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Anwendungsgebiete:
1. Nahrungsmittelallergie: Fälle von Ekzem, Urticaria, Quincke-Ödem, Pruritus, gastrointestinale Störungen (Brechreiz, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerz). 2. Asthma und Rhinitis, bei denen Nahrungsmittelallergene die hauptsächlichen auslösenden Faktoren darstellen. Hinweis: Für die Behandlung des akuten Asthmaanfalls ist das Arzneimittel nicht geeignet.


Nicht Anwenden bei:
Das Arzneimittel darf nicht angewendet bei bekannte Überempfindlichkeit gegen Cromoglicinsäure oder einen der sonstigen Bestandteile. Bei Verdacht auf eine allergische Reaktionslage gegen Cromoglicinsäure ist eine erneute Anwendung unbedingt zu vermeiden, da sonst schwere allgemeine anaphylaktische Reaktionen auftreten können. Der Einsatz von Cromoglicinsäure kann bei Säuglingen in den ersten beiden Lebensmonaten (bei Frühgeborenen entsprechend länger) zur Zeit nicht empfohlen werden. Zur Anfangsbehandlung von Kindern zwischen 2 Monaten und 14 Jahren eignen sich die Beutel mit 200 mg nicht. Hier stehen Beutel mit 100 mg zur Verfügung. Schwangerschaft und Stillzeit: • Obwohl keine Anhaltspunkte für eine fruchtschädigende Wirkung bestehen, soll die Anwendung von Cromoglicinsäure während der ersten drei Monate der Schwangerschaft möglichst vermieden werden. Eine Anwendung während der restlichen Schwangerschaft sollte nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko- Abwägung erfolgen. • Cromoglicinsäure wird in äußerst geringen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden, so dass wahrscheinlich kein Risiko für den gestillten Säugling besteht.


Anwendung:
Klinische Studien und therapeutische Erfahrungen haben gezeigt, dass die zum Erreichen eines protektiven Effekts erforderliche Dosis individuell unterschiedlich ist und vom Sensibilisierungsgrad des Patienten gegenüber den in Frage kommenden Allergenen und von der Stärke der Allergenexposition abhängt. 1. Erwachsene und Jugendliche ab dem 15. Lebensjahr: • Jeweils 200 mg Cromoglicinsäure, Dinatriumsalz (1 Beutel) 4mal täglich vor den Mahlzeiten. • Für alle Indikationen kann die Dosis ab dem Alter von 15 Jahren auf maximal 2000 mg Wirkstoff (10 Beutel) pro Tag erhöht werden. 2. Kinder im Alter von 2-14 Jahren: • 100 mg Cromoglicinsäure, Dinatriumsalz 4mal täglich vor den Mahlzeiten. • Die Dosis kann auf maximal 200 mg (1 Beutel) 4mal täglich erhöht werden. Eine Tagesdosis von 40 mg Cromoglicinsäure, Dinatriumsalz pro kg Körpergewicht sollte jedoch nicht überschritten werden. Hinweis: Ein "Einschleichen" in die Therapie über eine Woche - mit Steigerung der Dosierung um 1/4 der Enddosis alle zwei Tage - hat sich in einigen Fällen als sinnvoll erwiesen. Art und Dauer der Anwendung: • Die Einnahme erfolgt 15-30 Minuten vor den Mahlzeiten. • Beutelinhalt in ein Glas Wasser geben, kurz umrühren und die Lösung trinken. • Infolge seiner protektiven Wirkung muss Cromoglicinsäure regelmäßig und jeweils vor dem Allergenkontakt appliziert werden. Patienten, bei denen nur unter bestimmten Umständen (z.B. Mahlzeiten außer Haus) eine Exposition gegenüber nutritiven Allergenen wahrscheinlich ist, können auch durch eine einmalige Dosis vor den nahrungsmittelallergischen Symptomen geschützt werden. • Bei der Einnahme in gelöster Form empfiehlt sich beim Vorliegen einer Nahrungsmittelallergie ein mehrmaliges Spülen im Mund, da auf diese Weise bereits eine lokale Wirkung an der Mundschleimhaut erreicht werden kann. • Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt.

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Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff schützt vor einer allergischen Reaktion der Schleimhäute, indem er die äußere Hülle bestimmter Zellen, so genannter Mastzellen, stabilisiert. Dringen Fremdstoffe wie Pollen oder Tierschuppen in den Körper ein und lagern sich an der Hülle einer Mastzelle an, öffnet sie sich und eine Vielzahl körpereigener Botenstoffen treten aus. Diese Botenstoffe aktivieren die körpereigenen Abwehrmechanismen und in der Folge entzünden sich die betroffenen Schleimhäute. Cromoglicinsäure verhindert diesen Austritt.
Die Wirkung kann allerdings nur vorbeugend genutzt werden, ein akuter Anfall kann mit dem Stoff nicht behandelt werden.

Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.

Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 15 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Anwendwendungsgebiete
- Nahrungsmittelallergie '

Was ist das? - Definition
Von Durchfall spricht der Arzt, wenn mehr als drei Mal am Tag weicher bis flüssiger Stuhl abgesetzt wird und die Stuhlmenge über den Tag erhöht ist. Durchfall kann Symptom verschiedener Erkrankungen sein.

Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Diarrhoe, Diarrhö

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Im Laufe eines Tages nehmen wir etwa zwei Liter Flüssigkeit zu uns, etwa sieben Liter produziert der Körper selbst in Form von Verdauungssäften. Die normale Aufgabe des Darmes ist, dem Nahrungsbrei auf seinem Weg durch den Körper 98 % dieses Wassers wieder zu entziehen, so dass der tägliche Stuhl nur 100 bis 200 Milliliter Wasser enthält. Gelingt dies nicht oder nicht vollständig, kommt es zu Durchfall. Dabei können dem Durchfall verschiedene Mechanismen zu Grunde liegen.
Durch einen großen Anteil von Kohlenhydraten wie zum Beispiel Stärke, Milchzucker oder künstliche Süßstoffe in der Nahrung kann es zum Wassereinstrom in den Darm kommen. So wie in der Küche Soßen mit Mehl oder Stärke gebunden werden, "saugen" die Kohlenhydrate Wasser in den Darm. Grund für eine Ansammlung der Kohlenhydrate im Darm kann sein, dass spezielle Transportmechanismen, die normalerweise die Kohlenhydrate vom Darm ins Blut befördern, nicht richtig funktionieren. Werden die Kohlenhydrate dann von Darmbakterien verarbeitet, kommt es zusätzlich zur Gasbildung (Flatulenz).
Auch viele Bakterien oder Viren können mit von ihnen produzierten Giftstoffen (Toxinen) Transportmechanismen im Darm beeinflussen, was zum Wassereinstrom in den Darm führt. Dadurch kommt es zu häufigen und wässrigen Durchfällen, in der Regel ohne Fieber. Auch Entzündungsreaktionen im Darm können sich mit Durchfall bemerkbar machen.

Was kann dahinter stecken? - Mögliche Krankheitsbilder
 - Der überwiegende Anteil von Durchfallerkrankungen wird durch einen übertragbaren Erreger ausgelöst. Meistens handelt es sich dabei um Bakterien. Stammen diese aus der Nahrung, spricht man auch von Nahrungsmittelvergiftung. Hier kommt es Stunden nach dem Essen zu plötzlichem Brechdurchfall.
 - Bei Aufenthalt in den Tropen können Parasiten zu ähnlichen Beschwerden führen.
 - Neben dem nahrungsbedingten und durch Giftstoffe hervorgerufenen Durchfall können Mittel gegen Verstopfung, so genannte Laxantien, Ursache von Durchfall sein.
 - Einige Medikamente, darunter die häufig verschriebenen Breitspektrum-Antibiotika, können Durchfall verursachen. In diesem Fall tötet das Antibiotikum auch die darmeigenen Bakterien ab: Das ist die große Stunde fremder Bakterien, denen das Antibiotikum nicht schadet. Im gesunden Körper werden sie durch körpereigene Bakterien verdrängt und lösen keine Krankheiten aus. Ohne deren Konkurrenz beginnen sie jedoch zu wachsen und führen mit ihren Giftstoffen zu Durchfall.
 - Nach Operationen des Darms kann möglicherweise dem Nahrungsbrei nicht mehr ausreichend Wasser entzogen werden.
 - Eine seltene Ursache für Durchfall ist der Mangel an einem Enzym, das Milchzucker (Lactose) abbaut. Dann sprechen Mediziner von einer Lactoseintoleranz oder einem Lactasemangel.
 - Wenn keine Ursache für Durchfall gefunden werden kann, spricht man von einem Reizdarmsyndrom. Auch chronische Darminfektionen oder Immunschwäche führen in ihrem Verlauf zu Durchfall.
 - In manchen Fällen ist Durchfall die Folge lebensbedrohlicher Vergiftungen mit Arsen, Quecksilber oder Pilzgiften.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - Die wichtigste Maßnahme bei Durchfall ist der Ersatz verloren gegangener Flüssigkeit. Deshalb sollte so viel wie möglich getrunken werden, am besten mineralstoffreiches Wasser oder Säfte.
 - Gegen Durchfall können auch geriebener Apfel oder Trockenfrüchte helfen.
 - Vom beliebten Tipp "Salzstangen und Cola" muss abgeraten werden. Grundsätzlich braucht der Körper zwar Mineralstoffe und Zucker, aber Salzstangen und Cola enthalten sie in einem ungünstigen Verhältnis. Besser sind spezielle Mineralstoffkombinationen aus der Apotheke, die die für den Körper ideale Zusammensetzung an Mineralsalzen (Elektrolyten) enthalten.
 - Bei Kindern oder älteren Menschen, die die Menge an verlorener Flüssigkeit nicht mehr durch Trinken ersetzen können, ist möglicherweise eine Flüssigkeitsgabe über die Vene (Infusion) erforderlich. In diesen Fällen sollte deshalb ein Arzt hinzugezogen werden.
 - Wenn der Stuhl Blut enthält oder ein schweres Krankheitsgefühl besteht, muss Durchfall vom Arzt behandelt werden.

Bearbeitungsstand: 18.05.2012

Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.'

Was ist das? - Definition
Unter einer Nahrungsmittelallergie versteht man eine Überempfindlichkeit auf bestimmte Nahrungsbestandteile.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Gastrointestinale Allergie

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Wieso genau manche Menschen auf bestimmte Nahrungsmittel allergisch reagieren ist nicht bekannt. Man vermutet, dass die Anlage zur Allergie vererbt ist.
Der allergischen Reaktion liegt eine Störung des Immunsystems zu Grunde. Normalerweise kann der Körper zwischen fremden, krankmachenden Stoffen und harmlosen Umweltstoffen oder Nahrungsbestandteilen unterscheiden. Bei den Betroffenen aber werden harmlose Substanzen für einen gefährlichen Fremdkörper gehalten. Sie bewirken eine Reaktion des Immunsystems.
Nach einem ersten Kontakt mit der allergieauslösenden Substanz bildet der Körper Abwehrstoffe gegen diese Substanzen, die so genannten Antikörper. Bei einem erneuten Kontakt mit der Substanz setzen sich die Antikörper auf Zellen, welche Histamin, einen gefäßerweiternden Stoff, freisetzen. Dies führt zu den klassischen Zeichen einer Allergie wie dem Juckreiz oder einem Hautausschlag.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Nahrungsmittelallergien sind recht häufig - bis zu 5% der Bevölkerung sind betroffen, Frauen doppelt so häufig wie Männer. Besonders häufig sind Nahrungsmittelallergien bei Kleinkindern. In den allermeisten Fällen leiden die Betroffenen zusätzlich an einer Allergie gegen Pollen, dem Heuschnupfen.
Prinzipiell kann jedes Nahrungsmittel eine Allergie auslösen. Die häufigsten allergieauslösenden Nahrungsmittel sind:
 - Äpfel und Haselnüsse
 - Kuhmilch (besonders bei Kleinkindern)
 - Hühnerei
 - Fisch, Muscheln
Nahrungsmittelallergien können an fast allen Organen eine allergische Reaktion auslösen:
 - Am häufigsten kommt es zu Hautreaktionen mit Juckreiz und einem Hautausschlag.
 - Allergische Reaktionen im Bereich der Atemwege äußern sich mit plötzlich auftretender Atemnot infolge eines Anschwellens des Kehlkopfbereichs bis hin zum Asthmaanfall.
 - Es kann zu Beschwerden im Bereich des Verdauungstrakts mit Pelzigkeitsgefühl auf Lippen und Gaumen, aber auch zu Bauchkrämpfen und Durchfall kommen.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
In sehr seltenen Fällen kann eine starke allergische Reaktion zum Kreislaufversagen, einem Schock, führen. Er zeigt sich durch einen sehr schnellen Puls mit gleichzeitigem Blutdruckabfall und kann lebensgefährlich werden. Die gefährlichsten Nahrungsmittel, die einen solchen Schock auslösen können sind Nüsse (besonders Erdnüsse), Fische und Schalentiere (z.B. Muscheln).
In der Regel aber verlaufen allergische Reaktionen harmlos, sie sind eher störend als wirklich gefährlich. Nach jahrelangem Verzicht auf die allergieauslösende Substanz kann die Allergie sogar verschwinden. Bei Kindern ist dies in über der Hälfte der Fälle möglich, ein Drittel der betroffenen Erwachsenen können so geheilt werden.

Was kann sonst noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Bei manchen Menschen löst der Genuss von Milch Durchfall und Bauchschmerzen aus. Hier liegt keine allergische Reaktion auf Milch, sondern ein Enzymmangel vor. Die Betroffenen haben einen so genannten Laktasemangel, das heißt es fehlt ihnen der Stoff, den wir brauchen um Milch verdauen zu können. Während bei einer allergischen Reaktion auf Milch kleinste Mengen sofort eine allergische Reaktion auslösen, können Menschen mit einem Laktasemangel kleine Mengen Milch durchaus vertragen.
Lösen Getreideprodukte mit Weizen Duchfall und Bauchschmerzen aus, so muss man neben einer Allergie auch an die Zöliakie denken. Hier liegt eine Unverträglichkeit auf das Getreideeiweiß Gluten vor.

Verhaltenstipps
 - Die wichtigste Maßnahme ist, die Nahrungsmittel, welche eine allergische Reaktion auslösen, nicht zu sich zu nehmen.
 - Wenn nicht genau bekannt ist, gegen welche Nahrungsmittel eine Allergie besteht, kann man dies mit einem Hauttest feststellen.
 - Bei massiven allergischen Reaktionen mit Herzrasen oder Atemnot muss sofort der Notarzt verständigt werden.

Bearbeitungsstand: 23.11.2011

Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Gruber, Christoph; Gruber Sarah, Pädiatrie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 2. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheke


AnwendwendungsgebieteFür die Behandlung eines akuten Anfalls ist dieses Arzneimittel nicht geeignet.


Dosierung und Anwendungshinweise
Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Höchstdosis für Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene: Eine Dosis von 10 Beuteln pro Tag sollte nicht überschritten werden.
WerEinzeldosisGesamtdosisWann
Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene1 Beutel4-mal täglichvor der Mahlzeit (ca. 30 Minuten)
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Trinken Sie das Arzneimittel nach Auflösen bzw. nach Zerfallenlassen in Wasser (z.B. ein Glas). Lassen Sie das Arzneimittel im Mund auf der Schleimhaut wirken.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Sie sollte deshalb in Absprache mit Ihrem Arzt festgelegt werden.

Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Zusammensetzung
Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1,96 g Granulat = 1 Beutel.

HilfstoffCromoglicinsäure, Dinatriumsalz 200 mg
entsprichtCromoglicinsäure 182,84 mg
HilfstoffSaccharose 1,76 g

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
*gegenüber der Preisangabe, die gemäß §129 Absatz 5a SGB V in Verbindung mit AMPreisVO für die ausnahmsweise Abgabe apothekenpflichtiger, nicht verschreibungspflichtiger Artikel zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung vorgesehen ist