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Anwendungsgebiete: Zur Behandlung bei als Symptom folgender Erkrankungen:
Zerebralsklerose, vestibuläre Erkrankungen und Vasoneurosen.
Nicht Anwenden bei: Das soll nicht angewendet werden bei:
• akuten Vergiftungen
• Epilepsie und Eklampsie
• Prostataadenom mit Restharnbildung
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• Verdacht auf raumbeengende intrakranielle Prozesse (Erschwerung der Diagnose)
• einer gleichzeitigen Behandlung mit Aminoglykosid-Antibiotika (die eventuell durch die Aminoglykosid-Antibiotika verursachte Schädigung des Gehörs kann maskiert werden)
• Porphyrie
• Kleinkindern.
Schwangerschaft und Stillzeit:
• zeigt bei Gabe in der Schwangerschaft keine embryotoxische Wirkung. Es sollte allerdings nicht im letzten Trimenon der Schwangerschaft eingenommen werden, da vereinzelt am wehenbereiten Uterus Kontraktilitätssteigerungen bzw. vorzeitige Wehen beobachtet wurden.
• wird in geringen Mengen in die abgegeben. Da es in Abhängigkeit von der Dosierung und der Dauer der Behandlung zu einer Beeinträchtigung des Befindens des Säuglings kommen kann, sollte vorsorglich während einer Behandlung mit nicht gestillt werden.
Anwendung: Bis zu 3mal täglich 1 Suppositorium.
Hinweise:
• Bei Kleinkindern können besonders bei Überdosierungen Exzitationserscheinungen auftreten. Daher muss bei dieser Patientengruppe die empfohlene Dosierung besonders streng beachtet werden.
• Aufgrund der Kumulierung der Metaboliten wird in der Literatur eine Dosisreduktion bei hochgradiger Niereninsuffizienz empfohlen.
• In einer Studie an Patienten mit Lebererkrankungen zeigte sich, dass die Plasmaeliminationshalbwertzeit von 9,3 auf 15,2 h im Vergleich zu gesunden Probanden anstieg.
Art und Dauer der Anwendung:
Tief in den Enddarm einführen.
Hinweise:
• Nach längerfristiger täglicher Anwendung können durch plötzliches Beenden der Behandlung vorübergehend auftreten. Deshalb sollte in diesen Fällen die Behandlung durch schrittweise Verringerung der Dosis beendet werden.
• Wie bei anderen hypnotisch wirkenden Arzneimitteln ist bei einer längerfristigen Therapie mit die Entwicklung einer Medikamentenabhängigkeit nicht auszuschließen. Aus diesem Grunde sollte die Indikation zu einer über eine Kurzzeitbehandlung hinausgehenden Therapie kritisch gestellt werden.
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