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Anwendungsgebiete: Vor Operationen und diagnostischen Eingriffen bei akuten und chronischen Infektionen der Vagina (Vaginitis):
• Mischinfektionen
• unspezifische Infektionen (bakt. Vaginose, Gardnerella vaginalis)
• Pilzinfektionen (Candida albicans), auch nach Antibiotika- oder Steroidtherapie
• Trichomonadeninfektionen.
Nicht Anwenden bei: Das darf nicht angewendet werden:
• bei oder anderen manifesten Schilddrüsenerkrankungen
• bei Dermatitis herpetiformis Duhring
• vor und nach einer Radioiodanwendung (bis zum Abschluss der Behandlung)
• bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Iod oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels.
Das sollte nur nach strenger Indikationsstellung bei:
• Patienten mit blanden Knotenstrumen und nach Schilddrüsenerkrankungen sowie bei prädisponierten Patienten mit autonomen Adenomen bzw. funktioneller Autonomie (besonders bei älteren Patienten) über längere Zeit und großflächig (z.B. über 10% der Körperoberfläche und länger als 14 Tage) angewendet werden, da eine nachfolgende iodinduzierte nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann. In diesen Fällen ist auch nach Absetzen der Therapie (bis zu 3 Monaten) auf Frühsymptome einer möglichen Schilddrüsenüberfunktion zu achten und gegebenenfalls die Schilddrüsenfunktion zu überwachen
• Neugeborenen und Säuglingen bis zum Alter von 6 Monaten äußerst limitiert angewendet werden, da das Risiko einer Hypothyreose nicht vollständig ausgeschlossen werden kann. Nach Anwendung des Arzneimittels ist eine Kontrolle der Schilddrüsenfunktion angezeigt. Im Falle einer Hypothyreose ist eine frühzeitige Behandlung mit Schilddrüsenhormonen bis zur Normalisierung der Schilddrüsenfunktion durchzuführen. Eine akzidentelle orale Aufnahme durch den Säugling muss vermieden werden.
Schwangerschaft und Stillzeit:
Während der Schwangerschaft und Stillzeit ist das - wie alle iodhaltigen Präparate - nur nach strengster Indikationsstellung und äußerst limitiert anzuwenden.
Nach Anwendung des Arzneimittels ist eine Kontrolle der Schilddrüsenfunktion angezeigt. Im Falle einer Hypothyreose ist eine frühzeitige Behandlung mit Schilddrüsenhormonen bis zur Normalisierung der Schilddrüsenfunktion durchzuführen.
Die akzidentelle orale Aufnahme des Arzneimittels durch den Säugling durch Kontakt mit der behandelten Körperstelle der stillenden Mutter muss vermieden werden.
Sofern aufgrund von Art und Umfang der Anwendung des Arzneimittels mit einer ausgeprägten Iod-Resorption zu rechnen ist, muss berücksichtigt werden, dass dadurch auch der Iod-Gehalt der ansteigen kann.
Wirkungen: Seltene unerwünschte Wirkungen (< 1%):
• Sehr selten treten Überempfindlichkeitsreaktionen der auf, z.B. kontaktallergische Reaktionen vom Spättyp, die sich in Form von , Rötung, Bläschen o.ä. äußern können.
Unerwünschte Wirkungen, Einzelfälle:
• In Einzelfällen wurde über anaphylaktische Reaktionen berichtet.
• Eine nennenwerte Iodaufnahme kann bei längerfristiger Anwendung des Arzneimittels auf ausgedehnten Wund- und Verbrennungsflächen erfolgen. In Einzelfällen kann es bei prädisponierten Patienten zu einer iodinduzierten kommen.
Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit:
• Nach Resorption größerer Povidon-Iod-Mengen (z.B. bei der ) ist das Auftreten von (zusätzlichen) Elektrolyt- und Serumosmolaritäts-Störungen und renaler Insuffizienz sowie von schwerer metabolischer Azidose beschrieben worden.
Anwendung: Soweit nicht anders verordnet wird täglich 1 -Suppositorium in die Scheide eingeführt.
Die Behandlung ist täglich durchzuführen (auch während der Regel).
Die Gesamtdauer der Behandlung richtet sich nach ärztlichem Befund und Verordnung, als Richtwert kann von ca. 7 Tagen ausgegangen werden.
Gegebenenfalls kann die Dosierung auf eine 2mal tägliche Applikation erhöht werden.
Es wird empfohlen, während der Behandlungszeit eine Vorlage zu tragen.
Art und Dauer der Anwendung:
• Die -Suppositorien sind nur zur äußerlichen Anwendung in der Vagina bestimmt. Die Behandlung sollte so lange erfolgen, wie Anzeichen einer Infektion oder einer besonderen Infektionsgefährdung vorliegen.
• Sollte nach dem Absetzen einer Behandlung ein Infektionsrezidiv auftreten, so kann die Behandlung jederzeit wieder aufgenommen und fortgeführt werden.
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