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Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff legt die Substanz, die Nahrungsmittelfette zerlegt und damit verdauungsfähig macht, direkt im Darm lahm. Dadurch wird weniger Fett aus der Nahrung aufgenommen. Da das im Darm verbleibende Fett den Stuhl sehr weich macht, was sehr unangenehm sein kann, wird meist freiwillig auf fettreduzierte Kost umgestellt.

Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Die Wirkung der Anti-Baby-Pille kann durch das Arzneimittel beeinträchtigt werden. Für die Dauer der Einnahme sollten Sie deshalb zusätzliche Maßnahmen zur Empfängnisverhütung treffen.
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Indigocarmin mit der E-Nummer E 132)!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Stauung der Gallenflüssigkeit, wenn z.B. die Gallenwege verstopft sind.
- Chronische Störung der Nahrungsaufnahme (Malabsorption), d.h. bestimmte Nahrungsbestandteile können im Darm nicht aufgenommen werden, es kommt dadurch z.B. zu Gewichtsabnahme, Mangelerscheinungen

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Flüssigkeitsmangel

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Bauchschmerzen
- Stuhldrang und vermehrte Stühle
- Stuhlinkontinenz (unwillkürlicher Stuhlabgang)
- Fettige, ölige Stühle, mit Abgang öligen Sekretes, zum Teil mit öligen Flecken am After
- Blähungen, z.T. mit Stuhlabgang
- Schmerzen in der Mastdarmregion
- Zahn- und Zahnfleischbeschwerden
- Kopfschmerzen
- Abgeschlagenheit
- Angstzustände
- Harnwegsinfektionen
- Nierenschäden durch Oxalatkristalle
- Infektionen der oberen und unteren Atemwege
- Menstruationsbeschwerden
- Grippe (Influenza)

Zusätzlich bei Patienten mit Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus Typ 2):
- Spannungsgefühl im Bauchraum
- Unterzuckerung (Hypoglykämie)

Die Nebenwirkungen im Verdauungsbereich lassen sich mit einer fettarmen Diät einschränken.

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

AnwendwendungsgebieteIn Verbindung mit einer kalorienarmen Kost zur Behandlung von:
- Übergewicht bei Body-Mass-Index (BMI) von mind. 30 kg/m2 '

Was ist das? - Definition
Übergewicht hat laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) jemand, der einen Body-Mass-Index (BMI) von 25 und mehr hat. Ab einem BMI von 30 gilt ein Übergewichtiger als fettleibig oder adipös.
Um den BMI zu berechnen wird das Körpergewicht (in kg) durch die Körpergröße (in m) zum Quadrat geteilt.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Adipositas (eigentlich: Fettleibigkeit, Fettsucht)

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Wird dem Körper mehr Energie durch die Ernährung zugeführt als er insgesamt verbraucht, ergibt sich eine positive Energiebilanz. Die "Überschüsse" werden in Fett umgewandelt und eingelagert. Welchen Grundumsatz man hat, das heißt wie viel Energie in Ruhe vom Körper verbraucht wird, ist wahrscheinlich genetisch festgelegt und daher von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Das heißt: Wer einen hohen Grundumsatz hat kann mehr essen ohne Fettreserven anzulegen wie jemand mit einem niedrigen.
Verschiedene Faktoren können an einer positiven Energiebilanz beteiligt sein. Dazu zählen vor allem:
 - Falsche Ernährung: Die Nahrung enthält zuviel Fett und Kohlenhydrate und zu wenig Ballaststoffe. Vorsicht: Getränke werden dabei oft unterschätzt.
 - Ungünstige Essensgewohnheiten: Es wird zu häufig und zu schnell gegessen. Der Magen hat keine Zeit Dehnungsreflexe an das Gehirn weiterzugeben, Sättigungssignale können nicht rechtzeitig gesendet und wahrgenommen werden.
 - Bewegungsmangel: Überschüssige Energielieferanten werden nicht abgebaut, weil Zeit oder Motivation für ausgleichenden Sport fehlen.
 - Psychische Faktoren: Ärger, Angst, Stress oder Langeweile sind oft Auslöser für "Heißhungerattacken".
Zu den im Verhältnis eher seltenen Verursachern von Übergewicht zählen hormonelle Erkrankungen, wie die Schilddrüsenunterfunktion oder das Cushing-Syndrom (Überangebot an Cortison), oder Medikamente, die appetitsteigernd wirken, wie zum Beispiel Glukokortikoide ("Cortison") oder Antibabypillen.

Wie ist es feststellbar? - Objektive Richtgrößen
Wenn der Hosenknopf sich kaum mehr schließen lässt und die Kleidung zwickt, ist das für viele ein Signal mit dem Essen zu bremsen. Doch ist die persönliche Einschätzung, ab wann man zu dick oder zu dünn ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Um die Notwendigkeit des Abnehmens und gesundheitliche Risiken objektiv beurteilen zu können, gibt es folgende Richtgrößen:
 - Body-Mass-Index (BMI): Die WHO hat eine Klassifikation zur Einschätzung festgelegt, die sich am BMI (BMI = Körpergröße (in kg) geteilt durch Körpergröße2 (in m2) ) orientiert. Danach gilt jemand mit einem BMI:
  - unter 18,5 als untergewichtig
  - von 18,5 - 24,9 als normalgewichtig
  - über 25 als übergewichtig
  - über 30 als adipös oder fettleibig
 - Fettverteilung: Daraus kann auf das individuelle Risiko für Folgeerkrankungen geschlossen werden. Die Fettverteilung kann mit Hilfe verschiedener Apparate sehr genau gemessen werden. Zur Vereinfachung wird der Taillenumfang gemessen:
  - Erhöhtes Risiko: Frauen mit einem Umfang von mehr als 80 cm und Männern mit mehr als 94 cm.
  - Deutlich erhöhtes Risiko: Frauen mit einem Umfang ab 88 cm und Männer ab 102 cm.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Übergewicht bzw. Fettleibigkeit und das damit einhergehende Überangebot an verschiedenen Nahrungsbestandteilen und Stoffwechselprodukten erhöhen das Risiko für viele Folgeerkrankungen:
 - Ein Überangebot an Glucose (Zucker) verursacht Altersdiabetes (Diabetes mellitus Typ II).
 - Kreisen im Blut zu viele Fette, wie zum Beispiel Cholesterin und Triglyceride, lagern sich diese an den Blutgefäßwänden ab. Sie bilden dort die Grundlage für die so genannte Arteriosklerose (Gefäßverkalkung).
 - Durch chronisch erhöhte Blutfettwerte können außerdem eine Fettleber und Gallensteine entstehen.
 - Erhöhte Harnsäurekonzentrationen sind die Ursache für die Gicht.
 - Übergewicht führt zu einer Überbeanspruchung des Herzens und überlastet den Kreislauf. Folge davon sind Erkrankungen wie Bluthochdruck, Schlaganfall, koronare Herzkrankheit oder Herzmuskelschwäche.
 - Wird die Atmung durch zu viel Speck auf den Rippen und am Bauch behindert, kommt es zur Kurzatmigkeit, einem chronischen Sauerstoffmangel und zum so genannten Schlaf-Apnoe-Syndrom mit Schnarchen und Aussetzen der Atmung in der Nacht.
 - Durch das übermäßige Gewicht, das der Bewegungs- und Stützapparat tragen muss, treten Abnutzungen an Gelenken und Bändern auf, vor allem im unteren Wirbelsäulenbereich, in der Hüfte, den Knie- und Sprunggelenken.
Neben den körperlichen Einschränkungen spielen auch psychische und soziale Konsequenzen eine Rolle. Alles zusammen führt zu einer oft massiven Einschränkung der Lebensqualität und letztendlich zu einer verkürzten Lebenserwartung.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Extreme Esssucht ist eine vorwiegend psychische Erkrankung und gehört auf alle Fälle in psychotherapeutische Behandlung. Fettleibigkeit ist in diesem Fall die Folge der Esssucht und nicht die eigentliche Erkrankung.

Verhaltenstipps
Den besten Erfolg auf lange Sicht erzielen Sie, indem Sie Diät und Bewegung kombinieren. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten oder an geeignete Beratungsstellen verweisen. Für den ein oder anderen macht es außerdem Sinn in einer begleitenden Psychotherapie sein Essverhalten zu hinterfragen.
Es gibt einige Faustregeln für das Abnehmen:
 - Achten Sie auf ausgewogene Mischkost, bevorzugt Obst, Gemüse, Vollkornprodukte.
 - Pro Tag sollten Sie mindestens 1,5 - 2 l Flüssigkeit zu sich nehmen, Wasser und Tee eignen sich besonders.
 - Vorsicht mit Diäten, die nur eine sehr geringe Kalorienzufuhr erlauben oder sehr einseitig sind ("Ananas-Diät", Atkins). Sie strapazieren den Körper oft zu sehr und können sogar richtig ungesund sein.
 - Achtung vor dem so genannten Jojo-Effekt: Durch eine Gewichtssenkung geht der Energieverbrauch des Körpers zurück, also darf man nach der erfolgreichen Diät nicht wieder in alte Essmuster verfallen, das Gewicht steigt frustrierend schnell. Die Ernährung sollte ballaststoffreich und fettarm bleiben.
 - Ziele nicht zu hoch setzen, 0,3 - 1 kg pro Woche sind genug.
 - Zusätzliche Bewegung verbrennt zwar Kalorien. Achten Sie dabei aber auf den körperlichen Zustand und Erkrankungen. Auch die Vorlieben sollten nicht zu kurz kommen, so hält man leichter durch.
 - Oft hilft es bereits das Essverhalten umzustellen, zum Beispiel:
  - Langsam und bewusst essen
  - Nicht "nebenbei" essen
  - Vielleicht ein Ernährungstagebuch führen, um das eigene Ess- und Trinkverhalten besser kennen zulernen.
Achtung: Die medikamentöse Unterstützung beim Abnehmen gehört unter einer strengen Risiko-Nutzen-Abwägung in die Hand Ihres betreuenden Arztes.

Bearbeitungsstand: 24.07.2012

Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheke
- Übergewicht bei Risikopatienten z.B. mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) und Störungen des Fettstoffwechsels ab einem Body-Mass-Index von 28 kg/m2 '

Was ist das? - Definition
Übergewicht hat laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) jemand, der einen Body-Mass-Index (BMI) von 25 und mehr hat. Ab einem BMI von 30 gilt ein Übergewichtiger als fettleibig oder adipös.
Um den BMI zu berechnen wird das Körpergewicht (in kg) durch die Körpergröße (in m) zum Quadrat geteilt.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Adipositas (eigentlich: Fettleibigkeit, Fettsucht)

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Wird dem Körper mehr Energie durch die Ernährung zugeführt als er insgesamt verbraucht, ergibt sich eine positive Energiebilanz. Die "Überschüsse" werden in Fett umgewandelt und eingelagert. Welchen Grundumsatz man hat, das heißt wie viel Energie in Ruhe vom Körper verbraucht wird, ist wahrscheinlich genetisch festgelegt und daher von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Das heißt: Wer einen hohen Grundumsatz hat kann mehr essen ohne Fettreserven anzulegen wie jemand mit einem niedrigen.
Verschiedene Faktoren können an einer positiven Energiebilanz beteiligt sein. Dazu zählen vor allem:
 - Falsche Ernährung: Die Nahrung enthält zuviel Fett und Kohlenhydrate und zu wenig Ballaststoffe. Vorsicht: Getränke werden dabei oft unterschätzt.
 - Ungünstige Essensgewohnheiten: Es wird zu häufig und zu schnell gegessen. Der Magen hat keine Zeit Dehnungsreflexe an das Gehirn weiterzugeben, Sättigungssignale können nicht rechtzeitig gesendet und wahrgenommen werden.
 - Bewegungsmangel: Überschüssige Energielieferanten werden nicht abgebaut, weil Zeit oder Motivation für ausgleichenden Sport fehlen.
 - Psychische Faktoren: Ärger, Angst, Stress oder Langeweile sind oft Auslöser für "Heißhungerattacken".
Zu den im Verhältnis eher seltenen Verursachern von Übergewicht zählen hormonelle Erkrankungen, wie die Schilddrüsenunterfunktion oder das Cushing-Syndrom (Überangebot an Cortison), oder Medikamente, die appetitsteigernd wirken, wie zum Beispiel Glukokortikoide ("Cortison") oder Antibabypillen.

Wie ist es feststellbar? - Objektive Richtgrößen
Wenn der Hosenknopf sich kaum mehr schließen lässt und die Kleidung zwickt, ist das für viele ein Signal mit dem Essen zu bremsen. Doch ist die persönliche Einschätzung, ab wann man zu dick oder zu dünn ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Um die Notwendigkeit des Abnehmens und gesundheitliche Risiken objektiv beurteilen zu können, gibt es folgende Richtgrößen:
 - Body-Mass-Index (BMI): Die WHO hat eine Klassifikation zur Einschätzung festgelegt, die sich am BMI (BMI = Körpergröße (in kg) geteilt durch Körpergröße2 (in m2) ) orientiert. Danach gilt jemand mit einem BMI:
  - unter 18,5 als untergewichtig
  - von 18,5 - 24,9 als normalgewichtig
  - über 25 als übergewichtig
  - über 30 als adipös oder fettleibig
 - Fettverteilung: Daraus kann auf das individuelle Risiko für Folgeerkrankungen geschlossen werden. Die Fettverteilung kann mit Hilfe verschiedener Apparate sehr genau gemessen werden. Zur Vereinfachung wird der Taillenumfang gemessen:
  - Erhöhtes Risiko: Frauen mit einem Umfang von mehr als 80 cm und Männern mit mehr als 94 cm.
  - Deutlich erhöhtes Risiko: Frauen mit einem Umfang ab 88 cm und Männer ab 102 cm.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Übergewicht bzw. Fettleibigkeit und das damit einhergehende Überangebot an verschiedenen Nahrungsbestandteilen und Stoffwechselprodukten erhöhen das Risiko für viele Folgeerkrankungen:
 - Ein Überangebot an Glucose (Zucker) verursacht Altersdiabetes (Diabetes mellitus Typ II).
 - Kreisen im Blut zu viele Fette, wie zum Beispiel Cholesterin und Triglyceride, lagern sich diese an den Blutgefäßwänden ab. Sie bilden dort die Grundlage für die so genannte Arteriosklerose (Gefäßverkalkung).
 - Durch chronisch erhöhte Blutfettwerte können außerdem eine Fettleber und Gallensteine entstehen.
 - Erhöhte Harnsäurekonzentrationen sind die Ursache für die Gicht.
 - Übergewicht führt zu einer Überbeanspruchung des Herzens und überlastet den Kreislauf. Folge davon sind Erkrankungen wie Bluthochdruck, Schlaganfall, koronare Herzkrankheit oder Herzmuskelschwäche.
 - Wird die Atmung durch zu viel Speck auf den Rippen und am Bauch behindert, kommt es zur Kurzatmigkeit, einem chronischen Sauerstoffmangel und zum so genannten Schlaf-Apnoe-Syndrom mit Schnarchen und Aussetzen der Atmung in der Nacht.
 - Durch das übermäßige Gewicht, das der Bewegungs- und Stützapparat tragen muss, treten Abnutzungen an Gelenken und Bändern auf, vor allem im unteren Wirbelsäulenbereich, in der Hüfte, den Knie- und Sprunggelenken.
Neben den körperlichen Einschränkungen spielen auch psychische und soziale Konsequenzen eine Rolle. Alles zusammen führt zu einer oft massiven Einschränkung der Lebensqualität und letztendlich zu einer verkürzten Lebenserwartung.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Extreme Esssucht ist eine vorwiegend psychische Erkrankung und gehört auf alle Fälle in psychotherapeutische Behandlung. Fettleibigkeit ist in diesem Fall die Folge der Esssucht und nicht die eigentliche Erkrankung.

Verhaltenstipps
Den besten Erfolg auf lange Sicht erzielen Sie, indem Sie Diät und Bewegung kombinieren. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten oder an geeignete Beratungsstellen verweisen. Für den ein oder anderen macht es außerdem Sinn in einer begleitenden Psychotherapie sein Essverhalten zu hinterfragen.
Es gibt einige Faustregeln für das Abnehmen:
 - Achten Sie auf ausgewogene Mischkost, bevorzugt Obst, Gemüse, Vollkornprodukte.
 - Pro Tag sollten Sie mindestens 1,5 - 2 l Flüssigkeit zu sich nehmen, Wasser und Tee eignen sich besonders.
 - Vorsicht mit Diäten, die nur eine sehr geringe Kalorienzufuhr erlauben oder sehr einseitig sind ("Ananas-Diät", Atkins). Sie strapazieren den Körper oft zu sehr und können sogar richtig ungesund sein.
 - Achtung vor dem so genannten Jojo-Effekt: Durch eine Gewichtssenkung geht der Energieverbrauch des Körpers zurück, also darf man nach der erfolgreichen Diät nicht wieder in alte Essmuster verfallen, das Gewicht steigt frustrierend schnell. Die Ernährung sollte ballaststoffreich und fettarm bleiben.
 - Ziele nicht zu hoch setzen, 0,3 - 1 kg pro Woche sind genug.
 - Zusätzliche Bewegung verbrennt zwar Kalorien. Achten Sie dabei aber auf den körperlichen Zustand und Erkrankungen. Auch die Vorlieben sollten nicht zu kurz kommen, so hält man leichter durch.
 - Oft hilft es bereits das Essverhalten umzustellen, zum Beispiel:
  - Langsam und bewusst essen
  - Nicht "nebenbei" essen
  - Vielleicht ein Ernährungstagebuch führen, um das eigene Ess- und Trinkverhalten besser kennen zulernen.
Achtung: Die medikamentöse Unterstützung beim Abnehmen gehört unter einer strengen Risiko-Nutzen-Abwägung in die Hand Ihres betreuenden Arztes.

Bearbeitungsstand: 24.07.2012

Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheke


AnwendwendungsgebieteDer Body-Mass-Index (BMI) = Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße in Meter zum Quadrat


Dosierung und Anwendungshinweise
Wie wird das Arzneimittel dosiert?


Die Dosierungsangabe gilt bei einer Ernährungsempfehlung von 3 Mahlzeiten pro Tag. Falls eine Mahlzeit ausgelassen wird oder kein Fett enthält, sollte auf die Einnahme verzichtet werden.
WerEinzeldosisGesamtdosisWann
Erwachsene1 Kapsel3-mal täglichzu der Mahlzeit oder bis zu einer Stunde danach
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer bestimmt Ihr Arzt.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Übelkeit, Bauchkrämpfen sowie zur Unterzuckerung kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Zusammensetzung
Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Kapsel.

HilfstoffOrlistat 120 mg
HilfstoffDrucktinte +
HilfstoffCellulose, mikrokristalline +
HilfstoffCarboxymethylstärke, Natrium Typ A +
HilfstoffPovidon +
HilfstoffNatriumdodecylsulfat +
HilfstoffTalkum +
HilfstoffGelatine +
HilfstoffTitandioxid +
HilfstoffIndigocarmin +

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


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