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06563827
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Cervarix ist ein Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs. Es handelt sich um eine Injektionssuspension, die gereinigte Proteine von zwei Typen des humanen Papillomvirus HPV (Typen 16 und 18) enthält. Der Impfstoff ist in Durchstechflaschen oder in Fertigspritzen erhältlich.
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Das Arzneimittel ist ein Impfstoff und wird zur Vorbeugung gegen eine Infektion mit bestimmten Humanen Papillomviren (Typ 16 und 18) gegeben, die für Krebserkrankungen des Gebärmutterhals, der Scheide und des Analbereiches verantwortlich sein können. Er enthält inaktivierte Humane Papillomviren ohne krankmachende Eigenschaften. Nach Gabe des Impfstoffes bildet der Körper einen Schutz gegen diese Viren aus (sog. Antikörper).
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Infektionen
- Fieber
- Erhöhte Blutungsneigung
- Thrombozytopenie (Verminderte Anzahl an Blutplättchen)

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 9 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Lokale Reizerscheinungen am Applikationsort, wie:
 - Hautrötung
 - Wassereinlagerungen (Ödeme)
 - Schmerzen am Applikationsort
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
 - Übelkeit
 - Erbrechen
 - Durchfälle
 - Bauchschmerzen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Müdigkeit
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
 - Juckreiz
 - Hautausschlag
 - Nesselausschlag
- Infektionen der Atemwege
- Fieber
- Gelenkschmerzen
- Muskelschmerzen

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Anwendwendungsgebiete
- Gebärmutterhalskrebs durch Humane Papillomviren, zur Vorbeugung
- Krebsvorstufen der Scheide,des Gebärmutterhalses und im Analbereich - ausgelöst durch Humane Papillomviren, zur Vorbeugung


Was ist das? - Definition
Bösartiger Tumor des Gebärmutterhalses.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Zervixkarzinom

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Die genaue Erkrankungsursache ist nicht bekannt. Man vermutet aber einen Zusammenhang mit einer Papillomvireninfektion, da sich in den meisten Karzinomen diese Viren nachweisen lassen. Feststellbar ist ein Zusammenhang mit dem Sexualverhalten der Frau: so erhöht ein frühzeitig begonnener Sexualverkehr mit häufig wechselnden Partnern das Erkrankungsrisiko. Auch das Smegma, das bei schlechter Hygiene des Mannes am Penis entstehen kann, gilt als ursächlich. Ein höheres Risiko besteht bei Raucherinnen.


Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Meist erkranken Frauen zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr.
Ein Gebärmutterhalskrebs bleibt lange Zeit unbemerkt. Mit zunehmendem Tumorwachstum können folgende Symptome auftreten:
 - Ein Alarmsignal sind immer Blutungen aus der Scheide. Diese können als Zwischenblutung, Blutung nach den Wechseljahren oder im Anschluss an Geschlechtsverkehr auftreten.
 - Übelriechender, gelb-brauner oder blutiger Ausfluss ist ebenfalls verdächtig.
 - Erst in fortgeschrittenen Tumorstadien treten Schmerzen oder Ödeme infolge einer Lymphstauung auf.


Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Wird der Tumor im Frühstadium entdeckt, lässt er sich im allgemeinen operativ vollständig entfernen. Im Anschluss oder bei Inoperabilität sind eine lokale Strahlen- oder eine Chemotherapie möglich.
Erst in fortgeschrittenen Stadien können sich Metastasen in Leber, Lunge oder Gehirn bilden.
Die Prognose ist deshalb wie bei jeder bösartigen Erkrankung vom Stadium des Tumors bei Entdeckung, dem Allgemeinzustand der Frau und dem Ansprechen des Tumors auf die Therapien abhängig.


Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Karzinome der Scheide, Gebärmutter, Harnblase oder des Enddarmes können ähnliche Symptome auslösen. Verletzungen des Muttermundes führen unter Umständen auch zu Blutungen.


Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - Ein Gebärmutterhalskrebs ist nur durch regel-mäßige Vorsorgeuntersuchungen rechtzeitig zu erkennen!
 - Bei unklaren Blutungen aus der Scheide sollte man sofort den Frauenarzt aufsuchen.
 - Man empfiehlt heute allen jungen Frauen sich möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr gegen Papillomviren zu impfen, um das Erkrankungsrisiko zu vermindern.


Bearbeitungsstand: 23.07.2012

Quellenangaben:
Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011) - P.Haag et al, Gynäkologie und Urologie , MVI,, (2010)

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Bösartiger Tumor des Gebärmutterhalses.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Zervixkarzinom

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Die genaue Erkrankungsursache ist nicht bekannt. Man vermutet aber einen Zusammenhang mit einer Papillomvireninfektion, da sich in den meisten Karzinomen diese Viren nachweisen lassen. Feststellbar ist ein Zusammenhang mit dem Sexualverhalten der Frau: so erhöht ein frühzeitig begonnener Sexualverkehr mit häufig wechselnden Partnern das Erkrankungsrisiko. Auch das Smegma, das bei schlechter Hygiene des Mannes am Penis entstehen kann, gilt als ursächlich. Ein höheres Risiko besteht bei Raucherinnen.


Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Meist erkranken Frauen zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr.
Ein Gebärmutterhalskrebs bleibt lange Zeit unbemerkt. Mit zunehmendem Tumorwachstum können folgende Symptome auftreten:
 - Ein Alarmsignal sind immer Blutungen aus der Scheide. Diese können als Zwischenblutung, Blutung nach den Wechseljahren oder im Anschluss an Geschlechtsverkehr auftreten.
 - Übelriechender, gelb-brauner oder blutiger Ausfluss ist ebenfalls verdächtig.
 - Erst in fortgeschrittenen Tumorstadien treten Schmerzen oder Ödeme infolge einer Lymphstauung auf.


Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Wird der Tumor im Frühstadium entdeckt, lässt er sich im allgemeinen operativ vollständig entfernen. Im Anschluss oder bei Inoperabilität sind eine lokale Strahlen- oder eine Chemotherapie möglich.
Erst in fortgeschrittenen Stadien können sich Metastasen in Leber, Lunge oder Gehirn bilden.
Die Prognose ist deshalb wie bei jeder bösartigen Erkrankung vom Stadium des Tumors bei Entdeckung, dem Allgemeinzustand der Frau und dem Ansprechen des Tumors auf die Therapien abhängig.


Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Karzinome der Scheide, Gebärmutter, Harnblase oder des Enddarmes können ähnliche Symptome auslösen. Verletzungen des Muttermundes führen unter Umständen auch zu Blutungen.


Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - Ein Gebärmutterhalskrebs ist nur durch regel-mäßige Vorsorgeuntersuchungen rechtzeitig zu erkennen!
 - Bei unklaren Blutungen aus der Scheide sollte man sofort den Frauenarzt aufsuchen.
 - Man empfiehlt heute allen jungen Frauen sich möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr gegen Papillomviren zu impfen, um das Erkrankungsrisiko zu vermindern.


Bearbeitungsstand: 23.07.2012

Quellenangaben:
Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011) - P.Haag et al, Gynäkologie und Urologie , MVI,, (2010)

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung und Anwendungshinweise

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Impfschama:
WerEinzeldosisGesamtdosisWann
Kinder von 9 bis 14 Jahren1 Fertigspritze2 Fertigspritzenunabhängig von der Tageszeit
Jugendliche ab 15 Jahre und älter1 Fertigspritze3 Fertigspritzenunabhängig von der Tageszeit
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal oder unter deren Aufsicht erfolgen.

Dauer der Anwendung?
Grundimmunisierung: Die Anwendung erfolgt ab dem 9. Lebensjahr in Abhängigkeit vom Alter und Dosierungsschema.

Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Besondere Maßnahmen sind deshalb nicht erforderlich.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Zusammensetzung
Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 0,5 ml Lösung = 1 Spritze.

Wirkstoffstoff 0,04 mg Papillomvirus (human)-Impfstoff, rekombiniert, bivalent (Hi-5 Rix4446-Zellen)
entspricht 0,02 mg Papillomvirus (human)-Typ 16, L1-Protein
entspricht 0,02 mg Papillomvirus (human)-Typ 18, L1-Protein
Hilfstoff + AS04
entspricht 0,05 mg 3-O-Desacetyl-4`-monophosphoryl-Lipid A
Hilfstoff + Aluminiumhydroxid zur Adsorption, wasserhaltiges
entspricht 0,5 mg Aluminium-Ion
Hilfstoff + Natriumchlorid
Hilfstoff + Natriumdihydrogenphosphat-2-Wasser
Hilfstoff + Wasser für Injektionszwecke
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.