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Anwendungsgebiete: • Flüssigkeits- und Elektrolytsubstitution bei hypochlorämischer Alkalose
• Chloridverluste
• Kurzfristiger intravasaler Volumenersatz
• Hypotone Dehydratation
• Isotone Dehydratation
• Trägerlösung für Elektrolytkonzentrate und kompatible Medikamente
• Zur und zur Befeuchtung von Tüchern und Verbänden.
Nicht Anwenden bei: Isotone Kochsalz-Lösung darf nicht angewendet werden bei Hyperhydratationszuständen. Isotone Kochsalz-Lösung soll nur mit Vorsicht angewendet werden bei:
• Hypokaliämie
• Hypernatriämie
• Hyperchlorämie
• Erkrankungen, die eine restriktive Natriumzufuhr gebieten, wie Herzinsuffizienz, generalisierte Ödeme, Lungenödem, , Eklampsie, schwere Niereninsuffizienz.
Wirkungen: Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit:
Bei der Anwendung kann es zu Hypernatriämie und Hyperchlorämie kommen.
Anwendung: Die Dosierung zur Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr richtet sich nach dem Flüssigkeits- und Elektrolytbedarf.
• Maximale Tagesdosis: bis zu 40 ml/kg KG und Tag, entsprechend 6 mmol Natrium/kg KG und Tag.
• Die maximale Infusionsgeschwindkeit beträgt 5 ml/kg KG und Stunde. Die maximale Tropfgeschwindigkeit beträgt ca. 1,7 /kg KG und Minute.
Die zur bzw. zum Befeuchten erforderliche Menge richtet sich nach dem jeweiligen Bedarf.
Hinweise zur Dosierung der Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr:
• Mit 30 ml pro kg Körpergewicht und Tag ist nur der physiologische Basisbedarf abgedeckt. Postoperativ und bei Intensivpatienten ist wegen der eingeschränkten Konzentrationsfähigkeit der Niere und des erhöhten Anfalls von ausscheidungspflichtigen Stoffwechselendprodukten eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr im Sinne des korrigierten Basisbedarfs mit einer Steigerung auf ca. 40 ml/kg Körpergewicht und Tag erforderlich. Darüber hinaus auftretende Verluste (z.B. bei , Diarrhö, Fisteln, Erbrechen etc.) sind durch einen adaptierten Korrekturbedarf abzudecken.
• Die Bemessung der aktuell und individuell benötigten Flüssigkeitsmenge ergibt sich aus dem in jedem Fall abgestuft erforderlichen Monitoring (z.B. Urinausscheidung, Osmolarität in Serum und , Bestimmung ausscheidungspflichtiger Substanzen).
• Die Basissubstitution der wichtigsten Kationen Natrium und beträgt ca. 1,5-3,0 mmol/kg Körpergewicht und Tag bzw. 0,8-1,0 mmol/kg Körpergewicht und Tag. Der im Rahmen einer Infusionstherapie tatsächlich erforderliche Bedarf richtet sich nach entsprechenden Bilanzierungen sowie nach den Laborkontrollen der Plasmakonzentrationen.
Art und Dauer der Anwendung:
• Zur intravenösen Infusion bzw. zum Spülen und Befeuchten.
• Bei hypertoner Dehydratation ist eine zu schnelle Infusionsgeschwindigkeit unbedingt zu vermeiden (cave: Anstieg der Plasmaosmolarität und der Plasmanatriumkonzentration).
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