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Anwendungsgebiete: Nachgewiesene Eisenmangelzustände (Eisenmangelanämien) verursacht durch:
• Vermehrten Eisenverlust (z.B. bei verstärkten Regelblutungen, nach Operationen, Blutspenden, bei Blutungen infolge von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes)
• Verminderte Eisenresorption (z.B. nach Entfernung von Magen- oder Darmabschnitten)
• Erhöhten Eisenbedarf (z.B. in der Schwangerschaft).
Nicht Anwenden bei: Das darf nicht bei Säuglingen angewendet werden.
Das soll nicht angewendet werden bei:
• Eisenverwertungsstörungen (sideroachrestische Anämien, Bleianämien, Thalassämien, Porphyria cutanea tarda)
• Eisenüberladung des Körpers (Hämochromatosen, hämolytische Anämien).
Anwendung: Soweit nicht anders verordnet gelten folgende Dosierungsrichtlinien für die mittlere Tagesdosis: - Erwachsene: 1 mal täglich 1 Brausetablette, bei höhergradigen Anämien 2-3 täglich. - ab 1,5 Jahren: täglich 5 mg Fe2+/kg Körpergewicht (1/2-1 Brausetablette).
Hinweis:
Wegen der Gefahr einer möglichen Eisenvergiftung darf die empfohlene bzw. vom Arzt verordnete Dosierung vor allem bei Kindern nicht überschritten werden.
Art und Dauer der Anwendung:
• Nach Auflösen in 1/2 bis 1 Glas Wasser werden die ca. 1/2-1 Stunde vor den Mahlzeiten eingenommen. Bei Bedarf kann die Brausetablette auch in -C-haltigem Fruchtsaft gelöst werden.
• Zur besseren Verträglichkeit für den kindlichen Magen kann die trinkfertige Lösung auch mit der Nahrung vermischt werden.
• Die Einnahme während oder nach dem Essen führt zu einer besseren Verträglichkeit, vermindert jedoch die Eisenresorption. Bei Auftreten von Magen-Darm-Störungen sollte die Einzeldosis reduziert oder die Einnahme des Arzneimittels möglichst zu fleischreichen und -C-haltigen Mahlzeiten erfolgen.
• Grundsätzlich sollte eine Eisentherapie über einen längeren Zeitraum hinweg durchgeführt werden. Nach Normalisierung der Hämoglobinwerte sollte die Therapie mit dem unter Überwachung der Serumferritinwerte fortgeführt werden, bis die Körpereisendepots aufgefüllt sind.
Hinweise:
• Bei Einnahme von flüssigen Eisenpräparaten kann in seltenen Fällen eine Verfärbung der Zähne auftreten. Diese kann durch intensive Reinigung beseitigt bzw. durch Verwendung eines Trinkhalmes vermieden werden.
• Die Resorption von Tetracyclinen, Penicillamin, Levodopa, Carbidopa, Methyldopa und wird durch gleichzeitige Einnahme von Eisenpräparaten gehemmt. Aluminium-, Magnesium- oder Calcium-haltige Antazida sowie Colestyramin verringern die Eisenresorption. Zwischen der Einnahme des Arzneimittels und der Einnahme der oben genannten Präparate sollten mehrere Stunden liegen.
• Nahrungsbestandteile vegetarischer Kost (Eisenkomplexbildner wie Phosphate, Phytate oder Oxalate) und Inhaltsstoffe von Tee, Kaffee und Milch beeinträchtigen die Eisenresorption.
Haltbarkeit: Nicht über 25°C und vor Feuchtigkeit geschützt lagern.
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