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PRIVIN 1:1000 Nasentropfen

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  Packungsinhalt: 100 ml Nasentropfen
  Artikelnummer: 00835489
  Produkt von: NOVARTIS Consumer Health GmbH
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Anwendungsgebiete:
• Zur Erleichterung der Rhinoskopie, als Zusatz zu Lokalanästhetika. • Bei Blasenspülungen und Zystoskopien.


Nicht Anwenden bei:
Das
Arzneimittel
darf nicht angewendet werden bei: • Überempfindlichkeit gegen Naphazolin oder einen der sonstigen Bestandteile • Rhinitis sicca. •
Engwinkelglaukom
Langfristige Anwendung und Überdosierung sind zu vermeiden. Bei chronischer Rhinitis nicht über einen längeren Zeitraum anwenden. Wegen Überdosierungsgefahr nicht bei Säuglingen und Kindern unter 12 Jahren anwenden. Die Anwendung sollte beim Zustand nach transsphenoidaler Hypophysektomie sowie bei chirurgischen Eingriffen, bei denen die Dura mater freigelegt wird, unterbleiben. Eine Anwendung sollte nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen bei: • schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. koronarer Herzkrankheit, schwerer
Hypertonie
) • Phäochromozytom und Stoffwechselstörungen (z.B.
Hyperthyreose
, Diabetes) • Patienten, die mit Monoaminooxidasehemmern und anderen potentiell blutdrucksteigernden Medikamenten behandelt werden. (Die gleichzeitige Verabreichung von MAO-Hemmern oder trizyklischen Antidepressiva kann zu Hochdruckkrisen führen. Das gleiche gilt, falls Naphazolin früher als 10 Tage nach Absetzen eines MAO-Hemmers angewendet wird). Das
Arzneimittel
sollte bei Patienten, die auf Sympathomimetika stark reagieren, z.B. mit Schlaflosigkeit,

Schwindel

etc., mit Vorsicht angewendet werden. Schwangerschaft und Stillzeit: • Sicherheitshalber sollte das
Arzneimittel
aufgrund seiner vasokonstriktorischen Eigenschaften während der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Die Anwendung im 1. Trimenon ist kontraindiziert. • Erfahrungen über die Anwendung während der Stillzeit liegen nicht vor.


Wirkungen:
Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (1-10%): • Bei besonders empfindlichen Patienten können kurzfristig leichte Nebenwirkungen wie Brennen oder Trockenheit der Nasen- und Rachenschleimhaut auftreten. • Gelegentlich

Kopfschmerzen

, Schlaflosigkeit, Müdigkeit. Seltene unerwünschte Wirkungen (< 1%): • Selten (bis gelegentlich) systemische, sympathomimetische Effekte wie z.B. Herzklopfen, Pulsbeschleunigung und Blutdruckanstieg. Unerwünschte Wirkungen, Einzelfälle: • In Einzelfällen

Schwindel

oder Übelkeit, Störungen der Geruchs- oder Geschmacksempfindung, Überempfindlichkeitsstörungen, wie z.B. Augentränen, Niesreiz oder verstärkter Nasenfluß. • Ganz vereinzelt kann es nach Abklingen der Wirkung zu einem stärkeren Gefühl der "verstopften Nase" durch die Schleimhautschwellung (reaktive Hyperämie) kommen. Längerer oder zu häufiger Gebrauch sowie höhere Dosierung kann intranasal zu Brennen oder Trockenheit der Schleimhaut sowie einer reaktiven Kongestion mit Rhinitis medicamentosa führen, die schon nach mehr als 5-7tägiger Anwendung auftreten kann. • Ebenso kann bei längerem Gebrauch eine Schädigung der Schleimhaut auftreten mit Hemmung der Zilienaktivität.


Anwendung:
Als Zusatz zu Lokalanästhetika bei der Oberflächenanästhesie der Schleimhäute werden dem Anästhetikum pro ml 2-4
Tropfen
der Lösung 1:1000 zugefügt. Für bestimmte therapeutische und diagnostische Zwecke (bei Pharyngitis, Laryngitis; bei Zystoskopien; zur Blutstillung) bis zu 2 ml der Lösung sprühen, pinseln, instillieren bzw. getränkte Tampons einlegen (letztere nach 1-2 Min. entfernen). Art und Dauer der Anwendung: • Die intranasale Anwendung von Naphazolin sollte 3-5 Tage nicht überschreiten. • Keine Langzeitanwendung bei chronischer Rhinitis • Der Dauergebrauch der Lösung kann zu chronischer Schwellung und schließlich zum Schwund der Nasenschleimhaut führen. Hinweis: Um das Risiko der Ausweitung von Infektionen so gering wie möglich zu halten, sollten die
Tropfen
nur von einer Person benutzt werden. Die Spitze der Pipette sollte nach Gebrauch mit heißem Wasser gespült werden.


Haltbarkeit:
Nach Anbrechen sollte der Inhalt nur noch einen Monat lang verwendet werden.


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