Anwendungsgebiete:
Zur äußerlichen Behandlung bei:
• schmerzhaften Schwellungen und Entzündungen der gelenknahen Weichteile (z.B. Sehnen, Sehnenscheiden, Bänder und Gelenkkapsel) insbesondere im Bereich der Schulter und des Ellenbogens
• Sport- und Unfallverletzungen, wie Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen.
Hinweis:
Bei Beschwerden, die länger als 3 Tage anhalten, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Nicht Anwenden bei:
Das darf nicht angewendet werden:
• bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Ketoprofen, einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels oder andere - und Rheumamittel (nicht-steroidale Antiphlogistika)
• auf offenen Verletzungen, Entzündungen oder Infektionen der sowie Ekzemen oder auf Schleimhäuten
• bei Kindern und Jugendlichen (keine ausreichende Erfahrung).
Patienten, die an , , Nasenschleimhautschwellungen (sog. Nasenpolypen) oder chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) leiden, und Patienten mit Überempfindlichkeit gegen - und Rheumamittel aller Art sind bei Anwendung des Arzneimittels durch Asthmaanfälle (sog. -Intoleranz/-), örtliche - und Schleimhautschwellung (sog. Quinke-Ödem) oder eher gefährdet als andere Patienten. Bei diesen Patienten darf das nur unter bestimmten Vorsichtsmaßnahmen und direkter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
Das Gleiche gilt für Patienten, die auch gegen andere Stoffe überempfindlich (allergisch) reagieren, wie z.B. mit Hautreaktionen, oder Nesselfieber.
Schwangerschaft und Stillzeit:
• Über die Sicherheit einer Anwendung in der Schwangerschaft liegen für den Menschen keine ausreichenden Erfahrungen vor.
Das darf im letzten Schwangerschaftsdrittel nicht über längere Zeit und großflächig angewendet werden, da es bei systemischer Wirkung zu einer Hemmung der Wehentätigkeit, vorzeitigem Verschluss des Ductus arteriosus Botalli, verstärkter Blutungsneigung bei Mutter und Kind und verstärkter Ödembildung bei der Mutter kommen kann.
Obwohl bisher keine Hinweise auf teratogene Wirkungen vorliegen und die erforderlichen systemischen Wirkspiegel nicht erreicht werden, sollte das Präparat wegen seiner Wirkung auf die Prostaglandinsynthese auch während der ersten beiden Drittel der Schwangerschaft nicht angewendet werden.
• Während der Stillzeit darf das nicht angewendet werden, da keine Erfahrungen zum Übergang von Ketoprofen in die und zu möglichen Schädigungen im Säuglingsalter vorliegen.
Wirkungen:
Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (1-10%):
• lokale Hautreaktionen wie z.B. Hautrötungen, , Brennen, Hautausschlag (auch mit Pustel- oder Quaddelbildung).
Seltene unerwünschte Wirkungen (< 1%):
• Überempfindlichkeitsreaktionen, bzw. lokale allergische Reaktionen (Kontaktdermatitis).
• In seltenen Fällen können Nebenwirkungen, wie sie nach systemischer Anwendung von Ketoprofen beobachtet wurden, auch nach Anwendung von lokal verabreichtem Ketoprofen auftreten (z.B. generalisierte Überempfindlichkeitsreaktion, Magen-Darm-Beschwerden, Nierenfunktionsstörungen).
Unerwünschte Wirkungen, Einzelfälle:
• In Einzelfällen ist nach mehrtägiger Anwendung von ketoprofenhaltigen Zubereitungen zur äußerlichen Behandlung das Auftreten einer Photodermatitis (Entzündung der durch starke Einwirkung von Sonnenlicht oder Ultraviolett (UV)-Licht) mit Hautrötung, Hautschwellung, Hautausschlag und Bläschenbildung beobachtet worden.
Anwendung:
3-4-mal täglich jeweils 2-4 g Gel (entsprechend einer kirsch- bis walnußgroßen Menge) je nach Größe der zu behandelnden Körperstelle auftragen.
Die einzelnen Anwendungen sollten regelmäßig über den Tag verteilt erfolgen. Die maximale Tagesdosis beträgt 16 g Gel, entsprechend 400 mg Ketoprofen.
Art und Dauer der Anwendung:
• Das Gel wird auf die betroffenen Körperpartien dünn aufgetragen und leicht eingerieben. Vor Anlegen eines Verbandes sollte das Gel einige Minuten auf der eintrocknen. Von der Anwendung eines Okklusiv-Verbandes wird abgeraten. - Nur auf intakter anwenden, nicht auf offenen Verletzungen, Entzündungen oder Infektionen der , sowie auf Ekzemen oder auf Schleimhäuten.
• Das Gel darf nicht in die Augen gelangen.
• Über die Dauer der Behandlung entscheidet der behandelnde Arzt. In der Regel ist eine Anwendung über 1-2 Wochen ausreichend. Der therapeutische Nutzen einer Anwendung über diesen Zeitraum hinaus ist nicht belegt.
Hinweise:
Es sollte darauf geachtet werden, dass mit ihren Händen nicht mit den mit dem eingeriebenen Hautpartien in Kontakt gelangen.
Haltbarkeit:
Nicht im Kühlschrank aufbewahren