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Posterisan Akut Zäpfchen gegen Juckreiz und Schmerzen im Analbereich bei Hämorrhoiden, Hämorrhoidalleiden, Analfissuren, Analfisteln, Abszessen und Entzündungen. Inhaltstoffe von Posterisan akut Zäpfchen, 1 Zäpfchen enthält Lidocain - 60 mg Anwendung von Posterisan akut Zäpfchen gegen Juckreiz und Schmerzen im Analbereich bei Hämorrhoidalleiden, Analfissuren, Analfisteln, Abszessen und Entzündungen Dosierung Posterisan akut Zäpfchen: 2mal täglich 1 Zäpfchen Posterisan akut Zäpfchen Zäpfchen morgens und abends, möglichst nach der Stuhlentleerung, in den After einführen.
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff betäubt, allerdings nur örtlich begrenzt. Der Stoff verhindert, dass die Nerven Reize weiterleiten und macht dadurch unempfindlich gegen Schmerzen und betäubt den Juckreiz.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Mittel zur örtlichen Betäubung (Lokalanästhetika wie Articain, Bupivacain, Lidocain, Mepivacain, Prilocain, Ropivacain)!
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Für diese Altersgruppe liegen keine Angaben vor. Ist das Arzneimittel rezeptfrei, befragen Sie hierzu auf alle Fälle Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
 - Hautausschlag

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Anwendwendungsgebiete
- Juckreiz und Schmerzen im Analbereich, wie bei:
    - Hämorrhoiden, leichte Formen
    - Afterrisse (Analfissur)
    - Analfistel
    - Eitrige Entzündung am After (Analabszess)
    - Mastdarmentzündung (Proktitis)


Was ist das? - Definition
Bei Analfisteln und Analabszessen entzünden sich bestimmte schleimabsondernde Drüsen im Bereich des Afters. Der Abszess ist die akute, die Fistel die chronische Form der Entzündung. Überdies unterscheiden sich Fisteln von Abszessen durch ihre gangartige Ausbreitung. Mit etwa zehn Prozent der Patienten, die wegen Störungen im Analbereich einen Arzt aufsuchen sind Analfissuren und -abszesse ein relativ häufiges Krankheitsbild. Meistens betrifft es Männer zwischen 30 und 40 Jahren.



Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Analfisteln oder -abszesse gehen meistens auf eine Abflussstörung oder eine Infektion schleimabsondernder Drüsen im Analbereich zurück. Dadurch vergrößern sich die Drüsen. Ihr Gewebe entzündet sich und stirbt schließlich ab. Jetzt sammelt sich Eiter an, der sich am Ende entleert. Bakterien müssen nicht zwingend im Spiel sein.
Oft ist die Ursache für Abflussstörung und anschließenden Infektion eine Verstopfung. Manchmal finden sich die Entzündungsherde auch in oberhalb gelegenen Darmabschnitten, die auf den Analabschnitt übergreifen. Dazu gehören eine Divertikulitis, das heißt eine Entzündung der sackförmigen Ausstülpungen der Darmwand oder eine Blinddarmentzündung, unter Umständen auch ein Geschwür auf der Schleimhaut des Enddarms. Immunschwächeerkrankungen wie AIDS, oder ein abgeschwächtes Immunsystem bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus können die Entzündung der Drüsen begünstigen. Auch verschiedene Infektionserkrankungen wie eine Tuberkulose oder eine Infektion mit Strahlenpilzen oder ein Parasitenbefall können sich auf die Drüsen im Analbereich auswirken.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Die Patienten leiden besonders beim Stuhlgang, aber auch beim Sitzen unter heftigen, dumpfen, klopfenden und drückenden Schmerzen. Andere Symptome sind Fieber, Müdigkeit und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Der Arzt diagnostiziert eine Vermehrung der weißen Blutkörperchen. Bei Fistelbildung kommt es zusätzlich zu einer ständigen Absonderung von Eiter. Analfisteln und -abszesse heilen nicht spontan ab, sondern der Verlauf schreitet ungebremst fort.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
 - Werden eine Analfistel oder ein Analabszess nicht komplett operativ entfernt, treten sie immer wieder auf.
 - Greift die Entzündung auf den Hodensack über, droht eine lebensbedrohliche Erkrankung durch einen durch die Entzündungsstoffe ausgelösten Schock, einen so genannten septischen Schock
 - Es kann passieren, dass durch die Erkrankung der Schließmuskel schwach und durchlässig wird.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Weil sich im Rahmen von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa ungewöhnlich gestaltete Fisteln entwickeln, muss der Arzt insbesondere bei merkwürdig geformten Fisteln die Ursache abklären.

Bearbeitungsstand: 25.07.2012

Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung und Anwendungshinweise

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

WerEinzeldosisGesamtdosisWann
Erwachsene1 Zäpfchen2-mal täglichnach dem Stuhlgang
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Führen Sie das Arzneimittel in den Enddarm ein. Zuvor entleeren Sie den Darm möglichst.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Das Arzneimittel sollte nicht länger als 4-6 Wochen angewendet werden.

Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Zusammensetzung
Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Zäpfchen.

Wirkstoffstoff 60 mg Lidocain
Hilfstoff + Hartfett

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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