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Art.Nr.:
00028808
Packungsinhalt:
60X0.6 ml Augentropfen
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Rezeptfrei
Produkt von:
Dr. Winzer Pharma GmbH
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Anwendungsgebiete:
• Zur symptomatischen Behandlung von Austrocknungserscheinungen der Horn- und Bindehäute ("Trockenes Auge") durch Tränensekretions- und Tränenfunktionsstörungen, infolge lokaler oder systemischer Erkrankungen sowie bei mangelnden oder unvollständigem Lidschluss • Zur Benetzung und Nachbenetzung weicher und harter Kontaktlinsen. Insbesondere geeignet für Patienten, die konservierte künstliche Tränenersatz- oder Kontaktlinsenbenetzungsmittel nicht vertragen, da das Arzneimittel unkonserviert ist.


Nicht Anwenden bei:
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels. Schwangerschaft und Stillzeit: Es bestehen keine Bedenken gegen die Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit, da Methylhydroxypropylcellulose nicht resorbiert wird und somit systemisch nicht verfügbar ist.


Wirkungen:
Bisher keine bekannt.


Anwendung:
• Je nach Erfordernis 3-5mal täglich oder häufiger 1 Tropfen in den Bindehautsack einträufeln • Die Therapie des trockenen Auges erfordert eine individuelle Dosierung. Art und Dauer der Anwendung: • Augentropfen zum Einträufeln in den Bindehautsack. • Künstliche Tränen und Kontaktlinsenbenetzungsmittel müssen meist langfristig bzw. ständig angewendet werden. • Das Arzneimittel ist zur Dauertherapie geeignet. Hinweis: Bei einer Langzeit- oder Daueranwendung zur Therapie des "Trockenen Auges" sollte grundsätzlich ein Augenarzt konsultiert werden.


Haltbarkeit:
• Geöffnete Ein-Dosis-Ophtiolen dürfen nicht aufbewahrt werden. • Die nach der Applikation in der Ophtiole verbleibende Restmenge ist zu verwerfen.

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Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff des Arzneimittels ist Hypromellose. Beim gesunden Auge erfolgt eine Befeuchtung der Hornhautoberfläche durch schleimbildende Substanzen (Mucin). Beim Trockenen Auge und besonders bei Mucinmangel ist die Gabe von künstlicher Tränenflüssigkeit angezeigt. Hier kommt besonders Hypromellose in Betracht, die gut auf der Horn- und Bindehaut haftet und für eine ausreichende Befeuchtung sorgt.

Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Falls mehrere Augentropfen/Augensalben verwendet werden, ist ein Abstand zwischen den Anwendungen erforderlich.
- Unter der Behandlung mit phosphathaltigen Augentropfen entwickelten in sehr seltenen Fällen Patienten mit ausgeprägter Hornhautschädigung Trübungen der Hornhaut durch Kalkablagerungen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Es gibt dazu keine Erkenntnisse. Lassen Sie sich im Zweifelsfalle von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Stillzeit: Lassen Sie sich auch hierzu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten, da es dazu keine Erkenntnisse gibt.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Anwendwendungsgebiete
- Trockene Augen '

Was ist das? - Definition
Beim Syndrom des trockenen Auges sind Bindehaut und Hornhaut nicht ausreichend mit Tränenflüssigkeit benetzt.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Keratoconjunctivitis sicca

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Das trockene Auge entsteht zum einen durch eine unzureichende Produktion von Tränenflüssigkeit. Zum anderen kann eine veränderte Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit, durch die der Tränenfilm zu kurz auf dem Auge haftet, die Ursache sein. Durch eine Rückbildung der Tränendrüse tritt das trockene Auge mit zunehmendem Alter häufiger auf. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
Neben der gestörten Tränenbildung können auch äußere Ursachen die Beschwerden auslösen. Dazu gehören Aufenthalte in klimatisierten Räumen oder stundenlange Lese- und Bildschirmarbeiten, die eine geringere Häufigkeit des Lidschlags zur Folge haben.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Das trockene Auge macht sich vor allem durch Trockenheitsgefühl, Fremdkörpergefühl und Brennen der Augen bemerkbar. Im Freien können die Augen verstärkt tränen. Ein Auftreten von Sehstörungen ist möglich.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Das trockene Auge wird in vier Schweregrade (Stadium 1 bis Stadium 4) eingeteilt, auf die sich ein Stufenplan in der Behandlung aufbaut. Je nach Stadium werden Augentropfen ("künstliche Tränen") in unterschiedlicher Zusammensetzung und mit unterschiedlich häufiger Anwendung pro Tag eingesetzt. Werden Tropfen etc. öfter als viermal täglich angewendet, sollten unkonservierte Präparate verwendet werden, da manche in Augentropfen enthaltenen Konservierungsmittel bei häufigem Gebrauch das "trockene Auge" verursachen können.
Eine gründliche ärztliche Untersuchung ist auf jeden Fall notwendig, um die richtige Therapie zu ermöglichen und andere Ursachen auszuschließen.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Trockene Augen können ein Zeichen einer unspezifischen Bindehautreizung sein.
Für Frauen in den Wechseljahren und Frauen, die Präparate zum Hormonersatz erhalten, ist das trockene Auge ein typisches Symptom. Ähnlich können auch andere Medikamente, wie Ovulationshemmer (die "Pille"), Betablocker und bestimmte Diuretika (entwässernde Arzneimittel), sowie bestimmte Psychopharmaka zum Austrocknen der Augen führen. Augentropfen, die Cortison oder Adrenalin enthalten, können eine weitere Ursache sein. Vermutlich bewirken bestimmte in Augentropfen enthaltene Konservierungsmittel eine Austrocknung der Augen.
Das trockene Auge kann in wenigen Fällen ein Hinweis auf eine schwere, noch unerkannte Allgemeinerkrankung sein. So ist es zum Beispiel ein Hauptsymptom des Sjögren-Syndroms, einer Autoimmunerkrankung.
Bei den vielen unterschiedlichen Ursachen ist eine Abklärung durch den Arzt in jedem Fall dringend anzuraten.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - Für eine ausreichende Luftbefeuchtung in klimatisierten oder stark beheizten Räumen sorgen.
 - Die Augen im Freien durch eine (Sonnen-) Brille vor Wind schützen.
 - Bei langer Bildschirm- oder Lesearbeit zwischendurch immer wieder die Augen kurz schließen.

Bearbeitungsstand: 24.07.2012

Quellenangabe:
Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheke


Dosierung und Anwendungshinweise
Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Allgemeine Dosierungsempfehlung:
WerEinzeldosisGesamtdosisWann
Alle Altersgruppen1 Tropfen3-5-mal täglich oder häufigerverteilt über den Tag
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Tropfen Sie das Arzneimittel in den Bindehautsack des betroffenen Auges ein. Legen Sie für die Anwendung Ihren Kopf zurück. Schließen Sie nach dem Eintropfen langsam das Auge und drücken Sie leicht mit dem Finger auf den Tränenkanal zwischen Nase und innerem Augenlid.

Dauer der Anwendung?
Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden. Bei der Langzeit- oder Dauerbehandlung sollten Sie jedoch einen Arzt aufsuchen.

Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Zusammensetzung
Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 0,6 ml Lösung = 1 Behältnis.

HilfstoffHypromellose 1,92 mg
HilfstoffDinatriumhydrogenphosphat-12-Wasser +
HilfstoffNatriumdihydrogenphosphat-2-Wasser +
HilfstoffSorbitol +
HilfstoffWasser für Injektionszwecke +

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
*gegenüber der Preisangabe, die gemäß §129 Absatz 5a SGB V in Verbindung mit AMPreisVO für die ausnahmsweise Abgabe apothekenpflichtiger, nicht verschreibungspflichtiger Artikel zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung vorgesehen ist