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ASPIRIN 100 N Tabletten

ASPIRIN 100 N Tabletten
UVP 1.54 EUR
Ihr Preis 1,40 EUR
incl. 19 % UST
exkl.
 
  Packungsinhalt: 20 St Tabletten
  Artikelnummer: 7621113
  Produkt von: BAYER VITAL GMBH
  Verfügbarkeit: Sofort Sofort

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Anwendungsgebiete:
Thrombozytenaggregationshemmung: • bei instabiler Angina pectoris (als Teil der Standardtherapie) • bei akutem Myokardinfarkt (als Teil der Standardtherapie) • zur Reinfarktprophylaxe • nach arteriellen gefäßchirurgischen oder interventionellen Eingriffen (z.B. nach aortokoronarem Venenbypass - ACVB; bei perkutaner transluminaler koronarer Angioplasie - PTCA) • zur Vorbeugung von transitorischen ischämischen Attacken (TIA) und Hirninfarkten, nachdem Vorläuferstadien aufgetreten sind. Hinweise: • Das Arzneimittel eignet sich nicht zur Therapie von Schmerzzuständen. • Acetylsalicylsäure soll bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen wegen des möglichen Auftretens eines Reye-Syndroms nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken.


Nicht Anwenden bei:
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei: • Überempfindlichkeit gegen Acetylsalicylsäure und andere Salicylate bzw. gegen einen der sonstigen Bestandteile • Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren • krankhaft erhöhter Blutungsneigung. Das Arzneimittel soll in der Regel nicht oder nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden bei: • Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer/Antirheumatika oder andere allergene Stoffe • gleichzeitiger Therapie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z.B. Cumarinderivate, Heparin - mit Ausnahme niedrigdosierter Heparin-Therapie) • Asthma bronchiale • chronischen oder wiederkehrenden Magen- oder Zwölffingerdarmbeschwerden • vorgeschädigter Niere • schweren Leberfunktionsstörungen. Patienten, die an Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) leiden, und Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Schmerz- und Rheumamittel aller Art sind bei Anwendung von Acetylsalicylsäure-haltigen Arzneimitteln durch Asthmaanfälle gefährdet (sog. Analgetika-Intoleranz/Analgetika-Asthma). Sie sollten vor Anwendung den Arzt befragen. Das gleiche gilt für Patienten, die auch gegen andere Stoffe allergisch reagieren, wie z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber. Acetylsalicylsäure-haltige Arzneimittel sollen bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu langanhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms sein, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf. Vorsicht ist bei Patienten mit erhöhten Harnsäurespiegeln geboten, da Acetylsalicylsäure in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung vermindert, kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen. Schwangerschaft und Stillzeit: • Da der Einfluss einer Prostaglandinsynthesehemmung auf die Schwangerschaft ungeklärt ist, sollte Acetylsalicylsäure im 1. und 2. Trimenon nur nach Rücksprache mit der Arzt eingenommen werden. Eine Einnahme im letzten Trimenon ist kontraindiziert. Im letzten Trimenon der Schwangerschaft kann die Einnahme von Salicylaten zu einer Verlängerung der Gestationsdauer und zu Wehenhemmung führen. Bei Mutter und Kind ist eine gesteigerte Blutungsneigung beobachtet worden. Bei Einnahme von Acetylsalicylsäure kurz vor der Geburt kann es insbesondere bei Frühgeborenen zu intrakranialen Blutungen kommen. Ein vorzeitiger Verschluss des Ductus arteriosus beim Feten ist möglich. • Salicylate und ihre Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Wirkungen auf den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei Anwendung einer Tagesdosis von bis zu 150 mg eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei Einnahme höherer Dosen (über 150 mg Tagesdosis) sollte abgestillt werden.


Anwendung:
1. Bei instabiler Angina pectoris: • Es werden Tagesdosierungen zwischen 75 mg und 300 mg Acetylsalicylsäure angewendet. • Aufgrund der besseren Verträglichkeit wird eine Tagesdosis von 100 mg Acetylsalicylsäure (1 Tablette) empfohlen. 2. Bei akutem Myokardinfarkt: • Es werden Tagesdosierungen zwischen 100 mg und 160 mg Acetylsalicylsäure angewendet. • Es wird daher eine Tagesdosis von 100 mg Acetylsalicylsäure (1 Tablette) empfohlen. 3. Bei Reinfarktprophylaxe: • Es wird eine Tagesdosis von 300 mg Acetylsalicylsäure (3 Tabletten) empfohlen. 4. Nach arteriellen gefäßchirurgischen oder interventionellen Eingriffen (z.B. nach ACVB, bei PTCA): • Es werden Tagesdosierungen zwischen 100 mg und 300 mg Acetylsalicylsäure angewendet. • Aufgrund der besseren Verträglichkeit wird eine Tagesdosis von 100 mg Acetylsalicylsäure (1 Tablette) empfohlen. 5. Zur Vorbeugung von transitorischen ischämischen Attacken und Hirninfarkten, nachdem Vorläuferstadie aufgetreten sind: • Es wird eine Tagesdosis zwischen 30 mg und 300 mg Acetylsalicylsäure angewendet. • Aufgrund der besseren Verträglichkeit wird eine Tagesdosis von 100 mg Acetylsalicylsäure (1 Tablette) empfohlen. Art und Dauer der Anwendung: • Die Tabletten sollen möglichst nach der Mahlzeit mit reichlich Flüssigkeit eingenommen werden. Nicht auf nüchteren Magen einnehmen. • Zur Behandlung bei akutem Herzinfarkt sollte die erste Tablette zerbissen oder zerkaut werden. • Der günstigste Zeitpunkt für den Beginn der Therapie mit Acetylsalicylsäure nach ACVB scheint 24 Stunden postoperativ zu sein. • Da ASS zur Hemmung der Thrombozytenaggregation in der Regel zur längerfristigen Anwendung vorgesehen ist, sollte vor der Anwendung der Arzt befragt werden. • Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt.


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