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Anwendungsgebiete: 1. Leichte bis mäßig starke
2. .
3. Rheumatische Erkrankungen: Gelenkrheuma (chronische Polyarthritis), akute Reizzustände arthrotischer Erkrankungen, Weichteilrheumatismus.
4. Zur Thrombozytenaggregationshemmung: bei instabiler Angina pectoris, bei akutem Myokardinfarkt, bei Reinfarktprophylaxe, nach arteriellen gefäßchirurgischen oder interventionellen Einfgriffen (z.B. PTCA), zur Vorbeugung von transitorischen ischämischen Attacken (TIA) und Hirninfarkten, nachdem Vorläuferstadien aufgetreten sind.
Hinweise:
• Acetylsalicylsäure soll als - und Fiebermittel bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen wegen des möglichen Auftretens eines Reye-Syndroms nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken.
• ASS soll als - und Fiebermittel längere Zeit oder in höheren Dosen nicht ohne Befragen des Arztes angewendet werden.
Nicht Anwenden bei: Das darf nicht angewendet werden bei:
• Überempfindlichkeit gegen Acetylsalicylsäure und andere Salicylate bzw. gegen einen der sonstigen Bestandteile
• Magen- und Darmgeschwüren
• krankhaft erhöhter Blutungsneigung.
Das soll in der Regel nicht oder nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden bei:
• Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer/Antirheumatika oder andere allergene Stoffe
• gleichzeitiger Therapie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z.B. Cumarinderivate, - mit Ausnahme niedrigdosierter -Therapie)
• bronchiale
• chronischen oder wiederkehrenden Magen- oder Zwölffingerdarmbeschwerden
• vorgeschädigter Niere
• schweren Leberfunktionsstörungen.
Patienten, die an , , Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) leiden, und Patienten mit Überempfindlichkeit gegen - und Rheumamittel aller Art sind bei Anwendung von Acetylsalicylsäure-haltigen Arzneimitteln durch Asthmaanfälle gefährdet (sog. -Intoleranz/-). Sie sollten vor Anwendung den Arzt befragen. Das gleiche gilt für Patienten, die auch gegen andere Stoffe allergisch reagieren, wie z.B. mit Hautreaktionen, oder Nesselfieber.
Acetylsalicylsäure-haltige sollen bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu langanhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms sein, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.
Vorsicht bei Patienten mit erhöhten Harnsäurespiegeln: Da ASS in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung vermindert, kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.
Schwangerschaft und Stillzeit:
• Da der Einfluß einer Prostaglandinsynthesehemmung auf die Schwangerschaft ungeklärt ist, sollte Acetylsalicylsäure im 1. und 2. Trimenon nicht eingenommen werden.
Eine Einnahme im letzten Trimenon ist kontraindiziert.
Im letzten Trimenon der Schwangerschaft kann die Einnahme von Salicylaten zu einer Verlängerung der Gestationsdauer und zu Wehenhemmung führen. Bei Mutter und Kind ist eine gesteigerte Blutungsneigung beobachtet worden. Bei Einnahme von ASS kurz vor der Geburt kann es insbesondere bei Frühgeborenen zu intrakranialen Blutungen kommen. Ein vorzeitiger Verschluß des Ductus arteriosus beim Feten ist möglich.
• Salicylate und ihre Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die über.
Da nachteilige Wirkungen auf den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen sollte abgestillt werden.
Anwendung: 1. , :
• Erwachsene und Jugendliche über 50 kg KG:
500-1000 mg, entsprechend 2-4 bis zu 3mal täglich (im Abstand von 4-8 Stunden). Maximale Tagesdosis: 3 g, entsprechend 12 zu 500 mg.
• von 6-14 Jahren (Schulkinder):
250-500 mg, entsprechend 1 bis 2 bis zu 3mal täglich (im Abstand von 4-8 Stunden). Die Einzeldosis ist dem Alter anzupassen. Die maximale Einzeldosis für beträgt 13 mg Acetylsalicylsäure/kg Körpergewicht. 2.
2. Rheumatische Erkrankungen:
• Erwachsene:
500-1000 mg, entsprechend 2-4 bis zu 3mal täglich. Die Dosis kann auf ärztliche Anweisung bis auf 5 g pro Tag erhöht werden.
3. Thromboseprophylaxe:
• Zur Hemmung der Thrombozytenaggregation bei instabiler Angina pectoris, bei akutem Myokardinfarkt, bei Reinfarktprophylaxe und nach arteriellen gefäßchirurgischen oder interventionellen Eingriffen (z.B. PTCA) werden Tagesdosierungen zwischen 75 und 300 mg ASS angewendet. Die niedrigst wirksame Dosis kann z.Zt. noch nicht festgelegt werden.
• Zur Hemmung der Thrombozytenaggregation zur Vorbeugung von transitorischen ischämischen Attacken (TIA) und Hirninfarkten, nachden Vorläuferstadien aufgetreten sind, werden Tagesdosierungen von 30 bis 300 mg empfohlen.
Hinweis:
Bei Patienten mit Leber- und Nierenfunktionsstörungen muss die Dosis verringert bzw. der Abstand zwischen den Einnahmen verlängert werden.
Art und Dauer der Anwendung:
• ASS soll nicht auf nüchternen Magen, sondern nach den Mahlzeiten mit reichlich Flüssigkeit eingenommen werden. ggf. in Wasser zerfallen lassen.
• Acetylsalicylsäure-haltige sollen längere Zeit oder in höheren Dosen nicht ohne Befragen des Arztes angewendet werden.
Hinweise:
• Bei häufiger und längerer Anwendung kann es in seltenen Fällen zu Magengeschwüren und zu schweren Magenblutungen kommen. Bei Auftreten von schwarzem Stuhl (Teerstuhl) ist sofort der Arzt zu benachrichtigen. - und Ohrenklingen können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Symptome einer Überdosierung sein. In diesen Fällen ist der Arzt zu benachrichtigen. - Bei Überschreitung der empfohlenen Dosierung können die Leberwerte () ansteigen. Deshalb ist die regelmäßige Kontrolle der , insbesondere bei Kindern, erforderlich. - Bei chronischer Einnahme von Acetylsalicylsäure können auftreten, die zu erneuter Einnahme und damit wiederum zum Unterhalten der führen können. - Ganz allgemein kann die langfristige Einnahme von , insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (-) führen.
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