|
|
| |
Anwendungsgebiete: Als Gel zur Schleimhautdesinfektion und zur Lokalanästhesie z.B. bei Katheterisierungen, Sondierungen auch intraoperativ, alle Formen von Endoskopien, Wechsel von Fistelkathetern, Intubationen auch bei Beatmung, zur Verhütung von iatrogenen Verletzungen an Rektum und Colon und in der Pädiatrie.
Nicht Anwenden bei: Das darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile.
Schwangerschaft und Stillzeit:
• Die Anwendung von in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft sollte nur erfolgen, wenn eine unbedingte Notwendigkeit besteht.
• Es ist nicht bekannt, ob in die übergeht, bis zu ca. 12 Stunden nach der Verabreichung sollte daher nicht gestillt werden.
Wirkungen: Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit:
Bei schweren Harnröhrenverletzungen sind unerwünschte Wirkungen des Lokalanästhetikums möglich:
als Gegenmaßnahme bei
• Blutdruckabfall: z.B. Epinephrin oder Dopamin i.v.
• bei Bradykardie z.B. Orciprenalin
• bei Krämpfen z.B. kleine Dosen eines kurzwirkenden Barbiturates oder Suxamethonium.
Anwendung: 1. Zur urologischen Anwendung:
a) Bei Katheterisierung:
6 ml oder 11 ml instillieren. Nach der üblichen Säuberung der Glans und des Orificium urethrae externum wird das langsam in die Harnröhre instilliert und die Glans komprimiert, bis die lokalanästhetische und desinfizierende Wirkung eingetreten ist.
b) Bei Zystoskopie und Endoskopien:
11 ml, eventuell zusätzlich 6 ml bzw. 11 ml, instillieren. Die gesamte Harnröhre einschließlich des Sphincter externus muss zur keimfreien und schmerzlosen Einführung von Instrumenten mit Gleitfilm überzogen werden und anästhesiert sein. Im Bereich des Sulcus coronarius wird eine Penisklemme angelegt.
c) Bei Harnröhrenstrikturen (Strikturspaltung, Bougierung):
11 ml, eventuell zusätzlich 6 ml oder 11 ml, instillieren und eine Penisklemme anlegen. Die erforderliche Harnröhrenanästhesie wird nach 5-10 Minuten erreicht.
d) Zur werden 6 ml oder 11 ml Gel gleichmäßig auf der Schleimhaut verteilt (instilliert).
2. Für andere Anwendungen:
6 ml oder 11 ml langsam in die jeweilige Körperöffnung instillieren und/oder das Gel auf den einzubringenden Katheter bzw. auf das Instrument möglichst gleichmäßig verteilen.
Die volle lokalanästhetische und desinfizierende (antiseptische) Wirkung des Arzneimittels tritt nach 5-10 Minuten ein.
Art und Dauer der Anwedung:
• Zur Instillation.
• Eine Beschränkung der Anwendungsdauer ist nicht erforderlich.
Haltbarkeit: Nach Anbruch sofort verbrauchen und Rest verwerfen.
|
|
|
|