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7612449001451
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Anwendungsgebiete:
Zur wiederholten, zeitlich begrenzten Anwendung als Antiseptikum bei geschädigter Haut z.B. Decubitus, Ulcus cruris, oberflächlichen Wunden und Verbrennungen, infizierte und superinfizierte Dermatosen.


Nicht Anwenden bei:
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden: • bei Hyperthyreose oder anderen manifesten Schilddrüsenerkrankungen • bei Dermatitis herpetiformis Duhring • vor und nach einer Radioiodanwendung (bis zum Abschluss der Behandlung) • bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Iod oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels. Das Arzneimittel sollte nur nach strenger Indikationsstellung bei: • Patienten mit blanden Knotenstrumen und nach Schilddrüsenerkrankungen sowie bei prädisponierten Patienten mit autonomen Adenomen bzw. funktioneller Autonomie (besonders bei älteren Patienten) über längere Zeit und großflächig (z.B. über 10% der Körperoberfläche und länger als 14 Tage) angewendet werden, da eine nachfolgende iodinduzierte Hyperthyreose nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann. In diesen Fällen ist auch nach Absetzen der Therapie (bis zu 3 Monaten) auf Frühsymptome einer möglichen Schilddrüsenüberfunktion zu achten und gegebenenfalls die Schilddrüsenfunktion zu überwachen • Neugeborenen und Säuglingen bis zum Alter von 6 Monaten äußerst limitiert angewendet werden, da das Risiko einer Hypothyreose nicht vollständig ausgeschlossen werden kann. Nach Anwendung des Arzneimittels ist eine Kontrolle der Schilddrüsenfunktion angezeigt. Im Falle einer Hypothyreose ist eine frühzeitige Behandlung mit Schilddrüsenhormonen bis zur Normalisierung der Schilddrüsenfunktion durchzuführen. Eine akzidentelle orale Aufnahme durch den Säugling muss vermieden werden. Schwangerschaft und Stillzeit: Während der Schwangerschaft und Stillzeit ist das Arzneimittel - wie alle iodhaltigen Präparate - nur nach strengster Indikationsstellung und äußerst limitiert anzuwenden. Nach Anwendung des Arzneimittels ist eine Kontrolle der Schilddrüsenfunktion angezeigt. Im Falle einer Hypothyreose ist eine frühzeitige Behandlung mit Schilddrüsenhormonen bis zur Normalisierung der Schilddrüsenfunktion durchzuführen. Die akzidentelle orale Aufnahme des Arzneimittels durch den Säugling durch Kontakt mit der behandelten Körperstelle der stillenden Mutter muss vermieden werden. Sofern aufgrund von Art und Umfang der Anwendung des Arzneimittels mit einer ausgeprägten Iod-Resorption zu rechnen ist, muss berücksichtigt werden, dass dadurch auch der Iod-Gehalt der Muttermilch ansteigen kann.


Wirkungen:
Seltene unerwünschte Wirkungen (< 1%): • Sehr selten treten Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut auf, z.B. kontaktallergische Reaktionen vom Spättyp, die sich in Form von Jucken, Rötung, Bläschen o.ä. äußern können. • Sehr selten wurde über anaphylaktische Reaktionen berichtet. • Eine nennenwerte Iodaufnahme kann bei längerfristiger Anwendung des Arzneimittels auf ausgedehnten Wund- und Verbrennungsflächen erfolgen. In seltenen Fällen kann es bei prädisponierten Patienten zu einer iodinduzierten Hyperthyreose kommen. Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit: • Nach Resorption größerer Povidon-Iod-Mengen (z.B. bei der Verbrennungsbehandlung) ist das Auftreten von (zusätzlichen) Elektrolyt- und Serumosmolaritäts-Störungen und renaler Insuffizienz sowie von schwerer metabolischer Azidose beschrieben worden.


Anwendung:
Die Salbe wird ein- bis mehrmals täglich auf die zu behandelnde telle gleichmäßig aufgetragen. Falls erforderlich, kann anschließend ein Verband angelegt werden. Art und Dauer der Anwendung: • Die Salbe ist zur äußerlichen Anwendung bestimmt. • Die Anwendung sollte solange fortgefürt werden, wie noch Anzeichen einer Infektion oder einer deutlichen Infektionsgefährdung bestehen. Sollte es nach Absetzen der Behandlung zu einem Infektionsrezidiv kommen, so kann die Behandlung wieder neu begonnen werden. • Die Salbe kann längere Zeit auf der Wunde verbleiben und sollte spätestens nach Entfärbung gewechselt werden. Hinweis: Die Braunfärbung der Salbe ist eine Eigenschaft des Präparates. Sie zeigt das Vorhandensein von verfügbarem Iod und damit die Wirksamkeit an. Bei Nachlassen der Braunfärbung ist nachzudosieren, wobei eine vollständige Belegung der betroffenen Areale notwendig ist, da die Salbe eine ausschließlich lokale antiseptische Wirkunga aufweist.

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