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Anwendungsgebiete:
1. Bei übermäßiger Gasbildung und Gasansammlung im Magen-Darm-Bereich (Meteorismus) mit gastrointestinalen Beschwerden wie Blähungen, Völlegefühl und Spannungsgefühl im Oberbauch. 2. Zur symptomatischen Behandlung bei Säuglingskolik (3-Monats-Kolik). 3. Bei verstärkter Gasbildung nach Operationen. 4. Zur Vorbereitung diagnostischer Untersuchungen im Bauchbereich zur Reduzierung von Gasschatten (Sonographie, Röntgen). Hinweise: • Bei neu auftretenden und länger anhaltenden Bauchbeschwerden (Meteorismus) sollte ein Arzt aufgesucht werden, damit die Ursachen der Beschwerden und eine u.U. zugrundeliegende behandlungsbedürftige Erkrankung diagnostiziert werden können. • Aufgrund seiner entschäumenden Wirkung wird Simeticon außer in der Behandlung des Meleorismus auch in der Therapie von p.o. Vergiftungen mit Detergenzien eingesetzt.


Nicht Anwenden bei:
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Simeticon oder einen der sonstigen Bestandteile. Schwangerschaft und Stillzeit: Es bestehen keine Bedenken gegen die Einnahme des Arzneimittels während der Schwangerschaft und Stillzeit.


Anwendung:
1 ml Suspension (2 Pumpstöße) enthält 41,2 mg Simeticon. 1. Bei gasbedingten Magen-Darm-Beschwerden beträgt die empfohlene Dosis für: • Säuglinge: 1-2 Pumpstöße zu den Milchmahlzeiten. Die Suspension kann direkt in das Fläschchen gegeben werden. Stillende Mütter können dem Säugling die Suspension vor dem Stillen zum Beispiel mit einem Teelöffel verabreichen. • Kinder im Alter von 1-6 Jahren: 2 Pumpstöße 3-5mal täglich. • Kinder im Alter von 6-14 Jahren, Jugendliche und Erwachsene: 2-4 Pumpstöße 3-5mal täglich. 2. Zur Vorbereitung bildgebender Untersuchungen: 3mal 4-6 Pumpstöße am Tag vor der Untersuchung und 4-6 Pumpstöße am Morgen des Untersuchungstages. Art und Dauer der Anwendung: • Flasche beim Pumpen senkrecht halten. • Bei der ersten Anwendung pumpen bis Suspension austritt. Die ersten zwei Pumphübe verwerfen. • Wichtig ist, darauf zu achten, dass die Suspension vor Gebrauch kräftig geschüttelt wird. - Bei gasbedingten Magen-Darm-Beschwerden wird die Suspension zu oder nach den Mahlzeiten, bei Bedarf auch vor dem Schlafengehen, unverdünnt oder mit etwas Flüssigkeit eingenommen. • Die Suspension, die besonders bei Säuglingen und Flaschenkindern, älteren Menschen und Zahnprothesenträgern angezeigt ist, mischt sich problemlos mit Flaschennahrung und anderen Flüssigkeiten, z.B. Milch. • Die Dauer der therapeutischen Anwendung richtet sich nach dem Verlauf der Beschwerden. Das Arzneimittel kann, falls erforderlich, auch über längere Zeit eingenommen werden. Hinweis: Die Flasche lässt sich nicht vollständig leeren. Eine geringe Menge bleibt in der Flasche zurück. Der Inhalt ist jedoch so bemessen, dass trotz des Verlustes bei der Inbetriebnahme und der verbleibenden Restmenge der deklarierte Inhalt zur Verfügung steht.

Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff hilft gegen Blähungen. Diese werden durch aufgestaute Gase im Magen-Darm-Trakt verursacht, die in Form eines feinen Schaums vorliegen. Der Wirkstoff fördert den Abgang der Gase, indem er diesen Schaum zerstört.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Cyclamat (E-Nummer E 952)!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Für das Arzneimittel sind derzeit keine Nebenwirkungen bekannt.

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Anwendungsgebiete
- Übermäßige Gasbildung im Magen-Darm-Bereich, wie z.B. Blähungen
- Säuglingskolik (Bauchkrämpfe beim Säugling)
- Verstärkte Gasbildung nach Operationen
- Erleichterung bildgebender Untersuchungen im Bauchbereich
- Vergiftungen mit Spülmitteln


Was ist das? - Definition
Viele Menschen klagen nach Ärger und Stress über Magen- oder Darmbeschwerden. Häufen sich solche Beschwerden, spricht der Mediziner vom Reizdarm-Syndrom. Das Reizdarm-Syndrom ist damit die häufigste Form von Magen-Darmbeschwerden. Es wird ausgelöst durch eine Störung der natürlichen Darmbewegung.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Colon irritabile
 - Reizkolon
 - spastisches Kolon

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Bei einem Reiz-Darmsyndrom lassen sich keine organischen Ursachen für die Beschwerden finden. Blutwerte und alle bildgebende Untersuchungen wie z.B. Ultraschall oder Röntgen ergeben keinen Befund, der das Leiden erklären könnte. Die Betroffenen können jedoch oft feststellen, dass die Symptome nach Stress oder Ärger einsetzen oder zunehmen. Man geht deshalb davon aus, dass psychische Faktoren für die Störung der Darmbeweglichkeit verantwortlich sind.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Krampfartige, brennende oder stechende Schmerzen im Bauch sind das Hauptsymptom des Reizdarm-Syndroms. Dabei kommt es bei vielen Patienten auch zu Durchfall, Verstopfung oder im Wechsel zu beidem. Die Patienten klagen über Völlegefühl, manche berichten auch über Magenschmerzen, vor allem nach dem Essen. Auch häufige Blähungen und laute Darmgeräusche weisen auf ein Reizdarm-Syndrom hin.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Durchfall und Verstopfung sowie Bauchschmerzen gehören als Symptom zu einer Reihe von Erkrankungen der inneren Bauchorgane. Der Arzt kann oft schon mit Hilfe der körperlichen Untersuchung und eines ausführlichen Gesprächs diese Krankheiten ausschließen. Oft ist eine Unverträglichkeit gegen einen Nahrungsbestandteil, meist Milch(-zucker) oder Gluten, für die Symptome verantwortlich. Seltener können sich aber auch chronische Darmentzündungen, wie der Morbus Crohn oder die Colitis ulcerosa dahinter verbergen. Manchmal ist eine Ultraschalluntersuchung oder eine endoskopische Untersuchung des Darms (Koloskopie) notwendig, um eine genaue Diagnose zu stellen.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
Leider gibt es für das Reizdarm-Syndrom keine wirksame Therapie. Durch Diät, zum Beispiel dem Weglassen bestimmter unverträglicher Nahrungsbestandteile, kann es zur Besserung der Beschwerden kommen. Bei Bauchschmerzen hilft oft die lokale Anwendung von Wärme, etwa eine auf den Bauch gelegte Wärmflasche oder ein Wärmesäckchen.
Fencheltee mit Kümmelextrakt hilft bei Blähungen und Völlegefühl. Außerdem kann bei akuten Beschwerden das Abstellen der Stressfaktoren und körperliche Ruhe zur Besserung führen. Ballaststoffreiche Ernährung, reichliches Trinken und körperliche Bewegung helfen dem Darm, seine Funktionen wieder normal zu erfüllen.

Bearbeitungsstand: 23.07.2012

Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Wenn sich im Magen-Darm-Bereich übermäßig Gase bilden, kommt es zu Gasansammlungen im Verdauungstrakt. Sie rufen ein Gefühl des Geblähtseins hervor und bewirken einen mehr oder weniger starken Abgang von Darmgasen.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Meteorismus (Geblähtsein)
 - Flatulenz (Geblähtsein mit starkem Abgang von Darmgasen)

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Nahrungsmittel wie Vollkornbrot, Müsli, Obst und Gemüse (besonders Kohl, Hülsenfrüchte und Zwiebeln) sind reich an unverdaulichen Faserstoffen. Diese werden im Darm durch das Einwirken von Bakterien zu Gasen zersetzt, welche sich ansammeln und ein Gefühl des Geblähtseins auslösen. In vielen Fällen ist aber auch ein Übermaß an verschluckter Luft die Ursache für die Gasansammlung. Das Verschlucken größerer Mengen an Luft kann psychologisch bedingt sein: Konflikte, die seelisch noch nicht verarbeitet sind, bewirken beispielsweise oft, dass unbewusst mit jedem Bissen oder Schlucken mehr Luft als gewöhnlich aufgenommen wird.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Betroffene Patienten klagen über ein Gefühl von Völle und Aufgeblähtsein. Häufig stoßen sie Luft auf oder lassen Darmgase ab. Auch rumorende Darmgeräusche und ein starkes Kollern im Leib sind charakteristische Beschwerden.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Bei starker Ausprägung entwickeln sich kolikartige Schmerzen und ein starker Druck in der Bauchregion infolge "eingeklemmter Winde". In selteneren Fällen kann es zu Herz- und Atembeklemmungen (so genanntes Roemheld-Syndrom) kommen, was eventuell mit einem Angina pectoris-Anfall verwechselt werden kann oder die Angst vor einem Herzinfarkt auslösen kann.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Das Gefühl des Geblähtseins ist nicht immer auf größere Ansammlungen von Darmgasen im Verdauungstrakt zurückzuführen. Beim so genannten Reizdarmsyndrom erhöht sich die Empfindlichkeit der Patienten gegenüber Druck und Dehnung so stark, dass sie selbst auf kleinste Gasmengen äußerst empfindsam reagieren. Da ernstzunehmende Erkrankungen wie Typhus, Darmverschluss, Bauchfellentzündung, Leberzirrhose oder Herzschwäche ähnliche Symptome aufweisen, sollte bei starken und anhaltenden Beschwerden stets ein Arzt hinzugezogen werden.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - Stark blähende Nahrungsmittel wie Kohl, Hülsenfrüchte und Zwiebeln sollten vermieden werden.
 - In vielen Fällen lindert bereits eine Änderung der Eßgewohnheiten die Beschwerden: Hilfreich ist es, Speisen langsam und gut zu kauen und in Ruhe zu essen.
 - Bei starken und akuten Beschwerden empfiehlt sich die Einnahme entschäumender Arzneimittel aus der Apotheke. Dort sind auch pflanzliche Präparate gegen Blähungen erhältlich, die meist Kümmel, Fenchel und Kamille enthalten.

Bearbeitungsstand: 23.07.2012

Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Milchunverträglichkeit ist eine häufig vorkommende Stoffwechselstörung. Betroffene Menschen sind nicht in der Lage, den mit der Nahrung aufgenommenen Milchzucker zu verdauen. In Folge kommt es zu Durchfall, Blähungen und Krämpfen.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Milchzuckerunverträglichkeit
 - Laktoseintoleranz
 - Laktosemalabsorption
 - Alaktasie
 - Laktasemangel

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Menschen, die an Milchunverträglichkeit leiden, fehlt das Enzym Laktase. Sie sind nicht in der Lage, den mit der Milch und Milchprodukten aufgenommenen Milchzucker im Dünndarm zu verdauen. Deshalb reichert er sich unverändert im Dickdarm an, wo er durch Bakterien in Milchsäure, Essigsäure und verschiedene Gärungsgase umgewandelt wird. Diese Abbauprodukte rufen die typischen Beschwerden der Milchunverträglichkeit hervor.
Der Mangel an dem Enzym Laktase ist in seltenen Fällen erblich bedingt; meist wird er im Laufe des Lebens erworben. So bildet der Körper im fortschreitenden Alter immer geringere Mengen des Enzyms. Je nach Ausprägung treten die ersten Mangelsymptome zwischen dem 2. und 20. Lebensjahr auf. In Europa leiden durchschnittlich 15 Prozent der Bevölkerung an der Stoffwechselstörung.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Charakteristische Beschwerden sind Völlegefühle, Blähungen, Bauchschmerzen, Krämpfe sowie Durchfall und Übelkeit. Die Stärke der Beschwerden hängt davon ab, ob das Enzym Laktase völlig fehlt oder noch in geringen Mengen vorhanden ist.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Chronische Erkrankungen des Darms wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa oder Magen-Darm-Operationen führen ebenfalls zu einem Mangel des Enzyms Laktase. In diesen Fällen ist die Laktasebildung aber meist nur vorübergehend eingeschränkt und erholt sich nach erfolgreicher Behandlung teilweise bis vollständig wieder. Ein anderes Krankheitsbild mit zum Teil ähnlichen Symptomen ist die Milchallergie, die auf eine allergische Reaktion gegenüber Milcheiweiß zurückzuführen ist.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
Je nach Schweregrad des Enzymmangels ist der Verzehr von Milch und Milchprodukten zu reduzieren oder ganz zu vermeiden. Da der vollständige Verzicht auf Milchprodukte aber leicht zu einem Kalziummangel führen kann, empfiehlt es sich, auf eine ausreichende Kalziumzufuhr durch pflanzliche Lebensmittel (z.B. Brokkoli) und kalziumreiches Mineralwasser zu achten.

Bearbeitungsstand: 26.07.2012

Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Ein Drittel der Bevölkerung leidet zeitweilig am Reizmagen-Syndrom. Bei Patienten, die über Magenbeschwerden klagen, wird in der Hälfte der Fälle diese Diagnose gestellt.
Dabei handelt es sich um eine fehlerhafte Funktion des Magens ohne krankhafte Bedeutung. Trotzdem beeinträchtigt der Reizmagen die Betroffenen erheblich.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Reizmagen-Syndrom
 - funktionelle Dyspepsie
 - Non-ulcer-Dyspepsie

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Als Schlüsselpunkt in der Entstehung des Reizmagen-Syndroms gilt eine übersteigerte Schmerzwahrnehmung der Verdauungsorgane heute als allgemein anerkannt.
Auch die Zusammensetzung der Nahrung spielt eine Rolle. Übermäßiger Genuss mancher Nahrungsmittel, etwa Schokolade, Kaffee oder Alkohol, kann durch vermehrte Säureproduktion zu einem Reizmagensyndrom führen. Insbesondere Unverträglichkeit gegenüber manchen Nahrungsmitteln, wie Milchzucker (Lactose), Fruchtzucker (Fructose), dem Zuckeralkohol Sorbitol oder Mannitol kann ein Reizmagen-Syndrom auslösen.
Was sonst an genauen Ursachen für die Magenbeschwerden in Frage kommt, ist im Detail noch nicht bekannt. Man weiß zumindest, dass die Regulation des Verdauungstrakts an mehreren Ansatzpunkten gestört ist. Folgende Störungen werden als Ursachen diskutiert:
 - Verstärkte Säureproduktion
 - Besiedlung des Magens durch Helicobacter pylori; dieses Bakterium ist auch als Risikofaktor für die Entstehung von Magenkrebs identifiziert worden
 - In tropischen Ländern erworbene Infektionen, etwa mit dem Parasit Giardia lamblia
 - Eine verlangsamte Bewegung (Peristaltik) des Magens, der über ein eigenes Nervensystem des Verdauungstrakts gesteuert wird und so zu einem Völlegefühl führt

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Die Symptome eines Reizmagensyndroms sind sehr vielfältig. Eine Diagnose lässt sich auf Grund klinischer Symptome nicht stellen. Typisch sind jedoch Beschwerden im Bereich des Oberbauchs mit Druck- und Völlegefühl, Sodbrennen, Schmerzen unterhalb des Brustbeins, Übelkeit und selten Erbrechen.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Das Reizmagen-Syndrom ist keine gefährliche Erkrankung, insbesondere keine Vorstufe von Magenkrebs. Oft hören die Beschwerden sogar nach einiger Zeit wieder von selbst auf.
Entscheidend zur Abgrenzung von anderen Krankheiten ist, dass es beim Reizmagen-Syndrom keine sichtbaren krankhaften Veränderungen gibt. Besonders bei der Infektion mit Helicobacter pylori kann es aber später zur Magenschleimhautentzündung (Gastritis) kommen. Dann ist auch das Risiko erhöht, an Magenkrebs zu erkranken.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Für Schmerzen im Oberbauch gibt es vielerlei Ursachen. Sodbrennen, Entzündungen der Bauchspeicheldrüse oder Gallenblase, Gallensteine, Tumoren von Magen, Leber oder Bauchspeicheldrüse, bis hin zum akuten Herzinfarkt können ähnliche Schmerzen verursachen. Vor allem, wenn die Schmerzen über längeren Zeitraum und regelmäßig, etwa zu bestimmten Anlässen, auftreten, spricht einiges für ein Reizmagen-Syndrom. Zur Abklärung sind jedoch in jedem Fall weitere - teilweise unangenehme - Untersuchungen notwendig. In erster Linie kann eine Spiegelung des Magens (Gastroskopie) klären, ob andere Erkrankungen vorliegen.

Hausmittel und Verhaltenstipps
Alle Faktoren, die den Magen schädigen können, sollten bei Reizmagen-Syndrom grundsätzlich gemieden werden. Dazu gehören vor allem:
 - bestimmte Schmerzmittel, die so genannten "nichtsteroidalen Antirheumatika", z.B. Aspirin, Ibuprofen, Diclofenac, vor allem wenn sie zusammen mit Kortison-haltigen Arzneimitteln verabreicht werden
 - Rauchen
 - Stress
Daneben können vom Arzt Medikamente verschrieben werden, die die Säureproduktion des Magens vermindern oder die Säure binden. Außerdem gibt es Medikamente, die die Arbeit des Magens antreiben können.
Mehrere Studien konnten zeigen, dass eine Kombination aus Pfefferminz- und Kümmelöl die Beschwerden bei Verdauungsstörungen deutlich lindern können. Ihr Apotheker kann Sie dazu beraten.

Bearbeitungsstand: 26.07.2012

Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Auf- und abschwellende krampfartige Schmerzen, hervorgerufen durch Verstopfung oder Einengung eines Hohlorgans.



Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Durch Übersättigung des Harns oder der Gallenflüssigkeit mit schwer oder nicht lösbaren Stoffen wie Harnsäure oder Cholesterol kann es zur Ablagerung dieser Stoffe und dadurch zur Nieren- oder Gallensteinbildung kommen. Wandern diese Steine in den Harnleiter oder den Gallengang und verstopfen diese, kommt es zur Kolik. Die Muskeln von Harnleiter und Gallengang versuchen durch Verkrampfungen das Hindernis auszuscheiden. Dies führt zu dem für eine Kolik typischen Schmerzverlauf.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Aus heiterem Himmel kommt es plötzlich zu starken krampfartigen Schmerzen, die einen wehenartigen Charakter haben: es wechseln sich Phasen stärkster Schmerzen mit Phasen völliger Beschwerdefreiheit ab. Die Phasen dauern in der Regel jeweils nur wenige Minuten an. Auf Grund der starken Schmerzen wird das Bauchfell gereizt, was zusätzlich zu Übelkeit, Erbrechen und einer vorübergehenden Darmlähmung führt.
Verschiedene Erkrankungen gehen mit kolikartigen Schmerzen einher. Am häufigsten sind Nieren- oder Gallenkoliken:
 - Eine Gallenkolik wird oft durch fettes Essen ausgelöst. Dabei wird die Gallenblase stark gereizt und es wird viel Gallenflüssigkeit ausgeschüttet. Mit der Gallenflüssigkeit wird einer oder mehrere Steine in die Gallengänge gespült. Bleibt dann der Stein in den Gallengängen hängen, treten starke, kolik- oder wehenartige Schmerzen im rechten Oberbauch, oft mit Ausstrahlung in die rechte Schulter auf, meist begleitet von Übelkeit und Erbrechen. Je nach dem Sitz des Gallensteines kann sich zusätzlich eine Gelbsucht entwickeln.
 - Verstopft ein Nierenstein den Harnleiter, kommt es zur Nierenkolik. Typisch sind kolikartige Schmerzen mit Ausstrahlung in die Leiste und zur Blase. Auch hier klagen die Betroffenen über starke Übelkeit, Erbrechen und sind auffallend unruhig. Der Stein im Harnleiter verletzt die Schleimhaut. Es kommt zu leichten Blutungen, weswegen der Urin bei einer Nierenkolik rötlich verfärbt sein kann.


Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Unterstützt durch krampflösende Medikamente, Infusionen oder viel Flüssigkeit lösen sich in der Regel die Steine und werden auf natürlichem Wege ausgeschieden. Gelingt dies nicht, kann es zu teils erheblichen Komplikationen kommen:
 - Verschließt ein Stein den Gallengang, kann die Galle nicht mehr abfließen. Folge ist eine Gelbsucht infolge der erhöhten Bilirubinspiegel im Blut. Weil die Gallensäuren, welche unserem Stuhlgang seine typische Farbe geben, nicht ausgeschieden werden können, wird der Stuhlgang ganz hell. Auf der anderen Seite aber färbt sich der Urin bierbraun, weil Bilirubin mit dem Harn ausgeschieden werden muss.
 - Verklemmt sich ein Stein im Harnleiter und kann nicht ausgeschieden werden, fließt der Urin aus der betroffenen Niere nicht mehr ab. Er staut sich in der Niere, dies kann auf Dauer zur Nierenschädigung führen.


Was kann sonst noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Auch bei einer Durchfallerkrankung oder einer Blasenentzündung werden krampfartige Bauchschmerzen beschrieben. Doch diese sind in der Regel nicht so stark wie die Schmerzen bei einer Nieren- oder Gallenkolik.

Verhaltenstipps
 - Bei starken kolikartigen Schmerzen sollte immer ein Arzt verständigt werden.
 - Heiße Kompressen auf den rechten Oberbauch oder in der Nierengegend wirken schmerzlindernd.
 - Weitere Nierenkoliken kann man verhindern, indem man ausreichend trinkt, denn das fördert die Ausscheidung von Substanzen, die sich andernfalls in der Niere ablagern und zu Nierensteinen führen.
 - Patienten mit Gallenkoliken wird in der Regel geraten, die Gallenblase entfernen zu lassen, um weitere Schmerzen und Komplikationen zu verhindern.


Bearbeitungsstand: 13.07.2012

Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
In den ersten Lebensmonaten leiden Babys häufig unter Blähungen und heftigen Bauchschmerzen, die als Säuglingskoliken bezeichnet werden. Sie treten regelmäßig im Anschluss an die Mahlzeiten auf und führen dazu, dass die betroffenen Babys laut schreien, die Beinchen an den Körper ziehen und ihre Händchen verkrampfen.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Dreimonatskolik

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Ursache für die Bauchschmerzen ist das in den ersten Lebensmonaten noch unvollständig ausgereifte Darmsystem. Dadurch kann es nach der Nahrungsaufnahme zu Verdauungsproblemen, Blähungen und Koliken kommen. Erfahrungsgemäß leiden Jungen und nicht gestillte Säuglinge häufiger unter den Symptomen der Säuglingskolik als Mädchen und gestillte Babys. Bei gestillten Babys hängt das Ausmaß der Beschwerden aber auch von der Ernährung der Mütter ab, die möglichst auf blähende Nahrungsmittel wie Kohl oder Zwiebeln verzichten sollten.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Nach den Mahlzeiten schreien die Babys heftig und anhaltend. Meist werden sie blass, ziehen die Beinchen an den Leib und verkrampfen ihre Händchen. Der Bauchraum ist stark gebläht. Erst nach dem Abgang von Stuhl und Winden beginnen sich die Säuglinge wieder zu beruhigen.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
In der Regel bessern sich die Symptome bis zum dritten oder vierten Lebensmonat und verschwinden kurz darauf ganz.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Ein anderer Grund für Bauchschmerzen beim Baby können Magen-Darm-Infekte sein, die allerdings meist mit Erbrechen oder übelriechenden, dünnflüssigen Stuhlgängen einhergehen. Erbricht sich das Baby regelmäßig in einem Schwall nach dem Trinken, könnte auch ein Krampf des Magenpförtners die Ursache sein. Hiervon betroffene Säuglinge verlieren deutlich an Gewicht und sind gleichzeitig ständig hungrig. Auch Milchunverträglichkeit, Milchallergie, Darmverschluss oder Leistenbruch rufen ähnliche Symptome hervor, so dass ein Arzt zur Klärung der Ursachen hinzugezogen werden sollte.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - Stillende Mütter sollten möglichst auf blähende Nahrungsmittel wie Kohl oder Zwiebeln verzichten, da diese über die Muttermilch vom Baby aufgenommen werden.
 - Hilfreich sind Teemischungen aus Kümmel oder Fenchel, die dem Baby mit dem Fläschchen verabreicht werden. Auch für stillende Mütter empfiehlt es sich, diesen Tee zu trinken.
 - Ein anderes bewährtes Mittel sind Bauchmassagen: Hierfür ein paar Tropfen eines Babyöls, das ebenfalls mit Kümmel- oder Fenchelöl versetzt sein kann, zwischen den Händen verreiben und mit langsam kreisenden Bewegungen im Urzeigersinn in den Bauch des Säuglings einmassieren.
 - Beruhigend wirken regelmäßige Bewegungen wie das Herumfahren im Kinderwagen oder das Umhertragen in Fliegerstellung.
 - Auch entblähende oder entschäumende Tropfen aus der Apotheke, die den Mahlzeiten zugesetzt werden, sind hilfreich.
 - Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, dass die Babys während des Trinkens wenig Luft verschlucken und danach sorgfältig aufstoßen.

Bearbeitungsstand: 22.11.2011

Quellenangabe:
Gruber, Christoph; Gruber Sarah, Pädiatrie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 2. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Wenn sich im Magen-Darm-Bereich übermäßig Gase bilden, kommt es zu Gasansammlungen im Verdauungstrakt. Sie rufen ein Gefühl des Geblähtseins hervor und bewirken einen mehr oder weniger starken Abgang von Darmgasen.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Meteorismus (Geblähtsein)
 - Flatulenz (Geblähtsein mit starkem Abgang von Darmgasen)

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Nahrungsmittel wie Vollkornbrot, Müsli, Obst und Gemüse (besonders Kohl, Hülsenfrüchte und Zwiebeln) sind reich an unverdaulichen Faserstoffen. Diese werden im Darm durch das Einwirken von Bakterien zu Gasen zersetzt, welche sich ansammeln und ein Gefühl des Geblähtseins auslösen. In vielen Fällen ist aber auch ein Übermaß an verschluckter Luft die Ursache für die Gasansammlung. Das Verschlucken größerer Mengen an Luft kann psychologisch bedingt sein: Konflikte, die seelisch noch nicht verarbeitet sind, bewirken beispielsweise oft, dass unbewusst mit jedem Bissen oder Schlucken mehr Luft als gewöhnlich aufgenommen wird.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Betroffene Patienten klagen über ein Gefühl von Völle und Aufgeblähtsein. Häufig stoßen sie Luft auf oder lassen Darmgase ab. Auch rumorende Darmgeräusche und ein starkes Kollern im Leib sind charakteristische Beschwerden.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Bei starker Ausprägung entwickeln sich kolikartige Schmerzen und ein starker Druck in der Bauchregion infolge "eingeklemmter Winde". In selteneren Fällen kann es zu Herz- und Atembeklemmungen (so genanntes Roemheld-Syndrom) kommen, was eventuell mit einem Angina pectoris-Anfall verwechselt werden kann oder die Angst vor einem Herzinfarkt auslösen kann.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Das Gefühl des Geblähtseins ist nicht immer auf größere Ansammlungen von Darmgasen im Verdauungstrakt zurückzuführen. Beim so genannten Reizdarmsyndrom erhöht sich die Empfindlichkeit der Patienten gegenüber Druck und Dehnung so stark, dass sie selbst auf kleinste Gasmengen äußerst empfindsam reagieren. Da ernstzunehmende Erkrankungen wie Typhus, Darmverschluss, Bauchfellentzündung, Leberzirrhose oder Herzschwäche ähnliche Symptome aufweisen, sollte bei starken und anhaltenden Beschwerden stets ein Arzt hinzugezogen werden.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - Stark blähende Nahrungsmittel wie Kohl, Hülsenfrüchte und Zwiebeln sollten vermieden werden.
 - In vielen Fällen lindert bereits eine Änderung der Eßgewohnheiten die Beschwerden: Hilfreich ist es, Speisen langsam und gut zu kauen und in Ruhe zu essen.
 - Bei starken und akuten Beschwerden empfiehlt sich die Einnahme entschäumender Arzneimittel aus der Apotheke. Dort sind auch pflanzliche Präparate gegen Blähungen erhältlich, die meist Kümmel, Fenchel und Kamille enthalten.

Bearbeitungsstand: 23.07.2012

Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung und Anwendungshinweise

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Übermäßige Gasbildung im Magen-Darm-Bereich, verstärkte Gasbildung nach Operationen und Säuglingskolik: Zur Vorbereitung bildgebender Untersuchungen: Das Arzneimittel wird entsprechend der geplanten Untersuchung von Ihrem Arzt dosiert. Spülmittelvergiftungen: Da es sich um einen Notfall handelt, erfolgt die Dosierung individuell und durch einen Arzt. Dosierhilfe: Dem Arzneimittel liegt für eine korrekte Dosierung ein Messbehältnis bei.
WerEinzeldosisGesamtdosisWann
Säuglinge1-2 Pumpstößemehrmals täglichzu der Säuglingsmahlzeit (Stillen bzw. Flasche)
Kinder von 1-6 Jahren2 Pumpstöße3-5 mal täglichzu der Mahlzeit, evtl. vor dem Schlafengehen
Kinder von 7-14 Jahren2-4 Pumpstöße3-5 mal täglichzu der Mahlzeit, evtl. vor dem Schlafengehen
Erwachsene4 Pumpstöße3-5 mal täglichzu der Mahlzeit, evtl. vor dem Schlafengehen
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unverdünnt ein. Sie können das Arzneimittel aber auch mit Wasser oder Tee verdünnen. Bei Säuglingen können Sie das Arzneimittel direkt ins Fläschchen geben oder vor dem Stillen mit einem Teelöffel verabreichen. Vor Gebrauch gut schütteln.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung.

Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Zusammensetzung
Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 ml Lösung = 2 Hübe.

Wirkstoffstoff 41,2 mg Simeticon
entspricht 40 mg Dimeticon 3000
Hilfstoff + Sorbinsäure
Hilfstoff + Kalium sorbat
Hilfstoff + Macrogol 6000
Hilfstoff + Aluminium-Magnesium-trisilicat
Hilfstoff + Hyetellose
Hilfstoff + Natrium cyclamat
Hilfstoff + PEG-25 glyceroltrioleat
Hilfstoff + Bananen-Aroma
Hilfstoff + Citronensäure
Hilfstoff + Saccharin natrium
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Sanofi-Aventis Deutschland GmbH GB Selbstmedikation /Consumer-Ca
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
*gegenüber der Preisangabe, die gemäß §129 Absatz 5a SGB V in Verbindung mit AMPreisVO für die ausnahmsweise Abgabe apothekenpflichtiger, nicht verschreibungspflichtiger Artikel zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung vorgesehen ist