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Art.Nr.:
00638524
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250 ml Bad
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MEDA Pharma GmbH & Co.KG
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Anwendungsgebiete:
Das Bad ist indiziert für Umschläge, Spülungen und Bäder bei Haut- und Schleimhautentzündungen sowie bei bakteriellen Hauterkrankungen • wie infizierten Wunden • zur Nachbehandlung offener Abszesse, wie z.B. Analfisteln • zur Nachbehandlung eröffneter Furunkel. Als Sitzbad • bei entzündlichen und infizierten Erkrankungen des Analbereichs, z.B. Windeldermatitis • bei Pruritus ani • nach Operationen im Anogenitalbereich • zur Linderung der Beschwerden bei Hämorrhoiden • zur Linderung der Beschwerden bei Analekzem • zur Linderung der Beschwerden bei perianalem Ekzem • zur Linderung der Beschwerden bei Analfissuren • bei entzündlichen Erkrankungen im Genitalbereich • zur Nachbehandlung von vaginalen Operationswunden, Episiotomien.


Nicht Anwenden bei:
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Kamille, andere Korbblütler oder einen der sonstigen Besteindteile. Bei: • größeren Hautverletzungen und akuten unklaren Hauterkrankungen • schweren fieberhaften und infektiösen Erkrankungen • Herzinsuffizienz • Hypertonie sollen Vollbäder unabhängig vom Inhaltsstoff nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Besondere Vorsichtshinweise für den Gebrauch • im Augenbereich oder zur Aerosol-Inhalation sollte das Präparat wegen möglicher Reizerscheinungen nicht angewendet werden • wegen des Gehaltes an Ethanol sollte das Präparat nicht zur Darmspülung verwendet werden.


Wirkungen:
Unerwünschte Wirkungen, Einzelfälle: • Bei Allergie gegen Korbblütler (z.B. Beifuß) sind in Einzelfällen Überempfindlichkeitsreaktionen auch auf Kamille beobachtet worden. • Es wurde über Hautreaktionen berichtet und insbesondere bei nicht sachgemäßer Anwendung ünber Atemnot, Gesichtsschwellung und Hypotonie.


Anwendung:
Für Umschläge, Spülungen, Teil- und Sitzbäder: 30 ml (= 1 Meßbecher) auf 1 Liter Wasser. Für Vollbäder: 60 ml (= 2 Meßbecher). Zur genauen Dosierung des Bades ist der beigelegte Meßbecher zu verwenden. Hinweise: • Das Bad ist mit Wasser verdünnbar. Wenn es zusammen mit Seife zu einem Reinigungsbad verwendet wird, können sich die in hartem Wasser entstehenden Kalkseifen als brauner Rand in der Wanne absetzen. Werden Syndetseifen (z.B. Fettalkoholsulfonate) verwendet, so läßt sich die Bildung von Kalkseifen vermeiden. • Die bei Pflanzenauszügen mitunter auftretenden natürlichen Ausflockungen haben keinen Einfluss auf die Wirksamkeit des Präparates. Art und Dauer der Anwendung: • Zur Bereitung von Umschlägen, Spülungen, Teil-, Sitz- und Vollbädern. • Das Bad ist ausschließlich zur äußerlichen Anwendung bestimmt. • Bei Umschlägen sollte die verdünnte Lösung in Form von Kompressen, welche mit der verdünnten Lösung getränkt sind, aufgebracht werden. • Als Badetemperatur wird die individuell als am angenehmsten empfundene Temperatur empfohlen. Die Badedauer sollte bei Teil- und Sitzbädern 5-10 Minuten, bei Vollbädern 10-20 Minuten nicht überschreiten. • Das Bad sollte in der Regel 1-2mal täglich angewendet werden. • Die Dauer richtet sich individuell bis zum Abklingen der Beschwerden. • Wird das Bad über einen längeren Zeitraum angewendet, empfiehlt es sich, den Arzt zu befragen.


Hinweise:
Hinweise für den Patienten: Versehentliche orale Einnahme von größeren Mengen des Bades kann, insbesondere bei Kindern, zu einer Alkoholvergiftung führen. In diesem Fall besteht Lebensgefahr, weshalb unverzüglich ein Arzt aufzusuchen ist.


Haltbarkeit:
Nach Anbruch der Flasche 1 Jahr verwendbar.

Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Der Extrakt aus der Kamillenblüte hat eine entzündungshemmende, antibakterielle und wundheilungsfördernde Wirkung.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Ascorbinsäure (Vitamin C)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Gewürze, wie z.B. Anis, Beifuß, Dill, Fenchel, Karotte, Koriander, Kümmel, Paprika, Petersilie, Sellerie und Tomaten!
- Vorsicht bei Allergie gegen Korbblütler (lateinischer Name = Kompositen), z.B. Arnika, Ringelblume, Schafgarbe, Sonnenhut und Kamille!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Überempfindlichkeit bei ähnlichen Medikamenten (Kreuzallergie)

Patienten mit offenen Wunden, großen Hautverletzungen, akuten Hauterkrankungen, hohem Fieber und schweren Infektionen sollten das Arzneimittel nicht als Teil- und Sitzbad anwenden.

Das Arzneimittel darf nicht im Augenbereich, zur Aerosol-Inhalation und zur Darmspülung angewendet werden.

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Entzündung der Haut durch Chemikalien/Allergie (Kontaktdermatitis)
- Überempfindlichkeit, bei Schleimhautkontakt insbesondere bei nicht sachgerechter Anwendung von flüssigen Arzneimitteln
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe), bei Schleimhautkontakt insbesondere bei nicht sachgerechter Anwendung von flüssigen Arzneimitteln
- Schwellung des Gesichts, bei Schleimhautkontakt insbesondere bei nicht sachgerechter Anwendung von flüssigen Arzneimitteln
- Kreislaufzusammenbruch (Kreislaufkollaps), bei Schleimhautkontakt insbesondere bei nicht sachgerechter Anwendung von flüssigen Arzneimitteln
- Allergischer Schock, bei Schleimhautkontakt insbesondere bei nicht sachgerechter Anwendung von flüssigen Arzneimitteln
- Überempfindlichkeit bei ähnlichen Medikamenten (Kreuzallergie)

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Anwendungsgebiete
- Hämorrhoidalleiden
- Einrisse am Darmausgang
- Haut- und Schleimhautentzündung
- Entzündung am After
- Entzündung im Bereich der Geschlechtsorgane
- Entzündung am After bzw. im Darmausgang mit Juckreiz und Nässen (Analekzem)
- Wunde im Afterbereich nach Operation
- Wunde nach chirurgischem Eingriff an der Scheide
- Dammschnitt
- Juckreiz im Analbereich
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn innerhalb von 3 Tagen keine Besserung eintritt oder bei großflächigen Entzündungen oder eitrigen Hautveränderungen.


Was ist das? - Definition
Hämorrhoiden sind knotenförmige Erweiterungen der Blutgefäße im unteren Mastdarm nahe dem After, die netzartig miteinander verbunden sind. Sie dichten den After optimal ab. Unter bestimmten Bedingungen kann es passieren, dass sich diese knotenförmigen Erweiterungen krankhaft vergrößern. Dabei handelt es sich um ein zivilisationsbedingtes Massenleiden: Über 70 Prozent aller Erwachsenen haben nachweisbare Hämorrhoiden, wobei beide Geschlechter gleichermaßen betroffen sind. Gewöhnlich treten Hämorrhoiden im zweiten Lebensjahrzent auf.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Hämorrhoidalleiden
 - Innere Hämorrhoiden


Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Hämorrhoiden sind Schwellkörper in den arterio-venösen Blutbahnen am After. Diese Schwellkörper dichten den After ab und verhindern, dass Stuhl ungewollt austritt. In der Ruhephase, wenn der Schließmuskel angespannt ist, sind die Polster mit Blut gefüllt und prall-elastisch. In diesem Zustand können sie eng aneinander gepresst werden. Dadurch verhindern sie, dass Winde oder flüssiger Stuhl passieren. Während des Stuhlgangs entspannt sich der Schließmuskel. Jetzt fließt das Blut aus den Hämorrhoidalpolstern ab und der Stuhl darf den Analkanal ungehindert verlassen. Wenn ein Patient stets heftig pressen muss, um Stuhl abzusetzen, kann sich der Schließmuskel nie richtig entspannen. Dadurch bleibt immer eine Restmenge Blut in den Schwellkörpern. Hält dieser Zustand länger an, verändert sich das Gewebe der Schwellkörper und sie vergrößern sich. Meistens steckt eine chronische Verstopfung aufgrund einer ballaststoffarmen Ernährung dahinter. Andere Faktoren, die zu einem Hämorrhoidalleiden führen können, sind:
 - chronischer Durchfall
 - eine vornehmlich sitzende Lebensweise
 - Schwangerschaft
 - Stress
 - übermäßige Einnahme von Abführmitteln
 - unregelmäßige Stuhlgewohnheiten
 - altersbedingte Bindegewebsschwäche
 - erbliche Vorbelastung


Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Hämorrhoiden verursachen je nach Empfinden des Betroffenen Schmerzen, Brennen oder einen quälenden Juckreiz. Manchmal ereignen sich schleimige Ausflüsse, insbesondere während oder nach dem Stuhlgang. Einige Patienten klagen über einen dumpfen Druck oder ein Fremdkörpergefühl im After, das sie unabhängig vom Stuhlgang und meist nur gelegentlich belästigt.
Im Allgemeinen werden vier Schweregrade unterschieden. Hämorrhoiden ersten Grades kann nur der Facharzt mit einem Spezialinstrument diagnostizieren. Er erkennt rote bis blaurote Polster beziehungsweise Knoten. Manchmal geht hellrotes Blut ab, meist in Form von Schmierblutungen. Hämorrhoiden zweiten Grades lassen sich während des Stuhlganges als derbe Knoten im Analkanal tasten. Denn dann treten sie hervor, um sich nach dem Stuhlgang wieder spontan zurückzuziehen. Oft macht sich in diesem Stadium ein drückender Schmerz während des Stuhlgangs bemerkbar. Im Gegensatz zu den Hämorrhoiden ersten Grades bluten Hämorrhoiden zweiten Grades weniger. Hämorrhoiden dritten und vierten Grades lassen sich kaum mehr in den Analkanal zurückdrücken. Sie sind jetzt zu beinahe kastaniengroßen wulstigen Knoten herangewachsen, die nicht zwangsläufig schmerzen müssen, aber die Analhygiene erschweren.


Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
 - Ohne Behandlung vergrößern sich die Hämorrhoiden und die Beschwerden verschlimmern sich rasch.
 - Hämorrhoidale Blutungen können zur Blutarmut oder Anämie führen.
 - Stark vergrößerten Hämorrhoiden, die sich nicht mehr in den Analkanal zurückdrücken lassen, halten nicht mehr optimal dicht und lassen Stuhl passieren. Dies führt zu einem unterschiedlich starken Nässen, Schmieren und nicht selten zu einer stark verschmutzten Wäsche. Oft entwickelt sich im Zuge dessen ein Analekzem.
 - Bei Hämorrhoiden, die dauerhaft aus dem Analkanal ragen, besteht die Gefahr, dass sie eingeklemmt werden. Die Blutgefäße in den Knoten werden dadurch abgeschnürt und es entwickeln sich schmerzhafte Thrombosen und Entzündungen. Klingen die Komplikationen nach einigen Tagen nicht von selbst ab, kann es passieren, dass sich die eingeschnürten Knoten infizieren oder das Gewebe abstirbt. Schlimmstenfalls wird der gesamte Analkanal beispielsweise durch Verwachsungen stark in Mitleidenschaft gezogen.


Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Die Symptome, die sich bei einem Hämorrhoidalleiden ausprägen, sind sehr unspezifisch und kommen bei einer Reihe anderer proktologischer, d.h. den Enddarm betreffenden, Erkrankungen vor. Besonders Marisken werden von Laien mit Hämorrhoiden verwechselt. Marisken sind Hautfalten am After, die sich im Unterschied zu den Hämorrhoiden nicht mehr zurückdrücken lassen. Auch Analthrombosen werden häufig mit Hämorrhoiden verwechselt. Hinter jeder Hämorrhoidalblutung kann prinzipiell eine Geschwulst stecken oder es verbergen sich Anal- oder Enddarmpolypen.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
In allen Stadien sind ein regelmäßiger Stuhlgang sowie die Stuhlregulierung durch ballaststoffreiche Kost wichtig.

Bearbeitungsstand: 21.11.2011

Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Eine Analfissur ist ein geschwürig-veränderter Einriss der Haut und Schleimhaut rund um den After. Auch der Schließmuskel reißt mit ein. Es handelt sich dabei um ein relativ häufiges Krankheitsbild.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Analulkus
 - Darmriss
 - Afterriss

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Eine Analfissur kann viele Ursache haben. Meistens stecken Hämorrhoiden oder Infektionen, die durch Hämorrhoiden begünstigt werden, dahinter. Darüber hinaus kann die Haut um den After einreißen, wenn sie ständig durch harten Stuhl im Rahmen einer häufigen Verstopfung gereizt wird. Auch gewisse sexuelle Praktiken können eine Analfissur begründen. Manchmal entsteht eine Analfissur durch eine vorausgegangene Analthrombose, das heißt einer Bildung von Blutgerinnsel im Venengeflecht um den After. Wenn sich der Schließmuskel chronisch verkrampft, kann es ebenfalls passieren, dass die darüber liegende Haut einreißt und sich eine chronische Analfissur bildet. Auch wenn die Haut um den After herum ihre Elastizität verliert, besteht die Gefahr einer Analfissur.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Bei einer Analfissur handelt es sich um das schmerzhafteste Krankheitsbild, das sich in der Aftergegend entwickeln kann. Meistens kommt es während oder direkt nach dem Stuhlgang zu einem krampfartig-stechenden Schmerz, der über mehrere Stunden anhalten kann. Der Schließmuskel zieht sich krampfartig zusammen. Manchmal treten zusätzlich Blutungen auf.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Wenn sich der Schließmuskel aus Angst vor den Schmerzen verkrampft, droht die Haut um den After noch weiter einzureißen und weitere Fissuren bilden sich aus. Außerdem kann es dadurch zu einer chronischen Verstopfung kommen. Zudem kann es passieren, dass Bindegewebe in den Einriss einwächst und das Gewebe am Schließmuskel vernarbt. Jede Analfissur kann chronisch werden.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Der Arzt muss abklären, dass hinter den Schmerzen in der Aftergegend nicht die folgenden Krankheitsbilder stecken:
 - Analfisteln
 - Analabszess
 - Hämorrhoiden
 - Rhagaden, das sind eher kleine Einrisse, die auch weniger schmerzhaft sind, dabei aber eher ein Brennen verursachen
 - erste Anzeichen einer Syphilis
 - Morbus Crohn

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
Durch ballaststoffreiche Nahrungsmittel oder milde Abführmittel, kann man für einen weichen Stuhl sorgen und so weiteren Einrissen vorbeugen.

Bearbeitungsstand: 21.11.2011

Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Ein Analekzem ist eine akute oder chronische Entzündung der Haut direkt am After und um den After herum, die mit einem ausgeprägten Juckreiz des betroffenen Areals einhergeht. Das Analekzem kommt unter den Erkrankungen, die After und Mastdarm betreffen, am häufigsten vor.



Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Das Analekzem kann viele Ursachen haben und kann fast alle Probleme am After und Mastdarm begleiten. Meistens kommt es zur Entzündung, wenn der Schließmuskel, beispielsweise im Rahmen eines Hämorrhoidalleidens, den Stuhl nicht mehr optimal zurückhalten kann. Hierdurch wird die Haut am After ständig befeuchtet und das Gewebe quillt auf. In der feuchten Umgebung können sich schädliche Keime aus dem Darmtrakt gut ausbreiten. Stuhlreste begünstigen die Vermehrung der Bakterien und Hefepilze noch weiter. Aus tieferen Gewebeschichten wandern schließlich weiße Blutkörperchen ein, das Areal entzündet sich und beginnt zu jucken. Die Haut verdickt sich ledrig. Andere Reize von außen, die zu einem Analekzem führen können, sind:
 - mangelnde Hygiene
 - heftiges Schwitzen
 - Durchfälle
 - Reiben
Daneben spielen auch Kontaktallergien, beispielsweise auf Konservierungsmittel oder Inhaltsstoffe bestimmter Salben oder Zäpfchen, als Ursache eine Rolle. Auch ein trichterförmiger After oder eine chronische Analfissur leisten einem Analekzem Vorschub.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Die Haut an der Stelle des Ekzems rötet sich. Im Gegensatz zu Ekzemen an anderen Körperstellen schuppt sie sich hier meistens nicht. Ihre oberste Schicht wird aber dicker und verändert sich schwammartig. Oft zeigen sich, bedingt durch das Aufquellen des Gewebes, weißliche Verfärbungen. Häufig reißt die Haut rund um den After noch zusätzlich ein. Im akuten Stadium überwiegt ein Brennen, im chronischen ein oft quälender Juckreiz. Typischerweise verschmutzen Schleim, Sekret und Kot die Wäsche. Kratzspuren in Form von Blutresten lassen sich am Toilettenpapier erkennen.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
 - Infektionen mit Hefepilzen
 - eine Schuppenflechte, die in seltenen Fällen fast ausschließlich am After auftreten kann; der Arzt wird hier allerdings meist einen charakteristischen Einriss entlang der Analfalte entdecken.
 - seltener ein so genannter Lichen ruber planus, das heißt eine chronisch-entzündliche juckende Erkrankung der Haut mit stecknadelkopfgroßen, matt glänzenden Knötchen.


Verhaltenstipps
Betroffene sollten auf stark austrocknende Reinigungsmaßnahmen, vor allem auf den übermäßigen Gebrauch von seifenhaltigen Waschsubstanzen oder feuchtem Toilettenpapier verzichten. Manchmal helfen Sitzbäder mit Gerbstoffen, z.B. aus der Eichenrinde.

Bearbeitungsstand: 21.11.2011

Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Eine Analfissur ist ein geschwürig-veränderter Einriss der Haut und Schleimhaut rund um den After. Auch der Schließmuskel reißt mit ein. Es handelt sich dabei um ein relativ häufiges Krankheitsbild.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Analulkus
 - Darmriss
 - Afterriss

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Eine Analfissur kann viele Ursache haben. Meistens stecken Hämorrhoiden oder Infektionen, die durch Hämorrhoiden begünstigt werden, dahinter. Darüber hinaus kann die Haut um den After einreißen, wenn sie ständig durch harten Stuhl im Rahmen einer häufigen Verstopfung gereizt wird. Auch gewisse sexuelle Praktiken können eine Analfissur begründen. Manchmal entsteht eine Analfissur durch eine vorausgegangene Analthrombose, das heißt einer Bildung von Blutgerinnsel im Venengeflecht um den After. Wenn sich der Schließmuskel chronisch verkrampft, kann es ebenfalls passieren, dass die darüber liegende Haut einreißt und sich eine chronische Analfissur bildet. Auch wenn die Haut um den After herum ihre Elastizität verliert, besteht die Gefahr einer Analfissur.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Bei einer Analfissur handelt es sich um das schmerzhafteste Krankheitsbild, das sich in der Aftergegend entwickeln kann. Meistens kommt es während oder direkt nach dem Stuhlgang zu einem krampfartig-stechenden Schmerz, der über mehrere Stunden anhalten kann. Der Schließmuskel zieht sich krampfartig zusammen. Manchmal treten zusätzlich Blutungen auf.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Wenn sich der Schließmuskel aus Angst vor den Schmerzen verkrampft, droht die Haut um den After noch weiter einzureißen und weitere Fissuren bilden sich aus. Außerdem kann es dadurch zu einer chronischen Verstopfung kommen. Zudem kann es passieren, dass Bindegewebe in den Einriss einwächst und das Gewebe am Schließmuskel vernarbt. Jede Analfissur kann chronisch werden.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Der Arzt muss abklären, dass hinter den Schmerzen in der Aftergegend nicht die folgenden Krankheitsbilder stecken:
 - Analfisteln
 - Analabszess
 - Hämorrhoiden
 - Rhagaden, das sind eher kleine Einrisse, die auch weniger schmerzhaft sind, dabei aber eher ein Brennen verursachen
 - erste Anzeichen einer Syphilis
 - Morbus Crohn

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
Durch ballaststoffreiche Nahrungsmittel oder milde Abführmittel, kann man für einen weichen Stuhl sorgen und so weiteren Einrissen vorbeugen.

Bearbeitungsstand: 21.11.2011

Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Ein Analekzem ist eine akute oder chronische Entzündung der Haut direkt am After und um den After herum, die mit einem ausgeprägten Juckreiz des betroffenen Areals einhergeht. Das Analekzem kommt unter den Erkrankungen, die After und Mastdarm betreffen, am häufigsten vor.



Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Das Analekzem kann viele Ursachen haben und kann fast alle Probleme am After und Mastdarm begleiten. Meistens kommt es zur Entzündung, wenn der Schließmuskel, beispielsweise im Rahmen eines Hämorrhoidalleidens, den Stuhl nicht mehr optimal zurückhalten kann. Hierdurch wird die Haut am After ständig befeuchtet und das Gewebe quillt auf. In der feuchten Umgebung können sich schädliche Keime aus dem Darmtrakt gut ausbreiten. Stuhlreste begünstigen die Vermehrung der Bakterien und Hefepilze noch weiter. Aus tieferen Gewebeschichten wandern schließlich weiße Blutkörperchen ein, das Areal entzündet sich und beginnt zu jucken. Die Haut verdickt sich ledrig. Andere Reize von außen, die zu einem Analekzem führen können, sind:
 - mangelnde Hygiene
 - heftiges Schwitzen
 - Durchfälle
 - Reiben
Daneben spielen auch Kontaktallergien, beispielsweise auf Konservierungsmittel oder Inhaltsstoffe bestimmter Salben oder Zäpfchen, als Ursache eine Rolle. Auch ein trichterförmiger After oder eine chronische Analfissur leisten einem Analekzem Vorschub.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Die Haut an der Stelle des Ekzems rötet sich. Im Gegensatz zu Ekzemen an anderen Körperstellen schuppt sie sich hier meistens nicht. Ihre oberste Schicht wird aber dicker und verändert sich schwammartig. Oft zeigen sich, bedingt durch das Aufquellen des Gewebes, weißliche Verfärbungen. Häufig reißt die Haut rund um den After noch zusätzlich ein. Im akuten Stadium überwiegt ein Brennen, im chronischen ein oft quälender Juckreiz. Typischerweise verschmutzen Schleim, Sekret und Kot die Wäsche. Kratzspuren in Form von Blutresten lassen sich am Toilettenpapier erkennen.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
 - Infektionen mit Hefepilzen
 - eine Schuppenflechte, die in seltenen Fällen fast ausschließlich am After auftreten kann; der Arzt wird hier allerdings meist einen charakteristischen Einriss entlang der Analfalte entdecken.
 - seltener ein so genannter Lichen ruber planus, das heißt eine chronisch-entzündliche juckende Erkrankung der Haut mit stecknadelkopfgroßen, matt glänzenden Knötchen.


Verhaltenstipps
Betroffene sollten auf stark austrocknende Reinigungsmaßnahmen, vor allem auf den übermäßigen Gebrauch von seifenhaltigen Waschsubstanzen oder feuchtem Toilettenpapier verzichten. Manchmal helfen Sitzbäder mit Gerbstoffen, z.B. aus der Eichenrinde.

Bearbeitungsstand: 21.11.2011

Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Juckreiz ist eine spezifische Sinneswahrnehmung der Haut, ausgelöst durch unterschiedliche Reize. Er provoziert mechanische Abwehrreaktionen wie Reiben, Kratzen oder Kühlen und kann für den Betroffenen lästig bis quälend sein.

Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Pruritus
 - Hautjucken

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Medizinisch gesehen handelt es sich beim Juckreiz um einen Reflex. In der äußersten Schicht der Haut, der Epidermis, finden sich spezifische Nervenenden (Nozizeptoren), die durch physikalische oder chemische Reize erregbar sind. Der Reiz in oder auf der Haut löst reflexartig Kratzen oder Reiben aus. Dadurch werden körpereigene Botenstoffe, wie zum Beispiel das Histamin, freigesetzt. Diese reizen die Nervenenden von Neuem - bestehender Juckreiz verstärkt sich. Durch das Kratzen kann es zu kleinen Hautverletzungen kommen. Fremdstoffe oder Bakterien dringen ein und verursachen eine Infektion. Dadurch wird wieder Juckreiz ausgelöst, es kommt ein Teufelskreis aus Jucken - Kratzen - Entzündung - Jucken in Gang. Er lässt sich oft nur schwer durchbrechen.

Was kann dahinter stecken? - Mögliche Krankheitsbilder
Juckreiz ist ein sehr unspezifisches Symptom, man versucht zu unterscheiden nach:
 - Primärem Juckreiz ohne oberflächlich sichtbare Hautveränderung. Ursache dafür können Erkrankungen innerer Organe sein, wie Diabetes, Lebererkrankungen, Infektionen, rheumatische Erkrankungen, Störungen im Stoffwechsel und einiges mehr. In der Hälfte der Fälle lässt sich kein auslösender Faktor feststellen.
 - Sekundärem Juckreiz als Begleiterscheinung von vielen Hauterkrankungen (Dermatosen). Die Betroffenen leiden unter Nesselsucht oder atopischem Ekzem (Ekzem in Folge einer überempfindlichen Haut), Kinder oft unter Neurodermitis. Insektenstiche oder Parasitenbefall mit Läusen oder Krätzmilben können starken Juckreiz auslösen. Ein "zum aus der Haut fahrender" Juckreiz ist oft das schwerwiegendste Symptom für den Patienten in Zusammenhang mit einer Hauterkrankung.
 - Auch wenn die Haut zu trocken ist, fängt sie an zu jucken. Das kann ererbt sein oder mit Einnahme von Medikamenten, Therapien oder der Umgebung (Klimaanlagen, Heizungsluft) zusammenhängen. Häufig tritt der Juckreiz auch bei älteren Menschen auf, da sich die Hautstruktur verändert.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - Die Kleidung sollte leicht sein, möglichst aus Baumwolle, nicht Wolle.
 - Körperpflege nicht übertreiben, nicht zu lange, nicht zu oft und nicht zu heiß duschen oder baden.
 - Wichtig ist eine regelmäßige Hautpflege mit - je nach Hauttyp - stark feuchtigkeitsspendenden oder rückfettenden Pflegemitteln.
 - Vor allem bei Kindern helfen medizinische Ölbäder mit Sojabohnen - oder Erdnussöl, dabei sollte die Badetemperatur 35 Grad nicht überschreiten.
 - Ein im Raum aufgestellter Luftbefeuchter verbessert das Raumklima.
 - Bei nächtlichen Kratzattacken leichte Baumwollhandschuhe anziehen, für kleine Kinder gibt es komplette Anzüge.
 - Im Akutfall zur Kühlung Baumwolllappen in kaltes Wasser tauchen und Umschläge machen. Bei sehr trockener Haut besser fettfeuchte Verbände. Dazu zuerst eine Fettsalbe auftragen und dann einen feuchten Verband darüberlegen.

Bearbeitungsstand: 27.07.2012

Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung und Anwendungshinweise

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Haut- und Schleimhautentzündung: Für Teilbäder wird das Arzneimittel mit Wasser verdünnt (1 Liter): Haut- und Schleimhautentzündung: Für Umschläge und Spülungen wird das Arzneimittel mit Wasser verdünnt (1 Liter): Dosierhilfe: Dem Arzneimittel liegt für eine korrekte Dosierung ein Messbehältnis bei. Anal- und Genitalbereich: Für Sitzbäder wird das Arzneimittel mit Wasser verdünnt (1 Liter):
WerEinzeldosisGesamtdosisWann
Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche und Erwachsene30 ml (1 Messbecher)1-2mal täglichunabhängig von der Tageszeit
Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche und Erwachsene45 ml (1 1/2 Messbecher)1-2mal täglichunabhängig von der Tageszeit
Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche und Erwachsene30 ml (1 Messbecher)1-2mal täglichunabhängig von der Tageszeit
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Bereiten Sie das Arzneimittel zu. Spülen Sie damit die die betroffene(n) Körperstelle(n).
Oder: Tränken Sie eine Kompresse mit dem verdünnten Arzneimittel und legen Sie diese als Umschlag auf die betroffene(n) Körperstelle(n).
Oder: Bereiten Sie mit dem Arzneimittel ein warmes Bad zu. Die Dauer eines Teil- oder Sitzbades sollte 5-10 Minuten nicht überschreiten. Lassen Sie sich zur Anwendung des Arzneimittels von Ihrem Arzt oder Apothker beraten.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer ist prinzipiell nicht begrenzt. Sie richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Sollten sich Ihre Beschwerden jedoch innerhalb von 3 Tagen nicht bessern, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Bei versehentlichem Verschlucken wenden Sie sich umgehend an einen Arzt. Insbesondere bei Kindern kann es zu einer Alkoholvergiftung kommen. In diesem Fall besteht Lebensgefahr.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Zusammensetzung
Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 ml Bad.

Hilfstoff + Ethanol
Hilfstoff + Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung
Hilfstoff + Natrium ascorbat
Hilfstoff + Natriumacetat-3-Wasser
Wirkstoffstoff 970 mg Kamillenblüten-Extrakt (1:4,0-4,5); Auszugsmittel: Ethanol 38,5% (m/m)

Warnhinweis: enthält 42,8 Vol.-% Alkohol.


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