patient einer speziellen Weiterbehandlung und Betreuung. Das Ziel der regelmäßigen Nachuntersuchungen ist die rechtzeitige Erkennung eines erneuten Tumorwachstums. Daher sollten die vom Arzt empfohlenen Kontrolltermine unbedingt eingehalten werden.

Bearbeitungsstand: 26.07.2012

Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011) - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.'

Was ist das? - Definition
Hautkrebs, der lokal zerstörend wächst, aber keine Metastasten (Absiedlungen) setzt.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Basaliom
 - Epithelioma basocellulare

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Einige UV-Strahlen des Sonnenlichtes können Schäden am Erbgut der Zellen hervorrufen. In der Haut kann dies zu bösartigen Hautveränderungen führen. Sie entstehen daher in aller Regel infolge einer übermäßigen Sonnenbestrahlung. Menschen mit lichtempfindlicher Haut und häufiger Sonnenexposition sind besonders gefährdet.
Das Basalzellkarzinom ist der häufigste Hauttumor. In Nord- und Mitteleuropa liegt die Häufigkeit bei 10-50 Fällen/100 000 Einwohnern. In Australien sogar bei ca. 250/100 000 Fällen.
Die Häufigkeit steigt mit dem Alter, vor dem 40. Lebensjahr sind Basalzellkarzinome selten.


Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Wie alle Hauttumoren verursacht auch das Basalzellkarzinom keine Schmerzen. In der Regel ist es ein Zufallsbefund. Typischerweise sieht man ringförmig angeordnete Hornperlen mit einem Krater in der Mitte. Sie sind meist im Gesicht lokalisiert.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Im Gegensatz zum malignen Melanom, einem sehr aggressiven Hauttumor, bilden sich beim Basalzellkarzinom keine Metastasen (Absiedlungen). Aber der Tumor wächst sehr langsam (über Monate bis Jahre) lokal zerstörend und kann zu schlimmen Entstellungen führen.
Wird er rechtzeitig entdeckt kann er in aller Regel vollständig entfernt werden. Die Prognose ist in 95% der Fälle daher sehr gut.

Verhaltenstipps
 - Unklare Veränderungen der Haut sollten einem Arzt gezeigt werden
 - Ab dem 35. Lebensjahr besteht alle zwei Jahre die Möglichkeit, beim Haus- oder Hautarzt ein sogenanntes Hautkrebsscreening durchführen zu lassen. Hierbei wird die Haut auf verdächtige Veränderungen untersucht.
 - Sonnenschutz ist die beste Vorbeugung vor Hautkrebs:
  - Kein ungeschützter Aufenthalt in der prallen Sonne
  - Entsprechende Kleidung und Aufenthalt im Schatten sind die einfachsten Vorbeugemethoden
  - Sonnenexponierte Stellen durch entsprechende Cremes mit hohem Lichtschutzfaktor schützen

Bearbeitungsstand: 24.07.2012

Quellenangaben:
Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.'

Was ist das? - Definition
Sonnenbrand ist eine akute Entzündung der Haut. Dafür verantwortlich ist der UV-Anteil des Sonnenlichts oder einer künstlichen Strahlenquelle. Normal empfindliche Haut "verbrennt", wenn sie zuviel dieser Strahlung abbekommt. Sie rötet sich, schwillt an, brennt und juckt. Die Reaktion ist streng auf die bestrahlten Hautstellen beschränkt.

Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Dermatitis solaris
 - Akute Lichtdermatose
 - Erythema solare
 - UV - Erythem

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Die Haut verfügt über Schutz- und Reparaturmechanismen, die unter anderem eine Schädigung durch UV-Strahlen verhindern sollen. Zum Schutz trägt wesentlich ein Stoff bei, der in die Haut eingelagert ist: Melanin. Dieser Pigmentfarbstoff lässt unsere Haut braun erscheinen. Ein Sonnenbrand entsteht, wenn die Pigmentierung der Haut, die normalerweise die UV-Strahlung abblockt, nicht ausreicht. Das ist vor allem bei sehr hellhäutigen Menschen und bei intensiver Sonneneinstrahlung der Fall. Vor allem durch das energiereiche UV-B Licht werden zunächst in der äußersten Hautschicht, der Epidermis, Hornhautzellen zu so genannten Sonnenbrandzellen verändert, das heißt sie werden vor allem aufgeweicht und aufgelockert. Die Strahlen können so in tiefere Hautschichten eindringen, wo sie vermehrt körpereigene Botenstoffe (Histamin, Prostaglandin) freisetzen. Diese sind verantwortlich für Entzündungen. Durch erweiterte Blutgefäße wird die Haut rot, Flüssigkeit tritt ins Gewebe aus. Die Haut spannt, schwillt an und kann sogar Blasen bilden. Histamin ist auch verantwortlich für den Juckreiz.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Anzeichen für einen Sonnenbrand sind Rötung, Schwellung oder gar Blasenbildung in Kombination mit Brennen und Jucken auf den sonnenbestrahlten Hautpartien. Wie sehr die Haut reagiert, hängt von äußeren Faktoren, wie der Intensität der Strahlung, klimatischen Bedingungen und individuellen Faktoren, wie dem Hauttyp ab. Die ersten Symptome treten etwa 4 - 8 Stunden nach dem Sonnenbad auf und haben nach 24 - 36 Stunden ihren Höhepunkt.
Da die Hautschädigung von leicht entzündet bis schwer verbrannt reichen kann, unterscheidet man drei Schweregrade
 - Grad 1 : schmerzhafte Rötung, Schwellung, Juckreiz
 - Grad 2 : Blasenbildung
 - Grad 3 : weitgehende Zerstörung und Ablösung der Oberhaut.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Normalerweise ist ein Sonnenbrand nach ein bis zwei Wochen ausgeheilt. Während dieser Zeit schuppt sich die Haut vermehrt. Was zurückbleibt ist eine Hautverdickung (Lichtschwiele) und die Bräunung durch den eingelagerten Farbstoff Melanin (Hyperpigmentierung).
Bei einem schweren Sonnenbrand können entstellende, helle (depigmentierte) Narben zurückbleiben.
Wer sehr häufig Sonnenbrand hat oder auch hatte (auch wenn diese Jahrzehnte zurückliegen), erhöht sein Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährdet sind hellhäutige Menschen und Kinder.
Die Hautalterung wird beschleunigt, was sich durch äußere Zeichen wie Faltenbildung und Altersflecken bemerkbar macht.
Zusammengefasst heißt das: Die Haut vergisst nichts!
Sonnenbrand im Gesicht kann auch begleitet sein von einer Bindehaut- oder Hornhautentzündung des Auges.
Sind größere Flächen betroffen, kann es eventuell zu Fieber, Schüttelfrost, Kreislaufproblemen und Übelkeit kommen. Auf jeden Fall an einen Hitzschlag denken und unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Die phototoxische Reaktion zeigt eine ähnliche Symptomatik. Sie tritt aber später nach Sonnenbestrahlung auf und setzt zusätzlich einen Kontakt mit dem so genannten Sensibilisator voraus. Das ist ein bestimmter Stoff, der mit UV-Licht zusammen die Reaktion auslöst.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - In der akuten Phase die verbrannten Stellen mit feuchten Umschlägen kühlen.
 - Damit die Haut besser heilen kann, feuchtigkeitsspendende Lotionen zum Beispiel mit Aloe auftragen.
 - Viel trinken gegen die "innere Austrocknung".
 - Auf alle Fälle die Sonne meiden, bis die Haut sich regeneriert hat.
 - Jeder sollte die Eigenschutzzeit seiner Haut kennen und den richtigen Lichtschutz (lieber höher!) für die unbekleidete Haut wählen. Vor allem die Sonnenplateaus wie Nase, Schultern und Fußrücken gut eincremen.
 - Zwischen 11 und 15 Uhr die direkte Sonne meiden, dann ist sie um ein Vielfaches stärker.

Bearbeitungsstand: 09.07.2012

Quellenangabe:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheke


AnwendwendungsgebieteEs gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.


Dosierung und Anwendungshinweise
Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Bei Feigwarzen und akinetischer Keratose:
Während und bis 2 Tage nach der Behandlung sollte nur mit latexfreien Kondomen geschützter Geschlechtsverkehr stattfinden.
Bei Basalzellkarzinom:
WerEinzeldosisGesamtdosisWann
Erwachseneeine ausreichende Menge3 mal wöchentlich (im Abstand von 2-3 Tagen)vor dem Schlafengehen
Erwachseneeine ausreichende Menge5 mal wöchentlichvor dem Schlafengehen
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Zuvor reinigen Sie die betroffene Stelle.
Feigwarzen: Lassen Sie das Arzneimittel 6-10 Stunden einwirken und waschen Sie es anschließend ab.
Basalzellkarzinom, Keratose: Lassen Sie das Arzneimittel 8 Stunden einwirken und waschen Sie es anschließend ab.
Waschen Sie nach der Anwendung gründlich die Hände.

Dauer der Anwendung?
Feigwarzen: Das Arzneimittel sollte jeweils an 3 Tagen pro Woche angewendet werden, maximal 16 Wochen.
Basalzellkarzinom: Das Arzneimittel sollte 6 Wochen lang jeweils an 5 Tagen pro Woche angewendet werden, maximal 12 Wochen.
Keratose: Das Arzneimittel sollte 4 Wochen lang an 3 alternierenden Tagen pro Woche angewendet werden, maximal 8 Wochen.

Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Anwendung vergessen?
Führen Sie die Anwendung durch, sobald Sie daran denken und halten Sie dann Ihren Zeitplan ein.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Zusammensetzung
Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 0,25 g Inhalt = 1 Beutel.

HilfstoffImiquimod 12,5 mg
HilfstoffMethyl-4-hydroxybenzoat 0,5 mg
HilfstoffPropyl-4-hydroxybenzoat 0,05 mg
HilfstoffXanthan gummi +
HilfstoffWasser, gereinigtes +
HilfstoffIsostearinsäure +
HilfstoffBenzylalkohol +
HilfstoffCetylalkohol 5,5 mg
HilfstoffStearylalkohol 7,75 mg
HilfstoffVaselin, weißes +
HilfstoffPolysorbat 60 +
HilfstoffSorbitan stearat +
HilfstoffGlycerol +

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.