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Anwendungsgebiete: • Zur Vorbeugung gegen Rachitis.
• Zur Vorbeugung bei erkennbarem Risiko einer -D-Mangelerkrankung bei ansonsten Gesunden ohne Resorptionsstörung (Störung der Aufnahme von D im Darm).
• Zur unterstützenden Behandlung der Osteoporose.
• Zur Vorbeugung gegen Rachitis bei Frühgeborenen.
• Zur Vorbeugung bei erkennbarem Risiko einer -D-Mangelerkrankung bei Malabsorption (Störung der Aufnahme von Nährstoffen aus dem Darm).
• Zur Behandlung von Rachitis und Osteomalazie (-D-Mangelerkrankung bei Erwachsenen).
Nicht Anwenden bei: Das darf nicht angewendet werden bei:
• Hyperkalzämie und/oder Hyperkalziurie
• Überempfindlichkeit gegen oder einen der sonstigen Bestandteile.
Das sollte nicht angewendet werden bei:
• Neigung zur Bildung calciumhaltiger Nierensteine
• Pseudohypoparathyreoidismus (der D-Bedarf kann durch die phasenweise normale D-Empfindlichkeit herabgesetzt sein, mit dem Risiko einer lang dauernden Überdosierung. Hierzu stehen leichter steuerbare D-Derivate zur Verfügung).
Das sollte bei Patienten mit gestörter renaler Calcium- und Phosphatausscheidung, bei Behandlung mit Benzothiadiazin-Derivaten und bei immobilisierten Patienten nur mit besonderer Vorsicht angewendet werden (Risiko der Hyperkalziämie, Hyperkalzurie). Bei diesen Patienten sollten die Calciumspiegel in Plasma und überwacht werden.
Das darf Patienten mit Sarkoidose wegen der Gefahr einer erhöhten Metabolisierung von D in seine aktive Form nur mit Vorsicht verordnet werden. Der Calciumspiegel in Serum und sollte bei diesen Patienten überwacht werden.
Schwangerschaft und Stillzeit:
• Während der Schwangerschaft sollte D nur nach strenger Indikationsstellung eingenommen und nur so dosiert werden, wie es zum Beheben des Mangels unbedingt notwendig ist. Überdosierungen von D in der Schwangerschaft müssen verhindert werden, da eine lang anhaltende Hyperkalziämie zu körperlicher und geistiger Retardierung, supravalvulärer Aortenstenose und Retinopathie des Kindes führen kann.
• D und seine Stoffwechselprodukte gehen in die über.Eine auf diesem Wege erzeugte Überdosierung beim Säugling ist nicht beobachtet worden.
Anwendung: Die Dosierung ist je nach Art und Schwere des Zustandes individuell vom behandelnden Arzt festzulegen.
• Zur Vorbeugung gegen Rachitis täglich 1/2 Tablette (entsprechend 500 I.E. D).
• Zur Vorbeugung bei erkennbarem Risiko einer -D-Mangelerkrankung bei ansonsten Gesunden ohne Resorptionsstörungen täglich 1/2-1 Tablette (entsprechend 500-1000 I.E. D).
• Zur unterstützenden Behandlung der Osteoporose 1-3 pro Tag (entsprechend 10000-3000 I.E. D).
• Im Allgemeinen wird zur Vorbeugung gegen Rachitis bei Frühgeborenen 1 Tablette pro Tag (entsprechend 1000 I.E. D) empfohlen.
• Im Allgemeinen werden zur Vorbeugung bei erkennbarem Risiko einer -D-Mangelerkrankung bei Malabsorption 3-5 pro Tag (entsprechend 3000 - 5000 I.E. D) empfohlen.
• Zur Behandlung von Rachitis und Osteomalazie 1-5 pro Tag über ein Jahr (entsprechend 1000-5000 I.E. D).
Während einer Langzeitbehandlung sollten die Calciumspiegel im Serum und im regelmäßig überwacht werden und die Nierenfunktion durch Messung des Serumkreatinins überprüft werden. Ggf. ist eine Dosisanpassung entsprechend den Serumcalciumwerten vorzunehmen.
Art und Dauer der Anwendung:
• Bei Säuglinge und Kleinkinder die Tablette auf einem Teelöffel mit Wasser zerfallen lassen und die aufgelöste Tablette dem Kind direkt, am besten während einer Mahlzeit, in den Mund geben. Ein Zusatz der zerfallenen zu einer Flaschen- oder Breimahlzeit für Säuglinge ist nicht zu empfehlen, da hierbei keine vollständige Zufuhr garantiert werden kann. Sofern die dennoch in der Nahrung verabreicht werden sollen, erfolgt die Zugabe erst nach dem Aufkochen. Bei der Verwendung vitaminisierter Nahrung ist die darin enthaltene -D-Menge zu berücksichtigen.
• Erwachsene sollen die mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen.
• Die Dauer der Anwendung ist abhängig vom Verlauf der Erkrankung.
Haltbarkeit: Vor Licht schützen.
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