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Anwendungsgebiete: • Zur Vorbeugung gegen Rachitis
• Prophylaxe bei erkennbarem Risiko einer -D-Mangelerkrankung
• Zur Vorbeugung gegen Rachitis bei Frühgeborenen.
Nicht Anwenden bei: Das darf nicht angewendet werden bei:
• Hyperkalzämie
• Überempfindlichkeit gegen oder einen der sonstigen Bestandteile.
Das sollte nicht angewendet werden bei:
• Neigung zur Bildung calciumhaltiger Nierensteine
• Pseudohypoparathyreoidismus.
Besonder Vorsicht ist angebracht bei:
• Patienten mit gestörter renaler Calcium- und Phosphatausscheidung
• immobilisierten Patienten
• mit Sarkoidose
• Behandlung mit Benzothiadiazinderivaten.
Schwangerschaft und Stillzeit:
• Die Gabe von D3 ist in der Schwangerschaft bei über die Substitution hinausgehender hochdosierter Anwendung kontraindiziert.
Bei Überdosierung kommt es zu einem erhöhten diaplazentaren Übergang von -D3-Metaboliten auf den Fetus mit der Folge einer Hyperkalzämie und einem teratogenen Risiko in Form von körperlicher und geistiger Retardierung, Hypoparathyreoidismus, besondere Formen der Aortenstenose.
• D3 und seine Metaboliten gehen natürlicherweise in die über. Eine auf diesem Wege erzeugte Überdosierung beim Säugling ist nicht beobachtet worden.
Anwendung: Soweit nicht anders verordnet:
• Zur Vorbeugung gegen Rachitis:
1mal 1 Tablette (400 I.E. D3) pro Tag.
• Rachitisprophylaxe beim Säugling:
1mal 1 Tablette (400 I.E. D3) pro Tag, in besonderen Fällen (z.B. bei Frühgeborenen) 2mal 1 Tablette (800 I.E. D3) pro Tag.
• Prophylaxe bei erkennbarem Risiko einer -D-Mangelerkrankung:
1-2 (400-800 I.E. D3) pro Tag.
Art und Dauer der Anwendung:
• Rachitisprophylaxe beim Säugling: Die auf einem Teelöffel mit Wasser zerfallen lassen und die aufgelöste Tablette dem Kind direkt, am besten während einer Mahlzeit, in den Mund geben.
Ein Zusatz der zerfallenen zu einer Flaschen- oder Breimahlzeit für Säuglinge ist nicht zu empfehlen, da hierbei keine vollständige Zufuhr garantiert werden kann. Sofern die Tablette dennoch in der Nahrung verabreicht werden sollen, erfolgt die Zugabe erst nach dem Aufkochen. Bei der Verwendung vitaminsierter Nahrung ist die darin enthaltene -D-Menge zu berücksichtigen.
• Erwachsene nehmen die mit ausreichend Flüssigkeit ein.
• Die Dauer der Anwendung ist abhängig vom Verlauf der Erkrankung.
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