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Anwendungsgebiete:
Kombinierte Rachitis- und Kariesprophylaxe bei Säuglingen und Kindern in den ersten beiden Lebensjahren. Hinweis: • Eine besonders sorgfältige Indikationsstellung ist erforderlich bei Patienten, die zur Bildung von Nierensteinen neigen oder an Sarkoidose (Morbus Boeck) leiden.


Nicht Anwenden bei:
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei: • Überempfindlichkeit gegenüber Colecalciferol, Natriumfluorid, Erdnussöl, Butylhydroxytoluol oder einen der sonstigen Bestandteile • Hyperkalzämie • Hyperkalzurie • eingeschränkter Beweglichkeit (Gipsverband) • bereits ausreichender Fluoridzufuhr durch fluoridiertes Speisesalz, Trink-, Mineral- oder Tafelwasser. Bei früh- und mangelgeborenen Säuglingen sollte die Kariesprophylaxe durch systemische Fluoridzufuhr erst nach Erreichen eines Körpergewichts von 3000 g und bei normaler körperlicher Entwicklung einsetzen. Wenn Säuglinge mit bilanzierten Diäten ernährt werden oder wenn ihre Flaschennahrung mit Trink- oder Mineralwasser hergestellt wird, welches über 0,3 mg Fluorid pro Liter enthält, wird eine zusätzliche Fluoridzufuhr (z.B. durch Fluoridtabletten) nicht empfohlen. Die Gabe von Fluoridtabletten ist bei Kindern, die wegen einer angeborenen Stoffwechselstörung eine bilanzierte Diät erhalten, nicht erforderlich. Bei Patienten, die mit Thiaziden behandelt werden, ist besondere Vorsicht bei der Vitamin-D-Gabe angebracht (Risiko der Hyperkalzämie, Hyperkalzurie). Bei schweren, das Wachstum beeinträchtigenden chronischen Erkrankungen ist über eine Kariesprophylaxe mit Fluorid im Einzelfall zu entscheiden. Schwangerschaft und Stillzeit: Das Arzneimittel ist nur für den Gebrauch bei Kindern bestimmt.


Wirkungen:
Bei bestimmungsgemäßer Einnahme sind keine Nebenwirkungen zu erwarten. Seltene unerwünschte Wirkungen (< 1%): • Erdnussöl kann in seltenen Fällen schwere allergische Reaktionen hervorrufen.


Anwendung:
Ab Ende der 1. Lebenswoche erhalten Säuglinge und Kleinkinder bis 2 Jahre zur Prophylaxe täglich 1 Tablette (entsprechend 500 I.E. Vitamin D3 und 0,25 mg Fluorid). Art und Dauer der Anwendung: • Die Tablette mit etwa 2-3 Esslöffeln Flüssigkeit, z.B. Tee oder Wasser, in die Flasche geben, zerfallen lassen und dem Kind verabreichen, oder die Tablette auf einem Teelöffel mit Flüssigkeit zerfallen lassen und die aufgelöste Tablette dem Kind direkt in den Mund geben (die Tabletten sind geschmacksneutral). • Die Tablette vor einer Mahlzeit verabreichen, damit die Wirkstoffe auch vollständig zugeführt werden. Wenn mit der Nahrung auf Dauer nur ungenügende Mengen von Fluorid mit Vitamin D3 aufgenommen werden, sollte das Arzneimittel bis Ende des 2. Lebensjahres genommen werden. • Wurde eine Tablette einmal vergessen, kann die Behandlung wie gewohnt weiter geführt werden. • Wurde das Präparat über mehrere Wochen nicht verabreicht, kann die Einnahme um die entsprechende Zeitspanne verlängert werden. Hinweise: • Bei Verwendung von mit Vitamin D3 angereicherter Milch ist eine medikamentöse Vitamin- D3-Zufuhr eventuell nicht erforderlich. In diesen Fällen kann ausschließlich eine Kariesprophylaxe mit Natriumfluorid bzw. bei erhöhtem Vitamin-D-Bedarf mit 500 I.E. Vitamin D3 und 0,25 mg Fluorid durchgeführt werden. • Enthält das zur Zubereitung der Nahrung des Säuglings oder Kleinkindes verwendete Wasser (Trink-, Mineral- oder Tafelwasser) mehr als 0,3 mg Fluorid pro Liter, ist eine zusätzliche Fluoridgabe nicht erforderlich. In diesen Fällen ist ausschließlich eine Rachitisprophylaxe mit Vitamin D3 durchzuführen. Für Kinder, die ausschließlich gestillt werden, gilt diese Einschränkung nicht, da Fluorid nur zu einem sehr geringen Teil in die Muttermilch übergeht. • Zusätzliche Fluoridgaben, z.B. als Tabletten oder Salz nicht verabreichen, wenn bereits eine kombinierte Rachitis- und Kariesprophylaxe durchgeführt wird. • Sofern eine systemische Fluoridzufuhr erfolgt, sollten bei Kindern unter 3 Jahren keine fluoridhaltigen Zahnpasten verwendet werden.


Haltbarkeit:
• Nicht über 25° C lagern • In der Originalverpackung, vor Licht geschützt, lagern.


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Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Das Arzneimittel besteht aus einer Wirkstoffkombination. Über den Wirkmechanismus von Fluorid liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Folgende Mechanismen werden diskutiert: Hemmung von säureproduzierenden Mikroorganismen im Zahnbelag, Einbau in den Zahnschmelz und dadurch eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen Säuren, sowie eine Verbesserung des Mineralhaushaltes des Zahnschmelzes. Der Wirkstoff Vitamin D3 (Colecalciferol) greift in der Proteinherstellung ein. Er löst die Bildung eines Proteins aus, welches Kalzium an sich bindet und an die Blutbahn abgibt. Auf diesem Wege wird der Blutkalziumspiegel erhöht, dieses Kalzium steht dann wiederum für den Knochenaufbau zur Verfügung.

Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Kuhmilch bzw. Rindereiweiß!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse und Soja.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Eingeschränkte Beweglichkeit (z.B. durch einen Gipsverband)
- Erhöhte Kalziumwerte
- Erhöhte Kalziumausscheidung im Urin

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Wachstumsstörungen, bedingt durch chronische Erkrankungen

Das Arzneimittel ist ungeeignet, wenn bereits eine ausreichende Fluoridzufuhr durch z.B. Speisesalz, Mineralwasser oder Trinknahrung bei Säuglingen erfolgt. Ihr Arzt oder Apotheker berät Sie hierzu.

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder ab 2 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Es gibt dazu keine Erkenntnisse. Lassen Sie sich im Zweifelsfalle von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Stillzeit: Lassen Sie sich auch hierzu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten, da es dazu keine Erkenntnisse gibt.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Für das Arzneimittel sind bei bestimmungsgemäßem Gebrauch derzeit keine Nebenwirkungen bekannt.

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

AnwendwendungsgebieteBei Säuglingen und Kindern in den ersten beiden Lebensjahren:
- Vorbeugung gegen Rachitis '

Was ist das? - Definition
Unter Osteomalazie versteht man die Verringerung der Knochendichte auf Grund eines Mangels an Vitamin D.
Kommt es während des Wachstums, also bei Kindern, zu einem Vitamin-D-Mangel mit den damit bedingten Verwachsungen, spricht man von Rachitis.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Knochenerweichung
 - Rachitis (bei Kindern)

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Vitamin D fördert die Aufnahme von Calcium aus dem Darm und spielt deshalb eine wichtige Rolle im Knochenstoffwechsel. Vitamin D kann einerseits durch die Nahrung aufgenommen werden, andererseits kann es der Körper mit Hilfe von Sonnenlicht selbst bilden.
Zum Vitamin D-Mangel kann es durch fehlerhafte Ernährung, z.B. bei einer rein vegetarischen Ernährung, und bei bettlägerigen Patienten auf Grund der fehlenden Sonneneinstrahlung kommen. Seltenere Ursachen sind eine mangelhafte Aufnahme des Vitamins im Magen-Darm-Trakt oder eine fehlerhafte Umwandlung des Vitamins im Körper auf Grund schwerer Nieren- oder Leberfunktionsstörungen.
Folge des Vitaminmangels ist ein verringerter Einbau von Calcium in den Knochen und damit eine Verringerung der Knochendichte. Bei Kindern nennt man dieses Krankheitsbild Rachitis, bei Erwachsenen Osteomalazie.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Betroffen sind meist alte, bettlägerige oder immobile Menschen.
Die Osteomalazie ist eine schleichende Krankheit, die Beschwerden entwickeln sich über Monate oder Jahre. Typisch sind den ganzen Körper betreffende Knochenschmerzen verbunden mit Muskelschwäche. Langfristig kommt es durch die Knochenerweichung zu Knochenfehlstellungen. Folge sind beispielsweise O-Bein-Bildung, eine zunehmende Krümmung der Wirbelsäule oder Verschiebungen im Becken.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Unter hoch dosierter Therapie mit Vitamin D und Calcium verschwinden die Beschwerden rasch.
Ist es zu starken Knochenfehlstellungen gekommen, ist unter Umständen eine operative Korrektur zum Erhalt der Knochenstabilität nötig.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Bei einer Osteoporose kommt es ebenfalls zu Knochenschmerzen. Doch diese sind hauptsächlich im Rücken lokalisiert. Im weiteren Verlauf sind Knochenbrüche und eine zunehmende Krümmung der Wirbelsäule typisch.
Bei der Fibromyalgie, einer Form des Weichteilrheumatismus, sind generelle Schmerzen typisch.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - Früher wurde Lebertran bei Vitamin D-Mangel verordnet. Auch Seefisch oder verschiedene Fleischsorten enthalten Vitamin D.
 - Doch nicht nur Vitamin D, auch eine ausreichende Calciumzufuhr ist zum Knochenaufbau wichtig. Zum Erhalt der Knochenstabilität benötigen Erwachsene täglich 1000-1500 mg Calcium. 500 ml Milch (2,5 Gläser) und 50 g Hartkäse (ca. 2 Scheiben) decken den täglichen Calciumbedarf.
 - Allein durch die Nahrung den täglichen Bedarf an Vitamin D zu decken ist schwierig. Deshalb sollten alte und bettlägerige Menschen, die nicht mehr oder nur noch selten an die frische Luft kommen, regelmäßig Vitamin D in Tablettenform einnehmen um einer Osteomalazie vor zu beugen.


Bearbeitungsstand: 22.11.2011

Quellenangaben:
Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheke
- Vorbeugung gegen Karies '

Was ist das? - Definition
Die Karies ist eine Zerstörung des Zahnschmelz durch Bakterien.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
Zahnfäule

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Auf der Zahnoberfläche siedeln sich Bakterien (besonders Streptococcus mutans und Streptococcus sanguis) an, die innerhalb weniger Tage zusammen mit Nahrungsresten eine dicke Schicht, die sogenannte Plaque, bilden. Bei der Verwertung der Nahrungsreste bilden die Bakterien in den Plaque Säuren, welche den Zahnschmelz angreifen. Der Zahnschmelz, der die Zähne überzieht, gilt als die härteste Substanz, die vom Körper gebildet werden kann. Er enthält einen speziellen Kalk, der durch die abgegebenen Säuren der Plaque-Bakterien herausgelöst werden kann.
Begünstigt wird die Zerstörung des Zahnschmelz durch zucker- und säurehaltige Speisen und Getränke.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Die Plaque macht sich als weißlicher Belag bemerkbar. Sie tritt vor allem in Zahnzwischenräumen, auf Zahnhälsen und Zahntaschen auf. Die in Folge entkalkten Stellen erscheinen als bräunliche Flecken, deren Substanz deutlich weicher ist als der umgebende Zahnschmelz. Die Zähne werden schmerzempfindlicher.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Im weiteren Verlauf vergrößert sich das entkalkte Areal und es entstehen tiefe Löcher, die bis in das innere des Zahn, die Zahnhöhle (Pulpa) vordringen. Durch Reizungen des Zahnnerves entstehen Zahnschmerzen. Bei andauernder Entzündung des Nervs stirbt die Zahnhöhle ab (Pulpagangrän).
Die Plaque kann zusammen mit Speichelbestandteilen später zum Zahnstein verhärten. Durch die raue Oberfläche des Zahnsteins wird wiederum die Anlagerung von Bakterien begünstigt, in Taschen und Zahnzwischenräumen vermehren sich diese stark. Das Zahnfleisch entzündet sich (Parodontitis).
Nach Verletzungen im Mundraum, z.B. nach Zahnextraktion oder Zahntaschensanierung, können Bakterien in die Blutbahn gelangen und z.B. Entzündungen am Herzen verursachen (Endocarditis lenta). In der Folge können zusätzlich Thrombosen entstehen.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - regelmäßiges Zähneputzen, mindestens zweimal täglich
 - Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide
 - fluoridhaltige Zahncreme verwenden, um den Zahnschmelz wieder aufzubauen und zu härten
 - regelmäßig zum Zahnarzt zur Vorsorge
 - die Zahnbürste sollte weiche bis mittelharte, abgerundete Kunststoff-Borsten besitzen
 - Zahnbürste alle sechs bis acht Wochen austauschen
 - schon Kinder zur Zahnpflege und Mundhygiene anleiten
 - bei akuten Zahnschmerzen können Einreibungen mit Nelkenöl den schmerzenden Nerv beruhigen
 - Verzehr zuckerhaltiger Speisen und Getränke einschränken.

Bearbeitungsstand: 23.07.2012

Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.'

Was ist das? - Definition
Als Parodontitis werden Entzündungen im Bereich des Zahnhalteapparates bezeichnet. Zu dem Zahnhalteapparat (Zahnbett, Parodontium) gehören das Zahnfleisch, die Wurzelhaut und der Wurzelzement sowie das knöcherne Zahnfach im Kieferknochen.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen


Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Nahrungsreste und bestimmte Bakterien bilden auf den Zähnen einen zähhaftenden Belag, die Plaque. Die Bakterien in der Plaque bilden bei der Verwertung der Nahrungsreste Säuren, die bei dauerhafter Einwirkung zur Schädigung der Zahnhartsubstanz führen (Karies). Die Plaque kann sich zusammen mit Speichelbestandteilen zum harten Zahnstein entwickeln. Auf der rauen Oberfläche des Zahnstein können sich weitere Bakterien anlagern und eine Entzündung des Zahnfleisches hervorrufen (Gingivitis). Im weiteren Verlauf kann sich der gesamte Zahnhalteapparat entzünden. Erst dann spricht man von Parodontitis. Eine andere Ursache, oft begleitend, sind Entzündungen in Zahnfleischtaschen.
Als Ursache kommen auch Stoffwechselerkrankungen, wie Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), in Frage. Schlecht eingestellte Diabetes-Patienten haben ein erhöhtes Risiko an Parodontitis zu erkranken.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Das Zahnfleisch ist rötlich-blau verfärbt, angeschwollen und locker. Bei leichter Berührung kann es zu Blutungen kommen. In Zahnfleischtaschen sammelt sich Eiter, der sich bei Druck auf den Zahnsaum entleert. Ein fauliger Mundgeruch begleitet den Gewebszerfall. Das Zahnfleisch bildet sich zurück und legt die Zahnhälse frei. Das macht sich durch eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit bemerkbar. Die Zähne lockern sich und werden nicht mehr im Knochen, sondern nur noch im Bindegewebe gehalten.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Im weiteren Verlauf können Zähne ausfallen.
Über die Wunden im Mundraum können Bakterien (z.B. Streptokokken) in den Blutkreislauf gelangen und über diesen Weg Schäden am Herz oder den Blutgefäßen bewirken.
Studien zufolge haben Parodontitiserkrankte ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Arteriosklerose (Arterienverkalkung) und ein doppelt so hohes Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden. Parodontitis gilt auch als Risikofaktor für einen Schlaganfall. Das Risiko einer Frühgeburt scheint mit Parodontitis um das sieben fache höher zu sein. Schätzungen zufolge werden auch Frühgeburten durch nicht behandelte Parodontitis verursacht.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Die Parodontose bezeichnet nicht-entzündliche Zahnbetterkrankungen, die mit Zahnbettschwund einhergehen.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - regelmäßiges Zähneputzen, mindestens zweimal täglich
 - Zahnzwischenräume mit Zahnseide reinigen
 - fluoridhaltige Zahncreme verwenden, um den Zahnschmelz zu härten
 - antibakterielle Mundspülungen verwenden
 - regelmäßig zum Zahnarzt zur Vorsorge und Zahnsteinentfernung
 - die Zahnbürste sollte weiche bis mittelharte, abgerundete Kunststoff-Borsten besitzen
 - Zahnbürste alle sechs bis acht Wochen austauschen
 - schon Kinder zur Zahnpflege und Mundhygiene anleiten
 - da jeder Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates) eine Gingivitis (Zahnfleischentzündung) vorangeht, ist jegliche Entzündung im Mundraum zu behandeln.

Bearbeitungsstand: 26.07.2012

Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheke


Dosierung und Anwendungshinweise
Wie wird das Arzneimittel dosiert?


Achten Sie darauf, dass bei Kindern nicht zusätzlich eine fluoridhaltige Zahnpasta verwendet wird.
Berücksichtigen Sie bitte die zusätzliche Fluoridzufuhr aus Lebensmitteln, Getränken und Arzneimitteln bei der Dosierung. Informieren Sie sich hierzu bei Ihrem Arzt oder Apotheker.
WerEinzeldosisGesamtdosisWann
Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren1 Tablette1 Tablette pro Tagzu der Mahlzeit
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Bereiten Sie das Arzneimittel zu und nehmen Sie es ein. Zum Zubereiten des Arzneimittels lassen Sie es in 1 Teelöffel Wasser auflösen bzw. zerfallen. Bei Säuglingen können Sie das Arzneimittel direkt ins Fläschchen geben. Wenn Sie das Arzneimittel der Flaschennahrung beifügen, achten Sie darauf, dass die Flasche vollständig ausgetrunken wird. Die Tabletten sind geschmacksneutral.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer bestimmt Ihr Arzt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Zahnverfärbungen sowie zu Störungen des Knochenaufbaus. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Zusammensetzung
Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette.

HilfstoffColecalciferol 0,0125 mg
HilfstoffMaisstärke +
HilfstoffSiliciumdioxid, hochdisperses +
HilfstoffSaccharin natrium-2-Wasser +
HilfstoffSojaöl, raffiniert +
HilfstoffVanillin +
HilfstoffDL-a63-Tocopherol +
entsprichtColecalciferol 500 Internationale Einheiten
HilfstoffNatriumfluorid 0,553 mg
entsprichtFluorid-Ion 0,25 mg
HilfstoffCellulose, mikrokristalline +
HilfstoffCrospovidon +
HilfstoffGelatine vom Rind +
HilfstoffSaccharose +
HilfstoffMagnesium stearat +

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
*gegenüber der Preisangabe, die gemäß §129 Absatz 5a SGB V in Verbindung mit AMPreisVO für die ausnahmsweise Abgabe apothekenpflichtiger, nicht verschreibungspflichtiger Artikel zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung vorgesehen ist