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00202465
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5 ml Nasenspray
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Johnson & Johnson GmbH (OTC)
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Livocab direkt Nasenspray

Anwendungsgebiete: 
Zur symptomatischen Behandlung der allergischen Rhinitis (Heuschnupfen).

Wirkstoff: 
Levocabastin

Nicht anwenden bei: 
Livocab direkt Nasenspray darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.

Schwangerschaft und Stillzeit: 
Tierexperimentelle Untersuchungen an mehreren Spezies haben keinen Hinweis für ein teratogenes Potential von Levocabastin bei therapeutischen Dosen ergeben. Da jedoch keine Erfahrungen beim Menschen vorliegen, ist während der Schwangerschaft der Nutzen einer Behandlung gegen mögliche Risiken sorgfältig abzuwägen. Während der ersten drei Monate der Schwangerschaft soll die Anwendung möglichst vermieden werden.
Untersuchungen der Konzentration von Levocabastin im Speichel und in der Muttermilch ergaben, dass nach Anwendung der Arzneimittel bei der Mutter durch das Stillen eine tägliche Dosis von 0,5 Myg (Augentropfen) bzw. 3,5 Myg (Nasenspray) beim Säugling nicht überschritten wird. Daher können die Arzneimittel während der Stillzeit angewandt werden.

Nebenwirkungen: 
Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (1-10%):
• Vorübergehend leichtes Brennen der Nasenschleimhaut.

Seltene unerwünschte Wirkungen (< 1%):
• Allergische Reaktionen (es ist unklar, ob diese auf den Wirkstoff oder andere Bestandteile des Arzneimittels zurückzuführen sind).

Anwendung: 
Im Allgemeinen 2mal täglich 2 Sprühstöße Livocab direkt Nasenspray in jedes Nasenloch geben.
Die Dosis kann auf 3-4mal täglich 2 Sprühstöße Livocab direkt Nasenspray in jedes Nasenloch erhöht werden.
Für Kinder und Erwachsene gilt die gleiche Dosierung.

Da Levocabastin hauptsächlich renal ausgeschieden wird, ist bei Patienten mit Niereninsuffizienz eine vorsichtige Dosierung angezeigt.

Art und Dauer der Anwendung:
Suspension zum Einsprühen in die Nase. Vor Gebrauch schütteln und die Nasenwege frei machen. Während der Anwendung durch die Nase einatmen.
Vor dem erstmaligen Benutzen das Behältnis mit der Öffnung nach oben halten und die Zerstäubermechanik mehrmals betätigen bis ein feiner Nebel entsteht. Dann führt man den Sprühsatz des Feindosierers in das Nasenloch ein und drückt einmal kräftig bis zum Anschlag auf den Sprühmechanismus.
Die Dauer der Anwendung bestimmt der Arzt.
Die Behandlung mit Livocab direkt Nasenspray sollte so lange fortgeführt werden, wie der Patient den allergisierenden Substanzen ausgesetzt ist.
Wenn die empfohlenen Dosierungen nicht zu einer ausreichenden Beschwerdefreiheit führen, sollte der Arzt konsultiert werden.

Hinweise: 
Hinweise für den Patienten:
Bei der Anwendung des Livocab direkt Nasenspray wurden in Einzelfällen Beschwerden wie Abgeschlagenheit, Mattigkeit, Erschöpfung, Schwindel- oder Schwächegefühl, die auch durch das Krankheitsgeschehen bedingt sein können, berichtet. In diesen Fällen kann die Fähigkeit zum Führen eines Kraftfahrzeuges und zur Bedienung von Maschinen beeinträchtigt sein. Besonders sollte beachtet werden, daß Alkohol die Verkehrsfähigkeit noch weiter verschlechtern kann.

Haltbarkeit: 
Livocab direkt Nasenspray nach Anbruch höchstens 12 Wochen verwendbar. Nicht über 25°C lagern.
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Haben allergieauslösende Substanzen ,z.B. Blütenpollen, Kontakt mit den Augen oder der Nase, wird der körpereigene Botenstoff Histamin an den Schleimhäuten der Augen und der Nase frei gesetzt und sie entzünden sich. Der Wirkstoff verhindert diese allergische Reaktion, indem er Histamin von den Schleimhäuten fernhält. Auf diese Weise bekämpft der Wirkstoff rasch die unangenehmen allergischen Symptome an Augen und Nase wie Jucken, Rötung, Schwellung oder Niesen.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Konservierungsstoffe (z.B. Benzalkoniumchlorid) können bei längerer Anwendung eine Schwellung der Nasenschleimhaut hervorrufen. Besteht ein Verdacht auf eine derartige Reaktion (anhaltend verstopfte Nase), sollte ein Arzneimittel zur Anwendung in der Nase ohne Konservierungsstoff verwendet werden .
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge unter 1 Jahr: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Reizerscheinungen in der Nase

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Anwendwendungsgebiete
- Allergischer Schnupfen, z.B. Heuschnupfen


Was ist das? - Definition
Eine allergische Bindehautentzündung ist eine Überreaktion der Immunabwehr in der Bindehaut des Auges auf einen bestimmten körperfremden, eigentlich harmlosen Stoff.

Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Allergische Konjunktivitis
 - Saisonale Konjunktivitis
 - Heuschnupfenkonjunktivitis

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem übertrieben auf eine an sich völlig harmlose Substanz: Aus noch unbekannten Gründen produziert es nach dem Erstkontakt mit einem bestimmten, körperfremden Stoff massenhaft Abwehrstoffe, so genannte Antikörper. Diese Antikörper verankern sich auf den so genannten Mastzellen. Dringt die Substanz erneut in die Schleimhaut ein, veranlassen die Antikörper die Mastzellen innerhalb von 30 Minuten dazu, sich zu öffnen. 4 - 12 Stunden später strömen entzündungsauslösende Botenstoffe heraus, die schließlich intaktes Gewebe zerstören und die typischen Symptome hervorrufen. Der Erstkontakt hat hier also eine Allergiesierung ausgelöst; die körperfremde, harmlose Substanz ist zum Allergen geworden.
Eine allergische Bindehautentzündung wird häufig durch Medikamente, Kosmetika oder Tierhaare, aber auch durch die Pollen von Gräser- oder Baumblüten und andere pflanzliche Allergene ausgelöst.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Anfangs verspüren die Betroffenen einen leichten Juckreiz der Augen, der sich im Laufe der Zeit steigert. Schließlich entwickelt sich eine heftige Bindehautentzündung mit Rötung und Tränenfluss. Manchmal schwillt die Bindehaut rund um die Hornhaut wallartig an; gleichzeitig sammelt sich Wasser im Gewebe der Bindehaut und es bilden sich so genannte Ödeme. Dann erscheint sie glasig. Die Patienten leiden unter starker Lichtempfindlichkeit. In der Regel ereilen die Symptome beide Augen gleichermaßen. Meist geht die Bindehautentzündung Hand in Hand mit einem Schnupfen. Gelegentlich verläuft sie aber auch schnupfenfrei.
Eine saisonal abhängige Bindehautentzündung ereilt die betroffenen Patienten zwischen Februar und September, wenn die Pollen fliegen.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Reagiert die Bindehaut sehr heftig auf den Kontakt mit dem Allergen und wandern massenhaft Entzündungszellen ein oder bilden sich Plaques (Auflagerungen), kann es zu einer speziellen Form der Bindehautentzündung (Konjunktivitis vernalis) kommen, wobei zusätzlich die Hornhaut betroffen ist. Diese Sonderform ereilt meist Schulkinder, insbesondere Knaben und männliche Jugendliche.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Bei der so genannten Riesenpapillenkonjunktivitis entwickeln sich auf Grund einer allergischen Reaktion der Bindehaut pflastersteinartige Wucherungen am Auge. Das Symptom tritt vor allem bei Trägern weicher Kontaktlinsen auf. Es gibt andere spezielle Formen der Bindehautentzündung, die vermutlich auf dem Boden einer Allergie gegen Toxine (Giftstoffe) von Bakterien entstehen. Sie werden durch schlechte Ernährung und mangelhafte Sauberkeit gefördert und schlagen vor allem bei Kindern zu. Es entwickeln sich Knötchen, die auf die Hornhaut überwachsen und dort Narben hinterlassen. Während der akuten Phase fühlen sich die Patienten stark geblendet und leiden unter Tränenfluss. Reagiert der Körper auf bestimmte Medikamente ganz extrem mit einer Allergie, zum Beispiel mit dem lebensgefährlichen so genannten Stevens-Johnson-Syndrom, dann bilden sich auch dabei auf der Bindehaut Blasen, die zusammenwachsen.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - Am besten ist es, das Allergen, das einem das Leben schwer macht, zu meiden. Menschen, die an einer Allergie gegen Tierhaare leiden, sollten ihr Haustier abgeben.
 - Falls möglich sollten sich Betroffene während der Gräserblüte in pollenarmer Umgebung aufhalten.

Bearbeitungsstand: 25.07.2012

Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Ein allergischer Schnupfen ist eine Überreaktion der Immunabwehr in der Nasenschleimhaut auf eine bestimmte körperfremde, eigentlich harmlose Substanz. Das Symptom kommt bei 15 - 20 % der Bevölkerung vor und ist damit eine der häufigsten Krankheiten überhaupt.

Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Heuschnupfen
 - Pollinosis
 - Allergische Rhinitis

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem übertrieben auf eine an sich völlig harmlose Substanz: Aus noch nicht genau erforschten Gründen produziert es nach dem Erstkontakt mit einem bestimmten, körperfremden Stoff massenhaft Abwehrstoffe, so genannte Antikörper. Diese Antikörper verankern sich auf speziellen Mastzellen. Dringt die Substanz erneut in die Schleimhaut ein, veranlassen die Antikörper die Mastzellen innerhalb von 30 Minuten dazu, sich zu öffnen. 4 - 12 Stunden später strömen entzündungsauslösende Botenstoffe heraus, die schließlich intaktes Gewebe zerstören und die typischen Symptome hervorrufen. Der Erstkontakt hat hier also eine Allergisierung ausgelöst; die körperfremde, harmlose Substanz ist zum Allergen geworden. Bei dem saisonalabhängigen allergischen Schnupfen sind es die Pollen von Gräser- oder Baumblüten, die die Nase jucken lassen, bei dem ganzjährig auftretenden allergischen Schnupfen, der Hausstauballergene aus dem Kot der Hausstaubmilben, Schimmelpilzsporen, Matratzenfüllstoffe, Bettfedern, Zimmerpflanzen, Tierhaare, aber auch Nahrungsmittelbestandteile im Fisch, Erdbeeren, in Nüssen, Eiern und Milch. Viele Bäcker und Müller reagieren empfindlich auf das Berufsallergen Mehl, Schreiner auf Inhaltsstoffe exotischer Hölzer, medizinisches Personal auf Latex-Handschuhe und Friseure auf Haare oder Schuppen. Bakterien oder Viren können ebenfalls als Allergene wirken.
Die Neigung zur Allergie wird oft vererbt.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Ein allergischer Schnupfen zeichnet sich durch Juckreiz und Kribbeln in der Nase und im Rachen, selten im äußeren Gehörgang aus. Die Augen tränen; die Patienten können nur schlecht atmen und riechen wenig, manchmal überhaupt nichts mehr. Sie müssen heftig und ständig niesen. Ihre Schleimhaut ist während der akuten Phase hochrot und sondert viel wässriges oder glasiges Sekret ab; später trocknet sie aus. Die Nasenmuscheln schwellen an. In schweren Fällen macht sich eine Leistungsminderung und Abgeschlagenheit, unter Umständen auch Arbeitsunfähigkeit breit. Normalerweise verläuft ein allergischer Schnupfen ohne Fieber. Manche Patienten bekommen zusätzlich Juckreiz im Mund und Rachen, Aphthen (Bläschen im Mundraum), Magen-Darm-Beschwerden oder Ausschläge. Nach einigen Wochen ist der akute Schub meistens vorbei.
Bei einem allergischen Schnupfen, der von der Jahreszeit unabhängig auftritt, gesellen sich zu den Symptomen noch Heiserkeit und Schnarchen hinzu. Hier steht die behinderte Nasenatmung im Vordergrund. Nicht selten bilden sich Polypen aus.
Einen saisonalen allergischen Schnupfen ereilt die betroffenen Patienten zwischen Februar und September, wenn die Pollen fliegen. Ein nichtsaisonaler allergischer Schnupfen schlägt dagegen das ganze Jahr über zu, solange der Kontakt zum Allergen besteht.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Interessanterweise gehen die allergischen Beschwerden im Alter oftmals allmählich zurück.
Ein dauerhafter allergischer Schnupfen kann zu Husten, chronischer Bronchitis und Asthma bronchiale (Pollenasthma) führen. Fachleute sprechen dann vom Etagenwechsel. Ein Pollenasthma zeichnet sich dadurch aus, dass die Patienten nur in Zeiten, in denen sie in Kontakt mit dem Allergen stehen, unter dem typischen Husten, Giemen, Pfeifen und einer verlängerten Ausatmung leiden.
In der Folge bezieht das Leiden die Nasennebenhöhlen mit ein; häufig gesellen sich zusätzlich ein gestörter Druckausgleich zwischen innerem und äußerem Ohr oder ein Erguss im inneren Ohr zum Krankheitsbild. Viele Allergiker werden öfter von Infekten heimgesucht.
Eine besonders gefährliche Begleiterscheinung ist der allergische Schock: Gelangt das Allergen auf Umwegen ins Blut, setzt der Organismus gefäßaktive Botenstoffe frei, die dann den Blutdruck lebensbedrohlich abfallen lassen.
Es ereignen sich Kreuzreaktionen mit pflanzlichen Lebensmitteln. Das heißt, jemand, der etwa eine Allergie auf Pollen hat, kann auch auf manche Lebensmittel allergisch reagieren. So entwickeln zum Beispiel Patienten, die sensibel auf Hasel-, Birken- oder andere Pollen reagieren, beim Genuss von Nüssen (Walnüsse, Mandeln) oder Steinobst (Äpfel, Pfirsiche, Aprikosen) einen unangenehmen Juckreiz im Mund und Rachen, Schwellungen und Aphthen (Bläschen im Mundraum), selten Erbrechen und Koliken. Bei einer Beifußempfindlichkeit besteht häufig eine Kreuzreaktion mit Sellerie, Karotten, Kamille und Gewürzen wie Anis, Dill, Koriander. Fachleute sprechen hier vom Beifuß-Sellerie-Syndrom mit den Hauptsymptomen Nesselsucht (Bildung von kleinen Quaddeln) und Schwellungen vor allem im Gesicht.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Heuschnupfenähnliche Symptome treten auch bei einer Allergie auf Schmerzmittel auf. Sie kann auch durch Wein oder Lebensmittel, die so genannte Salicylate enthalten, ausgelöst werden.
Nicht verwechselt werden darf der allergische Schnupfen mit dem Fließschnupfen.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
Am besten ist es, das Allergen, das einem das Leben schwer macht, zu meiden. Menschen, die an einer Allergie gegen Tierhaare leiden, sollten ihr Haustier abgeben. Bei einer Nahrungsmittelallergie sollte man das entsprechende Lebensmittel meiden
Falls möglich sollten sich Betroffene während der Gräserblüte in pollenarmer Umgebung oder milbenarmer Region aufhalten, beispielsweise im Hochgebirge oder auf einer Nordseeinsel. Für Autofahrer empfehlen sich im Fahrzeug Pollenfilter, die allerdings regelmäßig ausgetauscht werden sollten.
Die Milbendichte in der Wohnung lässt sich durch geeignete Maßnahmen reduzieren wie spezielle Matrazenüberzüge und Bettwäsche, Staubsauger mit Spezialfilter und dem Verzicht auf Teppiche. Die Raumtemperatur sollte niedrig, die Luftfeuchtigkeit dagegen hoch sein.

Bearbeitungsstand: 21.11.2011

Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Der Schnupfen ist eine Viruserkrankung, die meist im Rahmen einer Erkältungskrankheit auftritt.

Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Rhinitis

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Ein Schnupfen wird durch verschiedene Viren ausgelöst. Die Symptome beginnen bereits einige Stunden, spätestens jedoch drei Tage nach der Ansteckung. Übertragen werden die Erreger über Tröpfchen, die zum Beispiel beim Niesen durch die Luft geschleudert werden. Wesentlich leichter zuschlagen können die Viren, wenn die Nasenschleimhaut auskühlt, beispielsweise durch Zugluft. Denn dann fließt automatisch weniger Blut hindurch. Außerdem arbeiten die Härchen auf der Nasenschleimhaut, das so genannte Flimmerepithel, das ungebetene Gäste wieder aus der Nase heraus transportieren soll, weniger aktiv, wenn es auskühlt.
Nach zwei Tagen nisten sich manchmal zusätzlich Bakterien ein und der virale Schnupfen geht in eine bakterielle Infektion über.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Da sehr verschiedene Erreger einen Schnupfen auslösen, zeichnet sich die Erkrankung durch unterschiedliche Symptome aus. Ein banaler Schnupfen beginnt meist mit einem trockenen Vorstadium; dann suchen Frösteln, Frieren im Wechsel mit einem Hitzegefühl, Kopfdruck, Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit, eventuell eine leicht erhöhte Temperatur, bei Kindern auch oft hohe Temperaturen, ein Kitzeln, Brennen und Trockenheitsgefühl in Nase und Rachen und Niesreiz die Patienten heim. Die Nasenschleimhaut ist meist blass und trocken. Nach einigen Stunden setzt das katarrhalische Stadium ein: Die Nasenschleimhaut beginnt viel wässriges Sekret abzusondern. Die Betroffenen können kaum durch die Nase atmen, zeitweise riechen sie schlecht oder gar nicht mehr. Die Augen tränen und die Nasenschleimhaut färbt sich hochrot und schwillt an. Manche Patienten beginnen beim Sprechen zu näseln; ihr Allgemeinbefinden verschlechtert sich. Nach wenigen Tagen geht das katharrhalische Stadium in das schleimige bzw. schleimig-eitrige Stadium über: Jetzt verbessert sich das Riechvermögen wieder, das dünnflüssige Sekret wird dicker, die Patienten fühlen sich langsam besser.
Ein einfacher Schnupfen sollte nach einer Woche ausheilen.

Was kann dahinter stecken? - Mögliche Krankheitsbilder
Oft ist es erst nach einigen Tagen möglich, genau zu diagnostizieren, ob hinter einem Schnupfen eine einfache Erkältung oder doch eine akute Nasennebenhöhlenentzündung oder eine Grippe steckt. Ein Schupfen, der im Rahmen einer Virusgrippe oder einer sonstigen schweren Infektion durch Viren auftritt, verläuft ähnlich wie ein einfacher Erkältungsschnupfen. Allerdings bezieht das Leiden hier häufig die gesamten Atemwege, den Verdauungstrakt, die Hirnhäute, den Herzbeutel, die Nieren und die Muskulatur (Gliederschmerzen) mit ein.
Sind zusätzlich Bakterien im Spiel, tritt eitriges, grüngelbes Sekret auf und es dauert länger, bis der Schnupfen verschwindet.
Manchmal verbirgt sich hinter dem Symptom ein allergischer Schnupfen oder ein Fließschnupfen.
Masern, Scharlach oder Windpocken gehen manchmal mit einem Schnupfen einher.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
Einen einfachen Schnupfen lindern:
 - Inhalationen mit Kamille
 - Nasenspülungen mit Emser Salz
 - Kopflichtbäder, Rotlichtbestrahlungen
 - Notfalls ist Bettruhe einzuhalten
 - Es empfiehlt sich, jedes Nasenloch einzeln auszuschneuzen, am besten mit Einmal-Papiertaschentüchern.

In Erkältungszeiten kann vor einem Schnupfen schützen:
 - Saunabesuche, Klimareiz und Sport
 - Vitamin C und sorgfältige Hygiene (speziell bei Kleinkindern).

Bearbeitungsstand: 22.11.2011

Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Ein Fließschnupfen ist eine unspezifische Überempfindlichkeitsreaktion der Blutgefäße und Nerven der Nasenschleimhaut auf verschiedene chemische Reize, aber auch auf Stress und psychische Belastungen.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - hyperreflektorische Rhinitis
 - Rhinitis vasomotorica

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Das vegetative Nervensystem ist verantwortlich für alle Abläufe im Körper, die wir nicht bewusst steuern; es teilt sich in den Sympathikus und den Parasympathikus auf. Bei einem Fließschnupfen sind die Zellen des vegetativen Nervensystems im Bereich der Nasenschleimhaut in ihrer Funktion gestört - insbesondere die parasympathischen Nervenzellen der Blutgefäße, die am äußeren Rand der Nasenmuscheln sitzen. Die defekten Gefäßzellen sondern kleine Eiweißmoleküle, so genannte Peptide ab. Manche dieser Peptide locken Entzündungszellen an, andere regen die Atemwege und die schleimproduzierenden Drüsen direkt an. Auslöser für das Leiden sind unspezifische Reize wie Kälte, Rauch, Staub, Alkohol oder psychische Probleme und Stress, aber auch der Missbrauch von Schnupfenmitteln, das Bohren in der Nase mit Fremdkörpern und hormonelle Störungen.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Ein Fließschnupfen zeichnet sich durch einen anfallsartigen Verlauf aus, wobei eine Schnupfenattacke wenige Minuten bis einige Stunden andauern kann. Viele Patienten leiden unter häufigen Rückfällen. Die Nasenschleimhaut färbt sich abwechselnd rot und blass, beziehungsweise fahl; manchmal erscheint sie bläulich. Sie schwillt stark an und sondert dünnflüssiges, wässriges, eiweißarmes Sekret ab, das sich im späteren Stadium glasig-schleimig verändert; es läuft die Rachenwand hinunter. Die Patienten können schlecht atmen und riechen wenig. Sie verspüren einen Druck und ein benommenes Gefühl im Schädel. Von außen fallen die dick geschwollenen Nasenmuscheln auf.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Die starke Schwellung der Nasenmuscheln verleitet zum ständigen Gebrauch abschwellender Nasentropfen. Dieser Missbrauch schädigt jedoch die Nasenschleimhaut noch weiter.
Ein Fließschnupfen kann ein Reflexasthma hervorrufen.
Bei manchen Patienten schwillt das ganze Gesicht an. Weil sich die Gefäße stark erweitern und vermehrt mit Blut füllen, breitet sich im Bereich der Nase ein Hautausschlag aus, der die Haut flächig rot verfärbt.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Das Krankheitsbild ähnelt einem allergischen Schnupfen.
Der Arzt muss vor allem bei Kindern abklären, dass keine Fremdkörper wie Kugeln, Münzen, Metallpartikel oder Erbsen in der Nase stecken.
Auch eine beginnende Erkältung täuscht manchmal eine Rhinitis vasomotorica vor.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
Die Patienten sollten Reize wie Staub oder Rauch meiden.
Häufig helfen Nasenspülungen mit Kochsalz.

Bearbeitungsstand: 22.11.2011

Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung und Anwendungshinweise

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Höchstdosis: Eine Dosis von 8 Sprühstößen pro Nasenloch und Tag sollte nicht überschritten werden.
WerEinzeldosisGesamtdosisWann
Kinder ab 1 Jahr und Erwachsene2 Sprühstöße2-mal täglichmorgens und abends
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Sprühen Sie das Arzneimittel in das/jedes Nasenloch ein. Während des Einsprühens atmen Sie leicht durch die Nase. Zuvor reinigen Sie die Nase durch kräftiges Schnäuzen. Vor der ersten Anwendung sollten Sie mehrmals pumpen bis ein Sprühnebel entsteht. Vor Gebrauch gut schütteln.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Die Anwendung sollte so lange fortgesetzt werden, wie der Kontakt zu dem allergieauslösenden Stoff (z. B. Pollen) besteht.

Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Zusammensetzung
Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 0,1 ml Spray = 1 Sprühstöße.

Wirkstoffstoff 0,054 mg Levocabastin hydrochlorid
entspricht 0,05 mg Levocabastin
Hilfstoff + Wasser, gereinigtes
Hilfstoff + Propylenglycol
Hilfstoff + Dinatriumhydrogenphosphat
Hilfstoff + Natriumdihydrogenphosphat-1-Wasser
Hilfstoff + Hypromellose
Hilfstoff + Polysorbat 80
Hilfstoff + Benzalkonium chlorid
Hilfstoff + Dinatrium edetat-2-Wasser

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