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Anwendungsgebiete: Zur äußerlichen unterstützenden Behandlung bei schmerzhaften und entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates:
• Entzündungen der Sehnen oder Sehnenscheiden
• schmerzhafte Schultersteife
• Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen.
Nicht Anwenden bei: Das darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder gegen einen der sonstigen Inhaltsstoffe des Präparates.
Bei Patienten, die auf Acetylsalicylsäure oder andere nichtsteroidale Antiphlogistika oder bei einer früheren Anwendung z.B. mit Asthmaanfällen, Hautreaktionen oder akuter Rhinitis überempfindlich reagiert haben, darf das ebenfalls nicht angewendet werden.
Eine besonders strenge Indikationsstellung ist bei Patienten mit vorgeschädigter Niere erforderlich.
Das darf bei Kindern unter 14 Jahren nicht angewendet werden, bei Jugendlichen kann die Anwendung nicht empfohlen werden, da keine ausreichenden therapeutischen Erfahrungen bestehen.
Vorsicht bei Patienten, die an , , Nasenschleimhautschwellung (sogenannten Nasenpolypen) oder chronischen, die Atemwege verengenden (obstruktiven) Atemwegserkrankungen oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) leiden. Diese reagieren häufiger als andere Kranke auf nichtsteroidale Antiphlogistika mit Asthmaanfällen, örtlicher - oder Schleimhautschwellung (sogenanntes Quincke-Ödem) oder Nesselsucht ().
Schwangerschaft und Stillzeit:
• ist im letzten Schwangerschaftsdrittel kontraindiziert im 1. und 2. Trimenon sollte eine strenge Nutzen-Risiko-Abschätzung erfolgen.
Ausreichende Erfahrungen über die Sicherheit einer Anwendung von in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft liegen nicht vor. Aufgrund des Wirkungsmechanismus (Hemmung der Synthese und Freisetzung von Prostaglandinen) könnte es zu einer Hemmung der Wehentätigkeit, vorzeitigem Verschluss des Ductus arteriosus Botalli (insbesondere bei einer Exposition nach der 33. Schwangerschaftswoche), verstärkter Blutungsneigung bei Mutter und Kind und verstärkter Ödembildung bei der Mutter kommen. Aus tierexperimentellen Studien haben sich keine Hinweise auf ein teratogenes Risiko ergeben.
• Da der Wirkstoff in geringen Mengen in die übertritt, sollte in der Stillzeit nicht angewendet werden.
Wirkungen: Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (1-10%):
• Gelegentlich können am Ort der Anwendung Hautreaktionen oder Kontaktdermatitis mit Symptomen wie Hautreizungen, Rötung, Ausschlag, Blasenbildung, Abschuppung, o.ä. Symptome auftreten.
Unerwünschte Wirkungen, Einzelfälle:
• In Einzelfällen wurde über Übelkeit, und Atemnot berichtet.
• Ein Einzelfall von akuter interstitieller Nephritis (bestimmte Form von Nierenentzündung) mit Nierenversagen und nephrotischem Syndrom ist bekannt geworden.
Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit:
• Wenn das großflächig auf die aufgetragen und/oder über einen längeren Zeitraum angewendet wird, ist das Auftreten von systemischen, das heißt den gesamten Organismus betreffenden Nebenwirkungen, wie sie u.U. nach Anwendung -haltiger , Zäpfchen oder Injektionslösungen auftreten, nicht auszuschließen.
• Sollten Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B. in Form von Hautreaktionen, auftreten, sollte die Anwendung unterbrochen und eine geeignete Behandlung eingeleitet werden.
Anwendung: Soweit nicht anders verordnet, sollte je nach Größe der schmerzhaften Gebiete 3-4 mal täglich eine maximal haselnußgroße Menge Gel (entsprechend ca. 1 g Gel) auf die entsprechenden Körperpartien aufgetragen werden.
Art und Dauer der Anwendung:
• Das Gel dient ausschließlich der äußerlichen Anwendung und soll in die eingerieben werden, bis keine Restmengen mehr sichtbar sind.
• Das Anlegen eines luftdichten Schutzverbandes (Okklusivverband) wird nicht empfohlen.
• Augen, Schleimhäute, offene Wunden oder entzündlich veränderte sollten nicht mit dem Gel in Berührung kommen.
• Falls das Gel nicht vollständig eingerieben wird, kann es zu einer vorübergehenden leichten Verfärbung der oder zu einer Verfärbung von Kleidungsstücken kommen.
• Die empfohlene Behandlungsdauer beträgt bei Sehnen- und Sehnenscheidenentzündungen sowie Schultersteife 2-3 Wochen, bei Sportverletzungen 1-2 Wochen.
Haltbarkeit: Das Präparat ist nach Anbruch des Behältnisses bei Raumtemperatur 6 Monate haltbar.
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