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Anwendungsgebiete: Zur Behandlung bei als Symptom folgender Erkrankungen:
Zerebralsklerose, vestibuläre Erkrankungen und Vasoneurosen.
Nicht Anwenden bei: Das soll nicht angewendet werden bei:
• akuten Vergiftungen
• Epilepsie und Eklampsie
• Prostataadenom mit Restharnbildung
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• Verdacht auf raumbeengende intrakranielle Prozesse (Erschwerung der Diagnose)
• einer gleichzeitigen Behandlung mit Aminoglykosid-Antibiotika (die eventuell durch die Aminoglykosid-Antibiotika verursachte Schädigung des Gehörs kann maskiert werden)
• Porphyrie
• unter 10 Jahren.
Schwangerschaft und Stillzeit:
• zeigt bei Gabe in der Schwangerschaft keine embryotoxische Wirkung. Es sollte allerdings nicht im letzten Trimenon der Schwangerschaft eingenommen werden, da vereinzelt am wehenbereiten Uterus Kontraktilitätssteigerungen bzw. vorzeitige Wehen beobachtet wurden.
• wird in geringen Mengen in die abgegeben. Da es in Abhängigkeit von der Dosierung und der Dauer der Behandlung zu einer Beeinträchtigung des Befindens des Säuglings kommen kann, sollte vorsorglich während einer Behandlung mit nicht gestillt werden.
Anwendung: Erwachsene und Jugendliche ab 10 Jahren:
Morgens 120 mg (1 Kapsel) und gegebenenfalls am späten Nachmittag weitere 120 mg (1 Kapsel). Innerhalb von 24 Stunden können - möglichst im 8-Stunden-Abstand - bis zu 360 mg (3 ) eingenommen werden.
Hinweise:
• Aufgrund der Kumulierung der Metaboliten wird in der Literatur eine Dosisreduktion bei hochgradiger Niereninsuffizienz empfohlen.
• In einer Studie an Patienten mit Lebererkrankungen zeigte sich, dass die Plasmaeliminationshalbwertszeit von 9,3 auf 15,2 h im Vergleich zu gesunden Probanden anstieg.
Art und Dauer der Anwendung:
• Die sollen unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit eingenommen werden.
Hinweise:
• Nach längerfristiger täglicher Anwendung können durch plötzliches Beenden der Behandlung vorübergehend auftreten. Deshalb sollte in diesen Fällen die Behandlung durch schrittweise Verringerung der Dosis beendet werden.
• Wie bei anderen hypnotisch wirkenden Arzneimitteln ist bei einer längerfristigen Therapie mit die Entwicklung einer Medikamentenabhängigkeit nicht auszuschließen. Aus diesem Grunde sollte die Indikation zu einer über eine Kurzzeitbehandlung hinausgehenden Therapie kritisch gestellt werden.
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