Anwendungsgebiete:
Zur symptomatischen Behandlung von Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten, wenn folgende Symptome gemeinsam auftreten:
Husten, Schwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen, Fieber sowie Kopf-, Glieder- oder Halsschmerzen.
Nicht Anwenden bei:
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
• Überempfindlichkeit gegen Paracetamol, Phenylephrin oder einen der sonstigen Bestandteilen des Arzneimittels
• grünem Star (Engwinkelglaukom
• erhöhter Schilddrüsenfunktion
• schweren Leber- und Nierenfunktionsstörungen
• schweren organischen Herz- und Gefäßveränderungen
• Herzrhythmusstörungen
• Bluthochdruck
• Asthma bronchiale
• chronisch-obstruktiven Atemwegserkrankungen
• Pneunomie und Ateminsuffizienz
• Atemdepressionen
• Kindern unter 12 Jahren.
Das Arzneimittel sollte nur mit besonderer Vorsicht (d.h. mit einem verlängerten Dosisintervall oder in verminderter Dosis) und unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden bei:
• Leberfunktionsstörungen
• vorgeschädigter Niere
• Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
• Gleichzeitige Einnahme von bestimmten stimmungsaufhellenden Arzneimitteln (MAO-Hemmern)
• Verengung der ableitenden Harnwege
• Tumoren des Nebennierenmarks
• Gefäßen und Kreislauf, insbesondere Mangeldurchblutung der Herzkranzgefäße
• Durchblutungsstörungen des Gehirns mit Neigung zu Schwindel.
Bei produktiven Husen mit erheblicher Schleimbildung ist das Arzneimittel nur unter strenger Nutzen/Risiko Abwägung mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Schwangerschaft und Stillzeit:
Das Arzneimittel ist während der Schwangerschaft und Stillzeit kontraindiziert.
Nach systemischer Resorption von Phenylephrin-HCl kann vor allem im höheren Dosierungsbereich die fetale Sauerstoffversorgung vermindert werden, wodurch nach klinischen Befunden teratogene Effekte nicht auszuschließen sind.
Wirkungen:
Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (1-10%):
• Gelgentlich können leichte Müdigkeit, Schwindelgefühl, Übelkeit, Magen-Darm-Beschwerden und Erbrechen auftreten.
Seltene unerwünschte Wirkungen (< 1%):
• Appetitminderung, Schwindel, Blutdruckanstieg, periphere Durchblutungsstörungen, Kopfschmerzen, Herzklopfen, Störungen der Herzschlagfolge (ventrikuläre Rhythmusstörungen), Herzenge (pektanginöse Beschwerden)
• Durch Paracetamol können selten Hautrötungen auftreten.
• sehr selten kann es zu allergische Reaktionen mit Exanthem, äußerst selten zu allergische Thrombozytopenie oder Leukopenie kommen.
Unerwünschte Wirkungen, Einzelfälle:
• In Einzelfällen ist bei prädisonierten ein Bronchospasmus ausgelöst worden (Analgetika-Asthma)
• In Einzelfällen sind für den Wirkstoff Paracetamol weitergehende Überempfindlichkeitsreaktionen (Quincke-Ödem, Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Schock) beschrieben worden.
• Agranulozytose oder Panzytopenie.
Anwendung:
Ohne Anweisung des Arztes sollen Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren nicht mehr als 1 Beutel alle 6 Stunden einnehmen.
Art und Dauer der Anwendung:
• Den Inhalt des Beutels in einem Glas mit heißem, nicht kochendem Wasser (ca. 150 ml) aufgießen, umrühren und so heiß wie möglich trinken.
• Die Einnahme soll ohne ärztlichen Rat nicht länger als 1 Woche und nicht in höherer Dosierung als angegeben eingenommen werden.
Hinweise:
• Bei längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
• Überdosierung kann zu schweren Leberschäden, langfristige Einnahme zu Nierenschäden führen.
• Ganz allgemein kann die gewohnheitsgemäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
• Bei abruptem Absetzen nach längerem hochdosiertem Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.