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Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff blockiert Rezeptoren für einen bestimmten Botenstoff, genannt Histamin. Über diese Blockade unterdrückt er eine durch das Histamin ausgelöste Gefäßerweiterung und vermehrte Durchblutung kleinster Haargefäße (Kapillaren). Außerdem bekämpft er über den selben Mechanismus Übelkeit und wirkt beruhigend.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Achtung: Wenn Sie das Arzneimittel über längere Zeit anwenden, kann sich der Körper daran gewöhnen und Sie brauchen evtl. eine immer höhere Dosierung, damit Sie eine Wirkung spüren.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Durchblutungsstörung der Hirngefäße, aktuell oder auch wenn sie schon länger zurückliegen
- Epilepsie
- Krampfanfälle während der Schwangerschaft (Eklampsie)
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
- Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
- Prostatavergrößerung mit Restharnbildung
- Alkoholmissbrauch
- Engwinkelglaukom

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Verengung im Verdauungstrakt, vor allem am Magen
- Herzerkrankungen, wie:
 - Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
 - Herzrhythmusstörungen
 - Abweichung im EKG (Verlängerung der QT-Dauer)
- Pulserniedrigung
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Kaliummangel
- Magnesiummangel

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
 - Übelkeit
 - Erbrechen
 - Magenschmerzen
 - Durchfälle
 - Verstopfung
- Mundtrockenheit
- Schwindel
- Schläfrigkeit
- Benommenheit
- Muskelschwäche
- Bewegungsstörungen
- Stimmungsschwankungen
- Depressionen
- Verwirrtheitszustände und Euphorie
- Erregung
- Unruhe
- Krampfanfälle
- Sehstörungen
- Pulsbeschleunigung
- Erhöhung des Augeninnendrucks
- Störungen beim Wasserlassen
- Gefühl der "verstopften Nase"
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
 - Hautausschlag
 - Juckreiz

Besonders bei Kindern:
- Unruhe
- Erregung
- Schlaflosigkeit
- Angstzustände
- Zittern

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Anwendwendungsgebiete
- Erbrechen, zur Vorbeugung und Behandlung
- Reisekrankheit
- Schwindel


Was ist das? - Definition
Erbrechen kündigt sich oft durch Übelkeit und Würgereiz an. Durch unwillkürliches, schnelles Zusammenziehen der Bauch- und Zwerchfellmuskulatur wird Magen- und eventuell auch Dünndarminhalt nach außen befördert.
Erbrechen ist vor allem ein Schutzreflex des Körpers, aber auch ein wichtiges Symptom verschiedener Erkrankungen.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Nausea (Übelkeit)
 - Vomitus (Erbrechen)
 - Emesis (Erbrechen)

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Übelkeit und Erbrechen werden durch Aktivierung des Brechzentrums im Gehirn ausgelöst. Die Auslöser können sehr vielfältig sein.
Man unterscheidet abdominelle Ursachen (Funktionsstörung im Bauchraum) und zentrale Ursachen (Funktionsstörung im Gehirn). Auch bestimmte Medikamente und Drogen sowie einige Stoffwechselstörungen, wie z.B. das diabetische Koma (zu hoher Blutzuckerspiegel bei Diabetes) oder das hepatische Koma (mangelhafte Entgiftungsfunktion bei schweren Lebererkrankungen), können zum Erbrechen führen.
Insbesondere in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten sind morgendliche Übelkeit und Erbrechen häufig.
Durch mechanische Reizung oder so genannte Emetika (Medikamente, die das Brechzentrum aktivieren) kann Erbrechen bewusst ausgelöst werden.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Erbrechen ist ein wichtiger Schutzreflex des Körpers und führt dazu, dass z.B. verdorbene Nahrung oder Krankheitserreger so schnell wie möglich entfernt werden. In diesen Fällen sind Übelkeit und Brechreiz oft verschwunden, sobald der Patient sich übergeben hat und der Magen entleert wurde.
Chronisches Erbrechen kann zu Unterernährung, Zahnschädigung durch den sauren Mageninhalt, und zu einem zu geringen Flüssigkeitsgehalt des Körpers führen.
Mögliche Komplikationen sind Risse in der Schleimhaut der Speiseröhre, Magenrisse, sowie das Einatmen von Mageninhalt.

Was kann dahinter stecken? - Mögliche Krankheitsbilder
 - Überdehnung des Magens
 - Schädigung der Magenschleimhaut z.B. durch Alkohol
 - Verzögerte Magenentleerung durch schwerverdauliche Speisen oder eine Blockade des Magenausgangs z.B. durch einen Tumor
 - Überdehnung und Entzündung des Bauchfells, der Gallenwege, der Bauchspeicheldrüse und des Darms
 - Verdorbene Nahrung sowie Infektion mit Krankheitserregern wie z.B. Salmonellen
 - Reisekrankheit (Kinetose)
 - Erkrankung des Gleichgewichtsorgans im inneren Ohr, z.B. Morbus Menie23re
 - Erhöhter Hirndruck
 - Gehirnerschütterung oder Hirntumor
 - Migrän
 - Behandlung mit bestimmten Medikamenten wie z.B. Zytostatika (hochwirksame Medikamente bei Tumorerkrankungen)
 - Strahlentherapie bei Tumorerkrankungen
 - psychische Ursachen wie Angst oder Stress, aber auch Essstörungen
Treten Übelkeit und Erbrechen wiederholt auf und/oder kann die Ursache nicht selbst zugeordnet werden, ist ein Arztbesuch unbedingt erforderlich.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - Bei Übelkeit und gereiztem Magen hilft oft Tee, z.B. spezielle Magentee-Mischungen oder Kamillentee.
 - Viel trinken, um die verlorene Flüssigkeit zu ersetzen.
 - In der Apotheke gibt es frei verkäufliche Medikamente gegen Übelkeit. Bei starker Übelkeit und Brechreiz sind Zäpfchen empfehlenswert. Bei verdorbenem Magen kann es jedoch sinnvoll und erleichternd sein, den Magen zu entleeren.
 - Im akuten Fall Schonkost, danach Auslöser wie z.B. fettes Essen Alkohol vermeiden.

Bearbeitungsstand: 23.07.2012

Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Bei einer Reisekrankheit kommt es zu Übelkeit, Erbrechen oder ähnliche Beschwerden, die durch eine verstärkte Reizung des Gleichgewichtsorgans ausgelöst werden.

Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Kinetose
 - Bewegungskrankheit

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Die Fähigkeit aufrecht zu gehen und zu stehen, sowie bei komplizierten Bewegungen, beim Tanzen oder im Sport, das Gleichgewicht halten zu können, beruht auf einem ausgeklügelten Zusammenspiel zwischen Auge, Gleichgewichtsorgan im Ohr und unserem Gehirn. Auge und Gleichgewichtsorgan unterrichten das Gehirn über jede Änderung unserer Körperhaltung. Damit wir nicht umfallen, steuert das Gehirn die Muskeltätigkeit, um das Gleichgewicht halten zu können. Bei einer verstärkten Reizung unseres Gleichgewichtsorgans allerdings wird das Brechzentrum im Gehirn aktiviert und verursacht Übelkeit und Erbrechen.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Die bekannteste Reisekrankheit ist die Seekrankheit. Ursache ist eine übermäßige Reizung des Gleichgewichtsorgans durch das Schlingern, Stampfen und Schaukeln des Schiffes. Die Betroffenen beklagen Übelkeit, Erbrechen, Schweißausbrüche bis hin zu Kollapszuständen.
Doch nicht nur Schiffsreisen, auch die Beschleunigung im Auto, das Schaukeln eines Omnibusses oder eines Flugzeugs kann bei Menschen mit einem empfindlichen Gleichgewichtsorgan diese Beschwerden auslösen.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Die Reisekrankheit ist keine Krankheit im eigentlichen Sinne und sobald die Betroffenen wieder festen Boden unter den Füßen haben verschwinden die Beschwerden.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - Betroffene sollten vor Antritt einer Reise nur wenig und nur leichte Kost, z.B. trockene Kekse oder Zwieback zu sich nehmen.
 - Man kann versuchen günstige Plätze zu bekommen. Im Auto oder Bus sind Vorderplätze, im Flugzeug oder Schiff eher Mittelplätze ratsam.
 - Das Fixieren eines Punktes in der Ferne hilft manchmal, der Blick in ein Buch dagegen verstärkt meist die Übelkeit.

Bearbeitungsstand: 23.07.2012

Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Schwindel ist ein Gefühl der Unsicherheit: Obwohl der Betroffene sich selbst nicht bewegt, scheint die Umwelt sich zu bewegen. Dabei lässt sich zwischen Drehschwindel (Karussell), Schwankschwindel (Bewegung wie auf einem Schiff bei Seegang) oder Liftschwindel (Gefühl zu sinken oder zu steigen) unterscheiden.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Gleichgewichtsstörung
 - Vertigo


Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Auch bei geschlossenen Augen bestimmt der Körper mit seinen Gleichgewichtsorganen (Vestibularapparat) genau, in welcher Stellung im Raum er sich befindet. Die Organe liegen auf beiden Seiten in der Nähe der Gehörorgane. Sie bestehen aus zwei Sensoren für Schwerkraft und drei Bogengängen, die Beschleunigung in jeder Richtung messen können.
Erkrankungen oder Verletzungen mit Funktionsbeeinträchtigung des Gleichgewichtsorgans auf einer Seite beinträchtigen die Balance zwischen den beiden Gleichgewichtsorganen. Wenn die Impulse auf einer Seite überwiegen, wird das fälschlicherweise als Bewegung empfunden; es kommt zum Schwindel, meist zum Drehschwindel.
Bei Schädigung des Gleichgewichtszentrums im Gehirn, zum Beispiel nach einem Schlaganfall, Multipler Sklerose oder auch vorübergehend durch Alkohol kommt es öfter zum Schwankschwindel.
Kann das Gehirn eine mit dem Gleichgewichtsorgan gefühlte Bewegung nicht mit dem gesehenen Bild in Übereinstimmung bringen, entstehen Schwindel und Doppelbilder.
Schwindel kann bei Angst- oder psychiatrischen Erkrankungen oder in bestimmten Situationen, zum Beispiel beim Aufenthalt in großer Höhe, direkt im Gehirn entstehen.


Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Zusätzlich zum Schwindelgefühl kommt es zu:
 - Übelkeit und Erbrechen
 - Schweißausbruch
 - Kopfschmerzen
 - Ohrgeräuschen (Tinnitus)
 - Blutdruckschwankungen
 - seitlichen unwillkürlichen Augenbewegungen (Nystagmus)
 - Schwarzwerden vor den Augen oder Gefühl von Flimmern.

Was kann dahinter stecken? - Mögliche Krankheitsbilder
Niederer Blutdruck: Durch niederen Blutdruck kommt es anfallsartig zu Schwindel mit eventuell kurz andauernder Bewusstlosigkeit.
Reisekrankheit: Manche Menschen bekommen bei Auto-, Bus- oder Schifffahrten starken Schwindel (Kinetose).
Gutartiger anfallsartiger Lagerungsschwindel: Häufig wiederkehrender Schwindel wird oft durch Steinchen ausgelöst, die sich bei bestimmten Körperbewegungen in den flüssigkeitsgefüllten Bogengängen bewegen und so einen intensiven Drehschwindel auslösen.
Entzündung des Gleichgewichtsnerven (Neuronitis vestibularis): Viren oder andere Infektionen können eine Reizung der Gleichgewichtsnerven mit Drehschwindel verursachen.
Morbus Menie23re: Zeitlich mehrere aufeinanderfolgende Einrisse der Auskleidung des Hörorgans führen über die Bogengänge zum Schwindelgefühl.
Angstattacken-Schwindel: In jedem zehnten Fall findet sich keine körperliche Ursache für den Schwindel. Anlass kann eine belastende Situation sein: Ein Aufenthalt in großer Höhe, ein Familienstreit oder z.B. bei Flugangst nur der Gedanke, in ein Flugzeug zu steigen.
Auch nach Verletzungen, chronischer Mittelohrentzündung und durch Medikamente kann es zu Schwindel kommen.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
Bei akut aufgetretenem Schwindel können Medikamente das unangenehme Schwindelgefühl lindern.
Ein Schwindeltraining mit bestimmten Lagerungsbewegungen ist Therapie der Wahl bei Lagerungsschwindel.
Wird der Schwindel in bestimmten belastenden Situationen ausgelöst, kann eine kontrollierte Konfrontation mit der Situation als Teil einer Verhaltens- oder Psychotherapie sinnvoll sein.


Bearbeitungsstand: 30.07.2012

Quellenangabe:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung und Anwendungshinweise

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Zur Behandlung: Zur Vorbeugung: Zur Vorbeugung gegen Reisekrankheit sollte die erste Anwendung etwa 1/2 Stunde vor Reisebeginn erfolgen.
WerEinzeldosisGesamtdosisWann
Kinder von 6 bis 12 Jahren1/2-1 Tablette3-4mal täglich (max. 3 Tabletten pro Tag)im Abstand von 6-8 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit
Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene1-2 Tabletten3-6mal täglich (max. 6 Tabletten pro Tag)im Abstand von 4 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit
Kinder von 6 bis 12 Jahren1/2-1 Tablette3-4mal täglich (max. 3 Tabletten pro Tag)im Abstand von 6-8 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit
Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene1 Tablette3mal täglichunabhängig von der Mahlzeit
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. In der Regel sollte die Behandlungsdauer jedoch so kurz wie möglich sein und nur wenige Tage betragen. Bei länger anhaltenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Schläfrigkeit, Bewusstseinsstörungen, Halluzinationen sowie zu Störungen der Herz- Kreislauffunktion kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Zusammensetzung
Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette.

Wirkstoffstoff 50 mg Dimenhydrinat
Hilfstoff + Calciumhydrogenphosphat-2-Wasser
Hilfstoff + Carboxymethylstärke, Natrium Typ A
Hilfstoff + Cellulosepulver
Hilfstoff + Lactose-1-Wasser
Hilfstoff + Magnesium stearat
Hilfstoff + Siliciumdioxid, hochdisperses

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