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Anwendungsgebiete: Nachgewiesener Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist.
Nicht Anwenden bei: Das darf nicht angewendet werden bei:
• bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile
• schweren Nierenfunktionsstörungen (Gefahr der Kumulation von Magnesium Intoxikationserscheinungen)
• Calcium-Magnesium-Ammoniumphosphat-Steindiathese
• AV-Block.
Das sollte nur unter besonderer Vorsicht (ärztliche Kontrolle; keine hochdosierte Daueranwendung) eingenommen werden bei:
• leichten bis mittelschweren Nierenfunktionsstörungen
• Dehydratation.
Hinweis:
Gegebenenfalls sollte geprüft werden, ob der Elektrolytstatus eine Behandlung mit Magnesium zulässt.
Schwangerschaft und Stillzeit:
• Wird Magnesium kurz vor der Geburt verabreicht, sollte das Neugeborene während der ersten 24-48 Lebensstunden auf Anzeichen von Toxizität (neurologische Depression mit Atemdepression, Muskelschwäche, Verlust von Reflexen) überwacht werden. Die Gabe von Aminoglykosid-Antibiotika sollte in diesem Zeitraum vermieden werden, da Hinweise auf Wechselwirkungen vorliegen.
• Es liegen keine Hinweise auf ein Fehlbildungsrisiko vor. Die dokumentierten Erfahrungen beim Menschen mit der Anwendung in der Frühschwangerschaft sind jedoch gering.
Anwendung: Die Dosierung ist abhängig vom Grad des Magnesiummangels.
Die mittlere Tagesdosis beträgt 4,5 mg Magnsium pro kg KG.
• Erwachsene und Jugendliche:
1-3mal täglich 1 Brausetablette.
• von 10-14 Jahre:
1-2mal täglich 1 Brausetablette.
• ab 6-9 Jahren:
1mal täglich 1 Brausetablette.
Hinweise:
• Bei schweren Magnesiummangelzuständen können höhere Dosen des Arzneimittels unter ärztlicher Kontrolle und Überwachung des Elektrolythaushaltes angezeigt sein.
• Bei hoher Dosierung kann es zu weichen Stühlen kommen. Bei Auftreten von Durchfällen sollte die Behandlung vorübergehend unterbrochen werden; nach einer Stuhlnormalisierung kann die Behandlung mit einer verringerten Tagesdosis fortgeführt werden. - Bei hochdosierter und längerer Einnahme können insbesondere bei eingeschränkter Nierenfunktion Müdigkeitserscheinungen auftreten. Dies kann auf eine Hypermagnesiämie hinweisen. In diesem Fall sollte die Dosis reduziert oder die Medikation vorübergehend abgesetzt werden. Art und Dauer der Anwendung:
• Die in einem Glas Wasser auflösen und trinken.
• Um die Resorption zu erhöhen sollten die Brausetablette vor den Mahlzeiten eingenommen werden.
• Die Dauer der Behandlung ist von der Ausprägung des zugrundeliegenden Magnesiummangels abhängig. Eine längerfristige, hochdosierte Magnesiumzufuhr muss ärztlich überwacht werden.
Hinweise:
• Bei längerfristiger Anwendung sollten insbesondere bei eingeschränkter Nierenfunktion regelmäßig Serum-Magnesiumspiegel-Kontrollen durchgeführt werden.
• Magnesiumhaltige Präparate sollen nicht gleichzeitig mit Eisen oder Natriumfluorid oder Tetrazyklinen eingenommen werden, da eine wechselseitige Behinderung der enteralen Resorption auftreten kann. Zwischen der Einnahme von Magnesium und Eisen-, Natriumfluorid- oder Tetrazyklinpräparaten sollte daher ein Intervall von 2-3 Stunden eingehalten werden.
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