|
|
| |
Anwendungsgebiete: • Verhinderung thrombotischer Gefäßverschlüsse bei arterieller Verschlusskrankheit und Verminderung arterieller Thrombosen nach gefäßchirurgischen Eingriffen, transluminaler Katheterdilatation oder nach anderen arterieneröffnenden Maßnahmen.
• Zur Vorbeugung von Schlaganfällen, nachdem Vorläuferstadien aufgetreten sind. Verminderung der Gefahr weiterer Thrombosen der Herzkranzgefäße nach überstandenem Herzinfarkt. Verhütung eines Herzinfarktes bei instabiler Angina pectoris.
• Entzündung oberflächlicher Venen (akute Thrombophlebitis).
• Verminderung venöser Thrombosen und Embolien nach Operationen, wenn eine Antikoagulantientherapie nicht möglich oder kontraindiziert ist.
• , z.B. Kopf-, Zahn- und , Muskel- und Nervenschmerzen, Entzündungen
• .
• Rheumatische Erkrankungen: Gelenkrheuma (chronische Polyarthritis), akute Schübe arthrotischer Erkrankungen, Weichteilrheumatismus.
Hinweis:
Acetylsalicylsäure-haltige sollen bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen wegen des möglichen Auftretens eines Reye-Syndroms nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken.
Nicht Anwenden bei: Das darf nicht angewendet werden bei:
• Überempfindlichkeit gegen Acetylsalicylsäure und andere Salicylate bzw. gegen einen der sonstigen Bestandteile
• Magen- und Darmgeschwüren
• krankhaft erhöhter Blutungsneigung.
Das soll in der Regel nicht oder nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden bei:
• Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer/Antirheumatika oder andere allergene Stoffe
• gleichzeitiger Therapie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z.B. Cumarinderivate, - mit Ausnahme niedrigdosierter -Therapie)
• bronchiale
• chronischen oder wiederkehrenden Magen- oder Zwölffingerdarmbeschwerden
• vorgeschädigter Niere
• schweren Leberfunktionsstörungen.
Patienten, die an , , Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) leiden, und Patienten mit Überempfindlichkeit gegen - und Rheumamittel aller Art sind bei Anwendung von Acetylsalicylsäure-haltigen Arzneimitteln durch Asthmaanfälle gefährdet (sog. -Intoleranz/-). Sie sollten vor Anwendung den Arzt befragen. Das gleiche gilt für Patienten, die auch gegen andere Stoffe allergisch reagieren, wie z.B. mit Hautreaktionen, oder Nesselfieber.
Acetylsalicylsäure-haltige sollen bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu langanhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms sein, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.
Vorsicht bei Patienten mit erhöhten Harnsäurespiegeln: Da ASS in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung vermindert, kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.
Schwangerschaft und Stillzeit:
• Da der Einfluss einer Prostaglandinsynthesehemmung auf die Schwangerschaft ungeklärt ist, sollte Acetylsalicylsäure im 1. und 2. Trimenon nicht eingenommen werden.
Eine Einnahme im letzten Trimenon ist kontraindiziert.
Im letzten Trimenon der Schwangerschaft kann die Einnahme von Salicylaten zu einer Verlängerung der Gestationsdauer und zu Wehenhemmung führen. Bei Mutter und Kind ist eine gesteigerte Blutungsneigung beobachtet worden. Bei Einnahme von ASS kurz vor der Geburt kann es insbesondere bei Frühgeborenen zu intrakranialen Blutungen kommen. Ein vorzeitiger Verschluss des Ductus arteriosus beim Feten ist möglich.
• Salicylate und ihre Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die über. Da nachteilige Wirkungen auf den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen sollte abgestillt werden.
Anwendung: Dosierungsrichtlinien:
• Zur Verhinderung thrombotischer Gefäßverschlüsse bei arterieller Verschlusskrankheit und Verminderung arterieller Thrombosen nach gefäßchirurgischen Eingriffen, transluminaler Katheterdilatation oder nach anderen arterieneröffnenden Maßnahmen, zur Vorbeugung von Schlaganfällen, nachdem Vorläuferstadien aufgetreten sind, zur Verminderung der Gefahr weiterer Thrombosen der Herzkranzgefäße nach überstandenem Herzinfarkt sowie zur Verhütung eines Herzinfarktes bei instabiler Angina pectoris:
Erwachsene: 2-3mal täglich 1 Tablette.
• Zur Therapie einer akuten Thrombophlebitis:
Erwachsene: 3mal täglich 2 bis zum Abklingen der akuten Symptome, dann für 2-3 Wochen 3mal täglich 1 Tablette.
• Zur Verminderung venöser Thrombosen und Embolien nach Operationen, wenn eine Antikoagulantientherapie nicht möglich oder kontraindiziert ist:
Erwachsene: 2-3mal täglich 1 Tablette.
• Bei , Entzündungen und :
Erwachsene: bis zu 3mal täglich 1-2 .
Schulkinder: bis zu 3mal täglich 1/2 bis 1 Tablette.
im Alter von 3-5 Jahren: bis zu 2mal täglich 1/2 Tablette.
• Bei rheumatischen Erkrankungen:
Erwachsene: je nach Schweregrad der Erkrankung bis zu 10 über den Tag verteilt (Einzeldosis: 2 ).
Hinweis:
Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen muss die Dosis vermindert bzw. das Einnahmeintervall verlängert werden.
Art und Dauer der Anwendung:
• Die können je nach Bedarf mit oder ohne Flüssigkeit eingenommen werden. Sie sind auch zum Lutschen geeignet.
• Die Einnahme sollte nach den Mahlzeiten erfolgen.
• Die Behandlung zur Verminderung von arteriellen Thrombosen sollte, wenn möglich, vor dem Eingriff, spätestens jedoch am zweiten postoperativen Tag begonnen werden.
• Das Präparat soll als weder über längere Zeit noch in höherer Dosierung ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat angewendet werden.
Hinweise:
• Bei häufiger und längerer Anwendung kann es in seltenen Fällen zu Magengeschwüren und zu schweren Magenblutungen kommen. Bei Auftreten von schwarzem Stuhl (Teerstuhl) ist sofort der Arzt zu benachrichtigen.
• und Ohrenklingen können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Symptome einer Überdosierung sein. In diesen Fällen ist der Arzt zu benachrichtigen.
• Bei Überschreitung der empfohlenen Dosierung können die Leberwerte () ansteigen. Deshalb ist die regelmäßige Kontrolle der , insbesondere bei Kindern, erforderlich.
• Bei chronischer Einnahme von Acetylsalicylsäure können auftreten, die zu erneuter Einnahme und damit wiederum zum Unterhalten der führen können.
• Ganz allgemein kann die langfristige Einnahme von , insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (-) führen.
|
|
|
|