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Anwendungsgebiete: • Zur Behandlung von Ulcus duodeni und Ulcus ventriculi.
• Zur symptomatischen Behandlung von und säurebedingten .
Nicht Anwenden bei: darf bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (-Clearance < 30 ml/min) nur bei regelmäßiger Kontrolle der Magnesium- und Aluminiumserumspiegel gegeben werden. Das sollte nicht bei Hypophosphatämie gegeben werden.
Das soll nicht zur Behandlung von Kindern unter 12 Jahren angewendet werden, da in dieser Altersgruppe keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.
Schwangerschaft und Stillzeit:
Das soll in der Schwangerschaft nur kurzfristig angewendet werden, um eine Aluminiumbelastung des Kindes zu vermeiden. In Tierversuchen führet die Gabe von Aluminiumsalzen zu schädlichen Auswirkungen auf die Nachkommen.
Berichte über die schädliche Wirkungen von während der Schwangerschaft und in der Stillperiode sind nicht bekannt geworden. Es liegen jedoch keine spezifischen Untersuchungen an Kindern vor, deren Mütter in der Schwangerschaft oder Stillzeit eingenommen haben.
Aluminiumverbindungen gehen in die über. Aufgrund der geringen Resorption ist ein Risiko für das Neugebornene nicht anzunehmen.
Anwendung: Jugendliche über 12 Jahren und Erwachsene:
• Bei Bedarf mehrmals täglich 1 Kautablette (entsprechend 1000 mg ).
• Eine Tagesdosis von 6 entsprechend 6 g sollte nicht überschritten werden.
Hinweis:
Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion bestehen unter chronischer Einnahme hoher Dosen Intoxikationsrisiken (Hypermagnesiämie, Anstieg der Serumaluminiumspiegel). Bei langandauernder Einnahme hoher Dosen und phosphatarmer Diät kann es zur Phosphatverarmung mit dem Risiko einer Osteomalzie kommen. Deshalb sollte eine langandauernde Einnahme hoher Dosen bei diesen Patienten vermieden werden.
Art und Dauer der Anwendung:
• Die werden gelutscht oder gut zerkaut eingenommen.
• Sie werden mehrmals täglich zwischen den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen eingenommen.
• Bleiben die Beschwerden unter der Therapie länger als 2 Wochen bestehen, sollten diese klinisch abgeklärt werden, um eine mögliche Malignität auszuschließen.
Hinweise:
• Die gleichzeitige Einnahme von Antazida mit anderen Medikamenten kann deren Resorption verändern. Klinisch relevante Resorptionsverminderungen sind für Tetrazykline und die Chinolonderivate und Ofloxacin beschrieben worden.
• Im Hinblick auf eine mögliche Resorptionsbeeinträchtigung sollte generell ein Abstand von 2-3 Stunden zwischen der Einnahme von Antazida und anderen Medikamenten eingehalten werden.
• Die gleichzeitige Einnahme von aluminiumhaltigen Antazida mit säurehaltigen Getränken (Obstsäfte, Wein u.a.) erhöht die intestinale Aluminiumresorption.
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