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Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Die Wirkstoffe in Kombination töten lokal angewendet an der Oberfläche unterschiedliche Bakterien und Viren ab und wirken somit desinfizierend.

Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.

Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Bei Verdacht auf eine Virus- oder Pilzinfektion sollte gezielt behandelt werden. Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Allergische Reaktionen, wie:
 - Hautausschlag
 - Leichtes Brennen auf der Schleimhaut
 - Schwellungen der Mund- oder Rachenschleimhaut

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Anwendwendungsgebiete
- Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut, z.B. mit: '

Was ist das? - Definition
Halsschmerzen sind stechende, brennende oder ziehende Schmerzen in der Halsregion, die bis zum Ohr ausstrahlen können. Sie können sowohl zeitweise als auch dauernd bestehen, nur beim Schlucken, oder davon unabhängig auftreten.

Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Schluckschmerzen
 - Schluckbeschwerden
 - Dysphagie

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Durch Entzündungen schwellen die Schleimhäute an, was das Schmerzempfinden auslösen kann. Verstärkend wirken oftmals gereizte, zum Teil auch offene Stellen.
Bestehen Engstellen im Rachenraum oder der Speiseröhre, erschweren diese den Schluckvorgang und führen damit zu Schmerzen.

Was kann dahinter stecken? - Mögliche Krankheitsbilder
Am häufigsten sind entzündliche Veränderungen die Ursache für Hals- und Schluckbeschwerden. Häufig sind es Entzündungen des Rachens und der Mandeln. Doch können die Entzündungsherde zum Beispiel auch im Kehlkopf, am Mundboden oder in der Zunge liegen.
Weitaus seltener können Tumoren, die die Nahrungspassage zwischen Mund und Speiseröhre behindern, zu Schluckbeschwerden führen. Zu unterscheiden sind dabei reine Schluckschmerzen von Schmerzen bei Schluckhindernissen. Diese erschweren das Schlucken und führen somit zu Beschwerden, die oft mit Würgereiz und Erbrechen kombiniert sind.
Halsschmerzen, die länger anhalten oder mit Fieber verbunden sind, sollten von einem Arzt behandelt werden. Tritt beim Schlucken das Gefühl auf, ein Hindernis überwinden zu müssen, sollte auf alle Fälle ein Arzt die Ursache abklären.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
Bei entzündungsbedingten Halsschmerzen gilt:
 - Viel trinken.
 - Gurgeln mit Salbei-Zubereitungen, sei es als abgekühlter Tee oder verdünnte Tinktur.
 - Gurgeln mit lauwarmen Kamillentee oder fertigen Kamille-Zubereitungen aus der Apotheke.


Bearbeitungsstand: 21.11.2011

Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.'

Was ist das? - Definition
Entzündungen sind Abwehrreaktionen des Körpers auf schädigende Einflüsse. Eine Mundschleimhautentzündung geht meist auf örtliche Reizungen oder Infektionen mit Viren zurück. Sie tritt häufig gemeinsam mit einer Zahnfleischentzündung auf.

Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Stomatitis
 - Mundentzündung
 - Mundfäule (Stomatitis ulcerosa)

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Mundschleimhautentzündungen können sehr unterschiedliche Gründe haben. Sie treten sowohl unabhängig von anderen Krankheiten als auch als Begleiterkrankungen auf. Meist gehen sie auf mechanische Verletzungen der Mundhöhle, Druckstellen durch schlecht sitzende "dritte" Zähne oder eine ungenügende Mundhygiene zurück. Bei Menschen mit einem angeschlagenen Immunsystem können Viren, wie zum Beispiel die Herpesviren, die Entzündung auslösen.
Eine Mundschleimhautentzündung kann aber auch als Begleitsymptom von Hautkrankheiten oder schweren Infektionskrankheiten (Lungenentzündung, Masern, AIDS) auftreten. In manchen Fällen geht sie auf eine Erkrankung des Bluts (Leukämie) oder auf Vergiftungen mit Schwermetallen (Blei, Wismut, Quecksilber oder Arsen) zurück.
Sollten also neben den typischen Entzündungsmerkmalen noch andere Symptome auftreten, ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Durch Entzündungen versucht der Körper, schädigende Reize zu beseitigen. Dazu wird das betroffene Gewebe stärker durchblutet, wodurch es sich rötet und anschwillt. Auch die Temperatur steigt an. Häufig treten Schmerzen auf. Eine Entzündung der Mundschleimhaut verläuft nach dem gleichen Muster: Die entzündete Schleimhaut ist gerötet und geschwollen, der Speichelfluss verstärkt. Beim Essen und Trinken können Schmerzen auftreten.
Sind Viren die Verursacher, entstehen auf der Schleimhaut kleine Bläschen, die rasch platzen und flache, runde Wundflächen hinterlassen. Bei schwererem Verlauf können sich Geschwüre bilden. Handelt es sich um so genannte Herpes-simplex-Viren, bilden sich auf der gesamten Mundschleimhaut bis zu linsengroße Bläschen, die sich oft auch auf den Lippen und dem Naseneingang ausbreiten.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - Auf eine konsequente Zahn- und Mundhygiene achten.
 - Schlecht sitzende "dritte" Zähne vom Zahnarzt anpassen lassen.
 - Örtliche Druckstellen mit Tinkturen oder Gelen behandeln, die entzündungshemmende Pflanzenauszüge (Kamille) oder schmerzbetäubende Wirkstoffe enthalten.
 - Mundhöhle mit Kamillenextrakt, Salbeiauszügen oder gelösten Aluminiumsalzen spülen.

Bearbeitungsstand: 21.11.2011

Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.'

Was ist das? - Definition
Aphthen sind nichtansteckende Erkrankungen der Mundschleimhaut. Die weißlichen Bläschen können Linsengröße erreichen und sind meist sehr schmerzhaft.

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Die genaue Ursache ihrer Entstehung ist unklar. Viren sind wahrscheinlich nicht beteiligt. Jedoch können verschiedene Infekte dazu führen, dass in Folge Aphthen auftreten. Da die Bläschen sich oft zusammen mit Verdauungsstörungen oder während der Monatsblutung bilden, werden bestimmte Nahrungsmittel und hormonelle Schwankungen als Auslöser diskutiert.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Aphthen treten in Schüben auf. Die 1-5 mm großen Bläschen kommen einzeln oder in geringer Zahl (2-3) an der Wangenschleimhaut, der Zunge, dem Gaumen oder dem Zahnfleisch vor. Sie verursachen starke Schmerzen und können bewirken, dass die regionalen Lymphknoten, also vor allem die im Halsbereich, anschwellen. Zu Fieber kommt es meist nicht. Besonders häufig sind Aphthen auf einer entzündeten Mundschleimhaut anzutreffen.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Die Bläschen heilen nach ein bis drei Wochen ohne Narben ab. In vielen Fällen kommt es aber zu kurzfristigen Rückfällen. Zum Teil treten Aphthen über Jahrzehnte hinweg in regelmäßigen Abständen auf. Bei mangelnder Mundhygiene können sich die betroffenen Hautstellen mit Bakterien infizieren.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Auf Grund ihres ähnlichen Aussehens werden Aphthen häufig mit Herpesbläschen verwechselt. Diese werden durch so genannte Herpesviren ausgelöst. Im Unterschied zu den Aphthen, die einzeln vorkommen, bilden sich Herpesbläschen in großer Zahl. Falls Patienten neben Schmerzen auch über Fieber, verstärkten Speichelfluss, Mundgeruch und ein allgemeines Krankheitsgefühl klagen, sollte ein Arzt aufgesucht werden, um die genaue Ursache zu klären.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - Aphthen mehrmals täglich mit einem Wattestäbchen betupfen, das mit einem schmerzbetäubenden Gel aus der Apotheke versehen ist. Auch Kamillenauszüge sind geeignet.
 - Um eine Infektion der Bläschen mit Bakterien zu vermeiden, ist auf eine sorgfältige Mundhygiene zu achten. Dazu können auch desinfizierende Lösungen zum Spülen verwendet werden.
 - Mundspülungen mit Kamillentee oder fertigen Kamille-Zubereitungen fördern die Heilung.

Bearbeitungsstand: 22.11.2011

Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.'

Was ist das? - Definition
Herpes-Bläschen in der Lippen- und Mundregion sind die Folge einer Infektion mit Viren. Für gewöhnlich heilen sie nach ein bis zwei Wochen komplikationslos ab. Da der Erreger aber lebenslang im Körper des Patienten verweilt, kehren die Bläschen in regelmäßigen Abständen wieder.

Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Herpes labialis
 - Fieberbläschen
 - Gletscherbrand

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Lippenherpes wird durch Herpes-simplex-Viren (vor allem Typ 1) verursacht. Die Übertragung des Erregers erfolgt durch den Kontakt mit der hochansteckenden Flüssigkeit der Bläschen (Schmier- oder Tröpfcheninfektion). Durch kleinste Verletzungen der Haut oder Schleimhaut gelangen die Viren in den Körper. Über 95 Prozent der erwachsenen Bevölkerung sind mit den Viren infiziert. Auf Grund der hohen Durchseuchung findet die Erstinfektion meist schon im Kindesalter statt. Sie verläuft in der Regel ohne Symptome; bei Säuglingen und Kleinkindern können Fieber und schmerzhafte Bläschen im Mund- und Rachenraum (Stomatitis aphthosa) auftreten. Nach der Erstinfektion verbleiben die Viren lebenslang in den Nervenzellen des Körpers. Dort werden sie in regelmäßigen Abständen (etwa alle zehn Monate) durch unterschiedliche Auslösefaktoren reaktiviert. Dabei bilden sich neue infektiöse Viren, die sich in den nun auftretenden Bläschen der Lippen- und Mundregion stark vermehren. Zu den bekanntesten Auslösern für Herpes labialis zählen fieberhafte Infekte, starke Sonnenbestrahlung, hormonelle Änderungen (z. B. bei der Monatsblutung) sowie psychische Stressfaktoren.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Zwei bis fünf Tage vor dem Auftreten der Erkrankung juckt, brennt und spannt es an den Hautstellen, an denen später die Bläschen entstehen. Gelegentlich treten Schmerzen oder Empfindungsstörungen auf. Die Haut ist zunächst gerötet, schließlich bilden sich stecknadelkopfgroße Bläschen.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Der Inhalt der Herpes-Bläschen trübt sich im Laufe der nächsten Tage und vereitert. Nach sieben bis vierzehn Tagen trocknen die Bläschen für gewöhnlich ein. Die Krusten fallen ab, verbleibende rote Flecken bilden sich allmählich zurück, Narben verbleiben nicht. Bei Ausbruch der Erkrankung schwellen oft die regionalen Lymphknoten an. Entzündliche Hautveränderungen (Exantheme) können gelegentlich einige Tage nach Ausbruch der Herpes-Bläschen auftreten. Bei schweren Verlaufsformen empfiehlt es sich, den Arzt aufzusuchen. In Einzelfällen kann das Herpes-simplex-Virus lebensbedrohliche Gehirnentzündungen verursachen. Besonders gefährdet sind Menschen mit einem geschwächtem Immunsystem (z. B. AIDS-Patienten).

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - Das Immunsystem durch eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung, ausreichend Bewegung an der frischen Luft und eventuell durch die zusätzliche Einnahme von immunstimulierenden Pflanzenpräparaten aus der Apotheke stärken.
 - Bläschen mit Tinkturen oder Cremes behandeln, die austrocknende Wirkstoffe (Zinksalze, auch in Kombination mit Heparin) enthalten.
 - Salben mit Melissenextrakt beschleunigen das Abheilen der Herpes-Bläschen und können das erneute Auftreten verzögern.

Bearbeitungsstand: 18.05.2012

Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.'

Was ist das? - Definition
Beim Mundsoor handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung der Mundschleimhaut, die durch Hefepilze, meist Candida albicans, hervorgerufen wird. Sie tritt hauptsächlich bei Menschen auf, deren Abwehrkräfte geschwächt sind.

Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Candidose
 - Candidiasis
 - Hefemykose

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Der Hefepilz Candida albicans gehört zu Krankheitserregern, deren Befall nicht in jedem Fall zu einer Erkrankung führt. Der Pilz kommt häufig unbemerkt in der Haut oder im Magen-Darmtrakt vor ohne Beschwerden zu verursachen. Erst bei geschwächten Abwehrkräften kommt es zu einer Infektion.
Eine schlechte Abwehrlage kann durch Krankheiten, z.B. Zuckerkrankheit oder ein fortgeschrittenes AIDS Stadium, aber auch durch Chemo- oder Strahlentherapie oder durch eine lange Antibiotikatherapie hervorgerufen werden. Auch bei kleinen Kindern ist häufig das körpereigene Abwehrsystem noch nicht stark genug, so dass es zu Mundsoor kommen kann.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Die Hauptsymptome sind Brennen in Mund und Rachen sowie Schluckbeschwerden. Die Mundschleimhaut ist gerötet und von weißen Fleckchen, die zu einem Belag zusammenfließen können, bedeckt. Dieser Belag reicht möglicherweise bis in die Speiseröhre. Er sitzt mäßig fest auf der Schleimhaut; beim Ablösen kommt es meist zu einer Blutung.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Der Mundsoor ist durch Mundspülen und Pinseln mit einer entsprechenden Lösung gut zu behandeln. Es ist jedoch wichtig, dass der Arzt feststellt, ob es sich tatsächlich um eine Infektion mit Candida albicans handelt.
Bei massivem Befall und schlechter Abwehrlage besteht die Gefahr, dass die Pilze direkt in den Blutkreislauf resorbiert werden und es zu einem Befall des Lymphsystems und der Blutgefäße kommt. Eine gründliche und ausreichend lange Behandlung ist deshalb unbedingt erforderlich.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Zum Einen kann der Befall mit einigen Bakterien, Viren oder Parasiten ganz ähnliche Symptome hervorrufen. Zum Anderen äußert sich eine bestimmte Fehlbildung der Mundschleimhaut durch weißliche Veränderungen.
Die genaue Diagnose kann nur der Arzt stellen.

Bearbeitungsstand: 23.07.2012

Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.'

Was ist das? - Definition
Von einer Rachenentzündung spricht der Arzt, wenn die Schleimhaut zwischen Gaumen und Mandeln infiziert und schmerzhaft gerötet ist. Auslöser sind meist Viren, manchmal kommt später noch eine Entzündung mit Bakterien hinzu. Wird die Heilung verschleppt, kann die Krankheit in ein chronisches Stadium übergehen, das heißt die Entzündung dauert länger als drei Monate an, und kann dann gefährliche Folgekrankheiten auslösen.

Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Pharyngitis
 - Rachenkatarrh

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Meist im Rahmen einer allgemeinen Infektion der oberen Luftwege (grippaler Infekt) entzündet sich der Rachenraum. Obwohl die Rachenentzündung zuerst fast immer von Viren verursacht wird, können sich in der Folge auch Bakterien ansiedeln. Ursache können auch akute Erkrankungen, wie Masern oder Scharlach sein. Eine chronische Erkrankung kann durch eine andauernde Reizung durch Staub, Chemikalien, trockener Luft aus Klimaanlagen oder übermäßigen Nikotin- und Alkoholgebrauch ausgelöst werden.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Erste Anzeichen sind die Symptome einer Erkältungskrankheit, wie Fieber, Heiserkeit, Kratzen und Brennen im Rachen, Hustenreiz, Räusperzwang. Das Schlucken schmerzt und die Hinterwand des Rachens ist gerötet. Manchmal überzieht ein glasig-schleimiger Belag den Rachen und das Zäpfchen. Oft sind die Lymphknoten im Kinn- und Halsbereich geschwollen.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Sollten sich die Krankheitszeichen nach drei bis vier Tagen nicht gebessert haben, dann sollte ein Arztbesuch nicht aufgeschoben werden. Der Arzt wird durch eine Laboruntersuchung feststellen, welcher Erreger die Entzündung hervorgerufen hat und danach auch die Behandlung ausrichten. Zudem wird er gefährliche Krankheiten mit ähnlichen Symptomen ausschliessen. Oft entzünden sich die Mandeln mit (Tonsillitis, Angina). Fehlen die Mandeln, kann sich eine so genannte Seitenstrangangina entwickeln.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Schluckbeschwerden können natürlich bei Verbrennungen und Verbrühungen bzw. sonstigen Verletzungen (Fischgräte) im Rachenbereich auftreten. Auch Krankheiten wie Masern, Scharlach, Pfeiffersches Drüsenfieber oder Diphtherie können ähnliche Krankheitsgefühle auslösen. Ausgeschlossen werden sollten auch knöcherne Veränderungen an der Halswirbelsäule, wie Bandscheibenschäden, Gleitwirbel oder Brüche.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - Viel trinken, etwa zwei bis drei Liter Wasser, Kräutertee oder Vitaminsaft pro Tag; der Schleim wird dadurch flüssiger und löst sich besser.
 - Warme oder auch kalte Halswickel
 - Heiße Milch mit Honig trinken
 - Pastillen und Tees aus Pflanzenextrakten wie Salbei, Thymian und Spitzwegerich helfen gegen die Schluckbeschwerden.
 - Keine Zigaretten, kein Alkohol, keine scharfen Gewürze
 - Bettruhe
 - Mit Salbeitee oder Salzlösugen inhalieren
 - Leichte, vitaminreiche Kost.

Bearbeitungsstand: 21.11.2011

Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheke
    - Halsschmerzen '

Was ist das? - Definition
Halsschmerzen sind stechende, brennende oder ziehende Schmerzen in der Halsregion, die bis zum Ohr ausstrahlen können. Sie können sowohl zeitweise als auch dauernd bestehen, nur beim Schlucken, oder davon unabhängig auftreten.

Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Schluckschmerzen
 - Schluckbeschwerden
 - Dysphagie

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Durch Entzündungen schwellen die Schleimhäute an, was das Schmerzempfinden auslösen kann. Verstärkend wirken oftmals gereizte, zum Teil auch offene Stellen.
Bestehen Engstellen im Rachenraum oder der Speiseröhre, erschweren diese den Schluckvorgang und führen damit zu Schmerzen.

Was kann dahinter stecken? - Mögliche Krankheitsbilder
Am häufigsten sind entzündliche Veränderungen die Ursache für Hals- und Schluckbeschwerden. Häufig sind es Entzündungen des Rachens und der Mandeln. Doch können die Entzündungsherde zum Beispiel auch im Kehlkopf, am Mundboden oder in der Zunge liegen.
Weitaus seltener können Tumoren, die die Nahrungspassage zwischen Mund und Speiseröhre behindern, zu Schluckbeschwerden führen. Zu unterscheiden sind dabei reine Schluckschmerzen von Schmerzen bei Schluckhindernissen. Diese erschweren das Schlucken und führen somit zu Beschwerden, die oft mit Würgereiz und Erbrechen kombiniert sind.
Halsschmerzen, die länger anhalten oder mit Fieber verbunden sind, sollten von einem Arzt behandelt werden. Tritt beim Schlucken das Gefühl auf, ein Hindernis überwinden zu müssen, sollte auf alle Fälle ein Arzt die Ursache abklären.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
Bei entzündungsbedingten Halsschmerzen gilt:
 - Viel trinken.
 - Gurgeln mit Salbei-Zubereitungen, sei es als abgekühlter Tee oder verdünnte Tinktur.
 - Gurgeln mit lauwarmen Kamillentee oder fertigen Kamille-Zubereitungen aus der Apotheke.


Bearbeitungsstand: 21.11.2011

Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheke


AnwendwendungsgebieteSuchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Sie eine schwere Halsentzündung haben oder zusätzlich zu den Halsschmerzen hohes Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen auftreten.


Dosierung und Anwendungshinweise
Wie wird das Arzneimittel dosiert?


WerEinzeldosisGesamtdosisWann
Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene1 Lutschtablettemehrmals täglich (max. 8 Lutschtabletten pro Tag)im Abstand von 2-3 Stunden
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Lutschen Sie das Arzneimittel langsam oder lassen Sie es im Mund zergehen und dabei in der Mundhöhle einwirken.

Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage anwenden. Bei länger anhaltenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Zusammensetzung
Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette.

Hilfstoff2,4-Dichlorbenzylalkohol 1,2 mg
HilfstoffAmylmetacresol 0,6 mg
HilfstoffZitronen-Aroma +
HilfstoffSaccharin natrium +
HilfstoffWeinsäure +
HilfstoffMaltitol 458 mg
HilfstoffIsomalt 1830 mg

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
**gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers.