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zur Behandlung von Tinea pedis, zur Einmalanwendung, bildet nach dem auftragen auf die Haut ein transparentes Acrylatgel(Film) nach ca. 30 Minuten, Depotwirkung ist noch bis zu 30 Tagen im Stratum corneum Nachweisbar

Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff schädigt die äußere Hülle, die sog. Zellmembran von Pilzen. Diese Hülle verliert somit einen Teil ihrer Funktionen, sie wird z.B. für Nährstoffe undurchlässiger - die Zelle hungert. Je nach Wirkstoffkonzentration werden die Pilze dadurch in ihrem Wachstum und ihrer Vermehrung gehemmt oder sie sterben durch zusätzliche Schädigungen des Zellinneren direkt ab. Der Wirkstoff reichert sich in Haut, Haaren und Nägeln an und entfaltet dort seine volle Wirkung.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Pilzmittel (z.B. Naftifin und Terbinafin)!
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
 - Brennen auf der Haut
 - Austrocknung der Haut
 - Hautrötung
 - Juckreiz
 - Hautausschlag

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Anwendwendungsgebiete
- Pilzinfektionen mit Fadenpilzen (Dermatophyten), wie:
    - Fußpilz
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.


Was ist das? - Definition
Die Haut kann von zwei Arten von Pilzen befallen werden, den Hefepilzen (Candida) oder den Fadenpilzen (Dermatophyten).
Fadenpilze dringen in die Hornschicht der Haut ein und ernähren sich bevorzugt vom Hornstoff (Keratin) der abgestorbenen Zellen. Der Pilz breitet sich aus, wenn günstige Umgebungsbedingungen herrschen (Wärme, Feuchtigkeit) oder die Körperabwehr geschwächt ist.

Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Dermatophytose
 - Dermatomykose
 - Tinea (mit der Bezeichnung der betroffenen Körperstelle)
 - Kutane Mykose

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Fadenpilze sind nicht Bestandteil der natürlichen Hautbesiedelung. Sie werden vor allem indirekt durch Haare, Haut- und Nagelschuppen übertragen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die von ihnen gebildeten Sporen, die sehr widerstandsfähig sind und relativ lange außerhalb des Wirtes überleben können. Auf der Haut keimen die Sporen zu Hyphen aus, das sind Pilzzellen, die ein fädiges, manchmal verzweigtes Aussehen haben. Mehrere Hyphen zusammen bilden ein Fadenknäuel, das Mycel. Diese Pilzfäden dringen in die Hautzellen ein und ernähren sich vom Keratin (Hornstoff) und anderen Bestandteilen der Zelle aus Eiweiß. Die betroffenen Hautschichten reagieren auf den Eindringling mit einer Entzündung.
Pilze brauchen Feuchtigkeit und Wärme um zu überleben und sich zu vermehren. Schlechter Luftaustausch, z.B. bei engen Schuhen oder Kleidung, oder eine feuchte aufgequollene Haut durch häufiges Schwitzen bieten den Erregern dadurch einen idealen Lebensraum. Chemikalien können die natürliche Schutzbarriere der Haut stören und das Ansiedeln der Pilze erleichtern.
Als "innere", den Pilzbefall begünstigende Faktoren gelten ein allgemein immungeschächter Organismus oder Erkrankungen, bei denen das Abwehrsystem der Haut nicht mehr optimal funktioniert. Dazu gehören vor allem der Diabetes oder Durchblutungsstörungen.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Fast immer treten Rötung, Schwellung und Juckreiz als Zeichen einer Entzündungsreaktion auf. Variieren können die Hautregionen, an denen der Pilz auftritt und das Aussehen. Danach teilt der Mediziner den Fadenpilzbefall in folgende Gruppen auf:
 - Epidermomykose : findet sich oft in Hautfalten mit scharf begrenzten Herden, gerötetem, schuppigem Rand und heftigem Juckreiz.
 - Interdigitalmykose : im Zehenzwischenraum, "Fußpilz".
 - Palmoplantare Epidermomykose: an Händen (oft nur einseitig) und Füßen mit Hornhautverdickung, Schuppung und Rhagaden (tiefe Einrisse) und heftigstem Juckreiz.
 - Oberflächliche Trichomykose: kreisförmige, oft schuppige und verkrustete Herde, Knötchen und Pusteln am Haarbalg, unterschiedlich starker Juckreiz, heilt ohne Narben.
 - Tiefe Trichomykose: schmerzende, scheibenförmige Herde; an den Haarwurzeln finden sich tiefe, mit Eiter gefüllte Knoten, häufig allgemeines Krankheitsgefühl. Bevorzugte Stellen sind der Bartbereich und der Kinderkopf. Die Infektion heilt oft narbig ab, verbunden mit dauerndem Haarverlust.
 - Favus: Trichomykose mit besonderer Schuppenbildung auf dem behaarten Kopf, führt oft zu Vernarbungen und kahlen Stellen der Kopfhaut.
 - Mikrosporie: tritt fast nur bei Kindern auf, kreisförmiger Haarausfall mit schuppiger Haut und Haarstümpfen, die als schwarze Punkte sichtbar sind.
 - Nagelpilz.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Bei stark geschwächtem Abwehrsystem können die Pilze in seltenen Fällen in die Lymphbahnen eindringen und tiefer liegendes Gewebe befallen. Dort entstehen Entzündungsherde und Wassereinlagerungen, untereinander oft verbunden mit kleinen Kanälen, so genannten Fisteln. Selten breitet sich der Pilz in der Leber und im Gehirn aus.
Häufiger kommt es vor, dass über Rhagaden (tiefe Einrisse) und wundgeriebene Stellen Bakterien eindringen und in der vorgeschädigten Haut eine zusätzliche Entzündungsreaktion hervorrufen.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Die auftretenden Symptome sind in der Ausprägung sehr unterschiedlich und nicht sehr spezifisch. Deswegen sollte man immer an andere Ursachen der Hautentzündung denken. Juckreiz, Schwellung, Rötung finden sich z.B. auch bei allergischen Reaktionen oder Nesselsucht. Andere Erreger wie Bakterien und Viren verursachen ebenfalls eine Entzündungsreaktion der Haut mit ähnlicher Symptomatik. Bei starker Schuppenbildung kann eine Schuppenflechte (Psoriasis) dahinter stecken.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - Haut immer gut abtrocknen und gefährdete Stellen evt. mit Puder schützen
 - keine gemeinsamen Handtücher, Bettwäsche, Kämme, Bürsten, Rasierer benutzen
 - alle benutzten Gegenstände und Kleidungsstücke häufig waschen oder desinfizieren
 - keine langen Bäder nehmen und zur Reinigung pH-neutrale Syndets benutzen.

Bearbeitungsstand: 23.07.2012

Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Bei Fußpilz handelt es sich um eine entzündliche Hauterkrankung des Fußes mit Rötung, aufgequollener Haut und meist Juckreiz. Sie bleibt auf die oberflächlichen Hautschichten begrenzt. Die häufigsten Verursacher sind Fadenpilze (Dermatophyten).

Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Tinea pedis
 - "athlete`s foot"
 - plantare Mykose
 - Interdigitalmykose

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Fadenpilze bilden Sporen, die relativ lange auch außerhalb ihres Wirts leben können. Jeder Mensch verliert etwa 50, vielleicht infizierte, Hautschüppchen pro Schritt. Wenn diese nun durch barfuss laufen in Schwimmbad oder Sauna oder auch durch gemeinsam benutzte Handtücher aufgenommen werden, dringen Sporen in die Haut ein und keimen dort. Sie bilden feine Pilzfäden aus, die man als Hyphen bezeichnet, ein Knäuel aus Pilzfäden heißt Mycel. Fadenpilze haben eine Vorliebe für stark verhornende Hautareale wie die Füße. Sie brauchen für ihren Stoffwechsel Eiweißbausteine, die sie durch den Abbau von Keratin ("Hornsubstanz") in den Hautzellen gewinnen. Die geschädigte Haut reagiert mit einer Entzündung.
Besonders anfällig ist durch Feuchtigkeit aufgeweichte oder verletzte Haut. Waschen mit alkalischer Seife zerstört den Säureschutzmantel der Haut und begünstigt dadurch das Eindringen der Pilze. Weil sie zum Wachsen Wärme und Feuchtigkeit benötigen, finden sie sich gerne zwischen den Zehen.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Zu Beginn der Erkrankung sind die Symptome nur sehr leicht ausgeprägt. Sie werden vom Betroffenen meist gar nicht bemerkt. Erster Hinweis ist fast immer ein Jucken zwischen den Zehen, meist dem vierten und fünften. Die Haut ist weißlich aufgequollen und reißt dann oft ein (Rhagaden), manchmal kommen Brennen und Schuppen dazu. Auch die Fußränder, der Rücken, die Sohlen und die Fersen können betroffen sein. Teilweise bilden sich Schrunden und Risse, seltener zeigen sich Bläschen und Pusteln.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Die Symptome verschwinden mit einer adäquaten äußerlichen Behandlung sehr schnell, teilweise sogar ohne Behandlung. Dann ist es allerdings, wie auch bei zu früh abgebrochener Therapie, sehr wahrscheinlich, dass aktive Pilze oder Sporen in der Haut überleben. Sie breiten sich wieder in der noch nicht völlig regenerierten Haut aus, es kommt zu einem erneuten Ausbruch. Ein Arztbesuch ist empfehlenswert, wenn die Beschwerden immer wieder auftreten oder sich innerhalb einer Woche nicht entschieden bessern, sich offene Hautstellen bilden oder die Nägel mitbefallen sind. Bei Erkrankungen wie Diabetes, Immunschwäche oder anderen Hauterkrankungen besteht die Gefahr einer ausgedehnten und schnellen Vermehrung der Pilze, deswegen sollte man auch in diesem Fall zum Arzt gehen.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Die Haut an den Füßen, vor allem zwischen den Zehen, kann allein durch übermäßiges Schwitzen und "Staunässe" aufquellen und weißlich aussehen.
Schuppende Haut findet sich auch bei der Schuppenflechte (Psoriasis), dann fast immer nicht allein an den Füßen.
Juckreiz, Rötung und Schwellung sind allgemein Anzeichen einer Entzündung, die neben den Pilzen noch viele andere Verursacher haben kann. Bakterien oder Viren können dahinter stecken, man sollte auch an eine allergische Kontaktdermatitis denken, ausgelöst z.B. durch Schuhmaterialien.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - In Schwimmbad, Sauna oder Hotelzimmern Badeschlappen oder Hausschuhe tragen.
 - Füße immer trocken halten, insbesondere die Zehenzwischenräume gut abtrocknen oder trocken föhnen.
 - Luftdurchlässige Schuhe und Strümpfe tragen, Schuhe nicht zu eng wählen.
 - Für die Füße ein eigenes Handtuch benutzen, jede Person im Haushalt hat ihr eigenes.
 - Handtücher, Bettwäsche und Strümpfe regelmäßig wechseln und bei mindestens 60347C waschen oder desinfizierende Waschzusätze verwenden.
 - Um den natürlichen Säureschutzmantel der Haut nicht zu schädigen, für die Fußpflege hautschonende, ph-neutrale Syndets einsetzen.
 - Übermäßige Hornhaut, die leicht Risse bildet, vorsichtig entfernen und die Fußhaut mit Pflegecremes geschmeidig halten.
 - (Fuß)Bäder auf nicht mehr als 10 Minuten ausdehnen, damit die Haut nicht zu stark aufquillt.


Bearbeitungsstand: 26.07.2012

Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Die Haut kann von zwei Arten von Pilzen befallen werden, den Hefepilzen (Candida) oder den Fadenpilzen (Dermatophyten).
Fadenpilze dringen in die Hornschicht der Haut ein und ernähren sich bevorzugt vom Hornstoff (Keratin) der abgestorbenen Zellen. Der Pilz breitet sich aus, wenn günstige Umgebungsbedingungen herrschen (Wärme, Feuchtigkeit) oder die Körperabwehr geschwächt ist.

Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Dermatophytose
 - Dermatomykose
 - Tinea (mit der Bezeichnung der betroffenen Körperstelle)
 - Kutane Mykose

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Fadenpilze sind nicht Bestandteil der natürlichen Hautbesiedelung. Sie werden vor allem indirekt durch Haare, Haut- und Nagelschuppen übertragen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die von ihnen gebildeten Sporen, die sehr widerstandsfähig sind und relativ lange außerhalb des Wirtes überleben können. Auf der Haut keimen die Sporen zu Hyphen aus, das sind Pilzzellen, die ein fädiges, manchmal verzweigtes Aussehen haben. Mehrere Hyphen zusammen bilden ein Fadenknäuel, das Mycel. Diese Pilzfäden dringen in die Hautzellen ein und ernähren sich vom Keratin (Hornstoff) und anderen Bestandteilen der Zelle aus Eiweiß. Die betroffenen Hautschichten reagieren auf den Eindringling mit einer Entzündung.
Pilze brauchen Feuchtigkeit und Wärme um zu überleben und sich zu vermehren. Schlechter Luftaustausch, z.B. bei engen Schuhen oder Kleidung, oder eine feuchte aufgequollene Haut durch häufiges Schwitzen bieten den Erregern dadurch einen idealen Lebensraum. Chemikalien können die natürliche Schutzbarriere der Haut stören und das Ansiedeln der Pilze erleichtern.
Als "innere", den Pilzbefall begünstigende Faktoren gelten ein allgemein immungeschächter Organismus oder Erkrankungen, bei denen das Abwehrsystem der Haut nicht mehr optimal funktioniert. Dazu gehören vor allem der Diabetes oder Durchblutungsstörungen.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Fast immer treten Rötung, Schwellung und Juckreiz als Zeichen einer Entzündungsreaktion auf. Variieren können die Hautregionen, an denen der Pilz auftritt und das Aussehen. Danach teilt der Mediziner den Fadenpilzbefall in folgende Gruppen auf:
 - Epidermomykose : findet sich oft in Hautfalten mit scharf begrenzten Herden, gerötetem, schuppigem Rand und heftigem Juckreiz.
 - Interdigitalmykose : im Zehenzwischenraum, "Fußpilz".
 - Palmoplantare Epidermomykose: an Händen (oft nur einseitig) und Füßen mit Hornhautverdickung, Schuppung und Rhagaden (tiefe Einrisse) und heftigstem Juckreiz.
 - Oberflächliche Trichomykose: kreisförmige, oft schuppige und verkrustete Herde, Knötchen und Pusteln am Haarbalg, unterschiedlich starker Juckreiz, heilt ohne Narben.
 - Tiefe Trichomykose: schmerzende, scheibenförmige Herde; an den Haarwurzeln finden sich tiefe, mit Eiter gefüllte Knoten, häufig allgemeines Krankheitsgefühl. Bevorzugte Stellen sind der Bartbereich und der Kinderkopf. Die Infektion heilt oft narbig ab, verbunden mit dauerndem Haarverlust.
 - Favus: Trichomykose mit besonderer Schuppenbildung auf dem behaarten Kopf, führt oft zu Vernarbungen und kahlen Stellen der Kopfhaut.
 - Mikrosporie: tritt fast nur bei Kindern auf, kreisförmiger Haarausfall mit schuppiger Haut und Haarstümpfen, die als schwarze Punkte sichtbar sind.
 - Nagelpilz.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Bei stark geschwächtem Abwehrsystem können die Pilze in seltenen Fällen in die Lymphbahnen eindringen und tiefer liegendes Gewebe befallen. Dort entstehen Entzündungsherde und Wassereinlagerungen, untereinander oft verbunden mit kleinen Kanälen, so genannten Fisteln. Selten breitet sich der Pilz in der Leber und im Gehirn aus.
Häufiger kommt es vor, dass über Rhagaden (tiefe Einrisse) und wundgeriebene Stellen Bakterien eindringen und in der vorgeschädigten Haut eine zusätzliche Entzündungsreaktion hervorrufen.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Die auftretenden Symptome sind in der Ausprägung sehr unterschiedlich und nicht sehr spezifisch. Deswegen sollte man immer an andere Ursachen der Hautentzündung denken. Juckreiz, Schwellung, Rötung finden sich z.B. auch bei allergischen Reaktionen oder Nesselsucht. Andere Erreger wie Bakterien und Viren verursachen ebenfalls eine Entzündungsreaktion der Haut mit ähnlicher Symptomatik. Bei starker Schuppenbildung kann eine Schuppenflechte (Psoriasis) dahinter stecken.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - Haut immer gut abtrocknen und gefährdete Stellen evt. mit Puder schützen
 - keine gemeinsamen Handtücher, Bettwäsche, Kämme, Bürsten, Rasierer benutzen
 - alle benutzten Gegenstände und Kleidungsstücke häufig waschen oder desinfizieren
 - keine langen Bäder nehmen und zur Reinigung pH-neutrale Syndets benutzen.

Bearbeitungsstand: 23.07.2012

Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung und Anwendungshinweise

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Einmalige Anwendung:
WerEinzeldosisGesamtdosisWann
Erwachseneeine ausreichende Mengeeine ausreichende Mengeunabhängig von der Tageszeit
Anwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tropfen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Behandeln Sie an beiden Füßen alle Hautstellen, auch wenn die Haut gesund aussieht. Zuvor reinigen Sie die betroffene(n) Stelle(n). Nach dem Auftragen sollte das Arzneimittel 1-2 Minuten einwirken und die Füße 24 Stunden lang nicht gewaschen werden. Waschen Sie nach der Anwendung gründlich die Hände. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit den Augen.

Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte nur einmalig angewendet werden. Eine Linderung der Beschwerden tritt normalerweise nach wenigen Tagen bis einer Woche ein. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Bei versehentlichem Verschlucken größerer Mengen wenden Sie sich umgehend an einen Arzt. Es kann zu Übelkeit, Bauchschmerzen und Schwindel kommen.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Zusammensetzung
Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 g Lösung.

Wirkstoffstoff 11,25 mg Terbinafin hydrochlorid
entspricht 10 mg Terbinafin
Hilfstoff + Poly(acrylamid-co-isooctylacrylat) (x:y)
Hilfstoff + Hyprolose
Hilfstoff + Triglyceride, mittelkettige
Hilfstoff + Ethanol

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betapharm Arzneimittel GmbH
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
**gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers.
Tags: lamnisil once