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Anwendungsgebiete:
• Akute und chronische Magenerkrankungen wie: Gastritis, Ulcus ventriculi et duodeni • Meteorismus.


Nicht Anwenden bei:
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei: • Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels • Fructose-Unverträglichkeit • Lebererkrankungen mit Gallenstauung • Verschluss der Gallenwege • Cholezystitis • Leberzirrhose • schwere Niereninsuffizienz • Hypertonie • Hypokaliämie • Gravidität. Das Arzneimittel darf bei Gallensteinleiden nicht ohne ärztlichen Rat angewendet werden. Schwangerschaft und Stillzeit: Das Arzneimittel soll in der Schwangerschaft nicht angewendet werden.


Wirkungen:
Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit: • Süßholzwurzel (Lakritze) kann in sehr großen Mengen (über 30 g täglich, das ist über ca. 30mal mehr als eine Tasse enthalten ist) und über längere Zeiträume (Monate und Jahre) genommen zu Wassereinlagerungen im Gewebe (Schwellungen), Kaliummangel, Bluthochdruck und in seltenen Fällen zu Myoglobinurrie führen. Deshalb sollte nach 4-6 Wochen langer Dauereinnahme die Anwendung nur unter ärztlicher Anleitung fortgeführt werden. Dies gilt besonders bei bestehendem Bluthochdruck, eingeschränkter Herz- und Nierenfunktion und Einnahme entsprechender Medikamente.


Anwendung:
Mehrmals täglich eine Tasse, d.h. im allgemeinen 3 bis zu 5 Tassen täglich. 1 Teelöffel (ca. 1,2 g) Pulver pro Tasse. Art und Dauer der Anwendung: • Einen Teelöffel Pulver mit warmem Wasser übergießen, umrühren und nach Belieben süßen. • Bei der Anwendung als Rollkur morgens nüchtern und/oder abends vor dem Einschlafen eine Tasse trinken und sich jeweils 5 Minuten auf den Rücken, die linke Seite, den Bauch und die rechte Seite legen. • Ohne ärztlichen Rat nicht länger als 4-6 Wochen einnehmen. Hinweis: Süßholzwurzel (Lakritze) kann in sehr großen Mengen (über 30 g täglich, das ist über 60mal mehr als der enthaltene Wirkstoff in einer Tasse) und über länger Zeiträume (Monate und Jahre) genommen zu Wassereinlagerungen im Gewebe (Schwellungen), Kaliummangel, Bluthochdruck und in seltenen Fällen zu Myoglobinurie führen. Deshalb sollte nach 4-6 Wochen langer Dauereinnahme die Anwendung nur unter ärztlicher Anleitung fortgeführt werden. Dies gilt besonders bei bestehendem Bluthochdruck (Blutdruckkontrolle), eingeschränkter Herz- und Nierenfunktion und Einnahme entsprechender Medikamente.


Haltbarkeit:
• Nach Anbruch und nach jedem Gebrauch Glas fest verschließen • Inhalt vor Feuchtigkeit schützen

Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Das Arzneimittel besteht aus einer Wirkstoffkombination. Pfefferminze löst Krämpfe im Magen-Darm-Bereich, wirken blähungstreibend und regen Gallenfluss und Appetit an. Sie hemmt das Wachstum von Keimen. Süßholz kann Magen-Darm-Beschwerden lindern.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Glucose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Lebererkrankungen mit Gallenstauungen
- Leberzirrhose (Schädigung des Lebergewebes)
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Bluthochdruck
- Kaliummangel

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Gallensteinleiden
- Magengeschwür

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Anwendwendungsgebiete
- Krampfartige Verdauungsstörungen, insbesondere bei Reizmagen
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzlich Beschwerden wie Schwarzfärbung des Stuhls auftreten.


Was ist das? - Definition
Ein Drittel der Bevölkerung leidet zeitweilig am Reizmagen-Syndrom. Bei Patienten, die über Magenbeschwerden klagen, wird in der Hälfte der Fälle diese Diagnose gestellt.
Dabei handelt es sich um eine fehlerhafte Funktion des Magens ohne krankhafte Bedeutung. Trotzdem beeinträchtigt der Reizmagen die Betroffenen erheblich.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Reizmagen-Syndrom
 - funktionelle Dyspepsie
 - Non-ulcer-Dyspepsie

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Als Schlüsselpunkt in der Entstehung des Reizmagen-Syndroms gilt eine übersteigerte Schmerzwahrnehmung der Verdauungsorgane heute als allgemein anerkannt.
Auch die Zusammensetzung der Nahrung spielt eine Rolle. Übermäßiger Genuss mancher Nahrungsmittel, etwa Schokolade, Kaffee oder Alkohol, kann durch vermehrte Säureproduktion zu einem Reizmagensyndrom führen. Insbesondere Unverträglichkeit gegenüber manchen Nahrungsmitteln, wie Milchzucker (Lactose), Fruchtzucker (Fructose), dem Zuckeralkohol Sorbitol oder Mannitol kann ein Reizmagen-Syndrom auslösen.
Was sonst an genauen Ursachen für die Magenbeschwerden in Frage kommt, ist im Detail noch nicht bekannt. Man weiß zumindest, dass die Regulation des Verdauungstrakts an mehreren Ansatzpunkten gestört ist. Folgende Störungen werden als Ursachen diskutiert:
 - Verstärkte Säureproduktion
 - Besiedlung des Magens durch Helicobacter pylori; dieses Bakterium ist auch als Risikofaktor für die Entstehung von Magenkrebs identifiziert worden
 - In tropischen Ländern erworbene Infektionen, etwa mit dem Parasit Giardia lamblia
 - Eine verlangsamte Bewegung (Peristaltik) des Magens, der über ein eigenes Nervensystem des Verdauungstrakts gesteuert wird und so zu einem Völlegefühl führt

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Die Symptome eines Reizmagensyndroms sind sehr vielfältig. Eine Diagnose lässt sich auf Grund klinischer Symptome nicht stellen. Typisch sind jedoch Beschwerden im Bereich des Oberbauchs mit Druck- und Völlegefühl, Sodbrennen, Schmerzen unterhalb des Brustbeins, Übelkeit und selten Erbrechen.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Das Reizmagen-Syndrom ist keine gefährliche Erkrankung, insbesondere keine Vorstufe von Magenkrebs. Oft hören die Beschwerden sogar nach einiger Zeit wieder von selbst auf.
Entscheidend zur Abgrenzung von anderen Krankheiten ist, dass es beim Reizmagen-Syndrom keine sichtbaren krankhaften Veränderungen gibt. Besonders bei der Infektion mit Helicobacter pylori kann es aber später zur Magenschleimhautentzündung (Gastritis) kommen. Dann ist auch das Risiko erhöht, an Magenkrebs zu erkranken.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Für Schmerzen im Oberbauch gibt es vielerlei Ursachen. Sodbrennen, Entzündungen der Bauchspeicheldrüse oder Gallenblase, Gallensteine, Tumoren von Magen, Leber oder Bauchspeicheldrüse, bis hin zum akuten Herzinfarkt können ähnliche Schmerzen verursachen. Vor allem, wenn die Schmerzen über längeren Zeitraum und regelmäßig, etwa zu bestimmten Anlässen, auftreten, spricht einiges für ein Reizmagen-Syndrom. Zur Abklärung sind jedoch in jedem Fall weitere - teilweise unangenehme - Untersuchungen notwendig. In erster Linie kann eine Spiegelung des Magens (Gastroskopie) klären, ob andere Erkrankungen vorliegen.

Hausmittel und Verhaltenstipps
Alle Faktoren, die den Magen schädigen können, sollten bei Reizmagen-Syndrom grundsätzlich gemieden werden. Dazu gehören vor allem:
 - bestimmte Schmerzmittel, die so genannten "nichtsteroidalen Antirheumatika", z.B. Aspirin, Ibuprofen, Diclofenac, vor allem wenn sie zusammen mit Kortison-haltigen Arzneimitteln verabreicht werden
 - Rauchen
 - Stress
Daneben können vom Arzt Medikamente verschrieben werden, die die Säureproduktion des Magens vermindern oder die Säure binden. Außerdem gibt es Medikamente, die die Arbeit des Magens antreiben können.
Mehrere Studien konnten zeigen, dass eine Kombination aus Pfefferminz- und Kümmelöl die Beschwerden bei Verdauungsstörungen deutlich lindern können. Ihr Apotheker kann Sie dazu beraten.

Bearbeitungsstand: 26.07.2012

Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung und Anwendungshinweise

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Dosierhilfe: Dem Arzneimittel liegt für eine korrekte Dosierung ein Messbehältnis bei.
WerEinzeldosisGesamtdosisWann
Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene1,2 g5-6mal täglichunabhängig von der Mahlzeit
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Bereiten Sie den Tee zu und trinken Sie ihn gleich. Lösen Sie dafür das Teepulver in siedendem Wasser (ca. 150ml) auf.

Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 1 Woche anwenden, wenn keine Besserung der Beschwerden nach dieser Zeit eingetreten ist oder die Beschwerden regelmäßig wiederkehren.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Natrium- und Wassereinlagerungen, Kaliumverlusten mit Blutdruckanstieg, Ödemen und Kaliummangel mit Muskelschwäche kommen. Setzten Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit ihrem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Zusammensetzung
Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 g Pulver.

Wirkstoffstoff 163-227,25 mg Süßholzwurzel-Trockenextrakt (3-4:1); Auszugsmittel: Wasser
entspricht 16,67 mg Glycyrrhizinsäure
Wirkstoffstoff 62,5 mg Pfefferminzblätter-Trockenextrakt (5-7:1); Auszugsmittel: Wasser
Wirkstoffstoff 4,5 mg Pfefferminzöl
Hilfstoff 750 mg Kohlenhydrate
Hilfstoff + Maltodextrin
Hilfstoff + Glucose-Sirup, sprühgetrockneter
Hilfstoff + Arabisches Gummi, sprühgetrocknet
Hilfstoff + Saccharose
Hilfstoff + Fructose
Hilfstoff + Siliciumdioxid, hochdisperses
Hilfstoff + Brombeer-Aroma
Hilfstoff + Ammoniak-Zuckercouleur
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
*gegenüber der Preisangabe, die gemäß §129 Absatz 5a SGB V in Verbindung mit AMPreisVO für die ausnahmsweise Abgabe apothekenpflichtiger, nicht verschreibungspflichtiger Artikel zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung vorgesehen ist