Anwendungsgebiete:
Zur unterstützenden Behandlung von leichten vorübergehenden depressiven Störungen mit nervöser Unruhe und nervös bedingten Einschlafstörungen.
Nicht Anwenden bei:
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
• gleichzeitiger Einnahme von Ciclosporin oder Indinavir bzw. anderen Proteaseinhibitoren in der Anti-HIV-Behandlung
• bekannter Lichtüberempfindlichkeit der Haut.
Zur Anwendung des Arzneimittels bei Kleinkindern liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Es soll deshalb bei Kindern unter 6 Jahren nicht angewandt werden.
Schwangerschaft und Stillzeit:
Das Arzneimittel sollte in Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.
Wirkungen:
Seltene unerwünschte Wirkungen (< 1%):
• Magen-Darm-Beschwerden
• allergische Reaktionen
• Unruhe oder Schwindel.
Anwendung:
• Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren: 4 Kapseln täglich.
• Kinder ab 6 Jahren: 1 Kapsel täglich.
Art und Dauer der Anwendung:
• Die Kapseln mit etwas Flüssigkeit einnehmen.
• Die Einnahme sollte möglichst regelmäßig zu den gleichen Zeiten erfolgen, bei Kindern ab 12 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen über den Tag verteilt 2mal 2 Kapseln oder 4mal 1 Kapsel, Kinder von 6-12 Jahren erhalten morgens oder abends 1 Kapsel.
• Soll insbesondere die Behandlung von leichten depressiven Störungen mit Einschlafstörungen unterstützt werden, sollte die letzte Gabe etwa eine 1/2 Stunde vor dem Schlafengehen erfolgen.
• Bei magenempfindlichen Patienten soll die Einnahme der Kapseln zu oder nach dem Essen erfolgen.
• Zum Erzielen der gewünschten Wirkung ist normalerweise eine Anwendung über mehrere Wochen erforderlich.
• Die Dauer der Anwendung ist für dieses Arzneimittel nicht prinzipiell begrenzt. Wenn jedoch die Krankheitszeichen länger als 4 Wochen bestehen bleiben oder sich trotz vorschriftsmäßiger Dosierung verstärken, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Hinweis:
Bei der empfohlenen Einnahme von bis zu 4 Kapseln pro Tag sind Beeinträchtigungen des Reaktionsvermögens nicht zu erwarten. Bei Einnahme von mehr als 4 Kapseln pro Tag kann das Arzneimittel das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Das gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.