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Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll:
• Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre
• und säurebedingte .
Nicht Anwenden bei: Das darf nicht angewendet werden bei:
• Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der Inhaltsstoffe
• Hypophosphatämie.
Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (-Clearance < 30 ml/min) darf das nur bei regelmäßiger Kontrolle der Aluminium- und Magnesiumspiegel gegeben werden. Aluminiumserumspiegel sollten bei langfristigem Gebrauch regelmäßig kontrolliert werden und 40 Myg/l nicht überschreiten. Unter chronischer Einnahme hoher Dosen bestehen bei diesen Patienten Intoxikationsrisiken (Hypermagnesiämie, Anstieg der Serumaluminiumspiegel). Bei langdauernder Einnahme hoher Dosen und phosphatarmer Diät kann es zur Phosphatverarmung mit dem Risiko einer Osteomalazie kommen. Deshalb sollte eine langdauernde Einnahme hoher Dosen bei diesen Patienten vermieden werden.
Das sollte nicht bei Kindern unter 12 Jahren angewendet werden, da in dieser Altersgruppe keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.
Schwangerschaft und Stillzeit:
• Das Nutzen-Risiko-Verhältnis sollte vor der Einnahme des Arzneimittels während der Schwangerschaft sorgfältig abgewogen werden. Das soll während der Schwangerschaft nur kurzfristig in einer möglichst niedrigen Dosierung angewendet werden, um eine Aluminiumbelastung des Kindes zu vermeiden.
In Tierversuchen führte die Gabe von Aluminiumsalzen zu schädlichen Auswirkungen auf die Nachkommen.
• Aluminiumverbindungen gehen in die über. Aufgrund der geringen Resorption ist ein Risiko für das Neugeborene nicht anzunehmen.
Wirkungen: Seltene unerwünschte Wirkungen (< 1%):
• Überempfindlichkeitsreaktionen.
Unerwünschte Wirkungen, Einzelfälle:
• In Einzelfällen können bei Langzeittherapie Silikatsteine in der Niere oder Harnblase entstehen.
Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit:
• Bei hoher Dosierung kann es zu gastrointestinalen Beschwerden wie breiigen Stühlen, , Blähungen, Magendrücken und Übelkeit, kommen.
• Bei Niereninsuffizienz oder bei langfristiger Einnahme hoher Dosen kann es zur Phosphatverarmung kommen, zur Aluminiumeinlagerung vor allem in das Nerven- und Knochengewebe sowie zu einer Hypermagnesiämie bis hin zur Magnesiumintoxikation, die durch zentralnervöse Störungen, Muskelschwäche, Reflexausfälle, Müdigkeit, Paresen, Koma und durch Herzrhythmusstörungen gekennzeichnet ist.
Anwendung: Soweit nicht anders verordnet, 4mal täglich Einzeldosen von 10 ml (1 Beutel) einnehmen.
Art und Dauer der Anwendung:
• Den Beutel vor Gebrauch kräftig durchkneten.
• Die Einnahme sollte unverdünnt 1-2 Stunden nach den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen erfolgen.
• Bleiben die Beschwerden unter der Therapie länger als 2 Wochen bestehen, sollten diese klinisch abgeklärt werden, um eine mögliche Malignität auszuschließen.
Hinweise:
• Die Resorption anderer kann durch Antazida verändert werden. Klinisch relevante Resorptionsverminderungen sind für Herzglykoside, Tetracycline und Chinolonderivate (, Ofloxacin, Norfloxacin, Trofloxacin) beschrieben. Eine Resorptionsverminderung kann auch für Halofantrin, Phenytoin, H2-Rezeptorenblocker vom Typ Cimetidin, , bestimmte Ionen (Eisen, Fluorid, Phosphat), Betablocker (z.B. Propanolol; Sotalol) resultieren. Demgegenüber wurde eine Resorptionserhöhung bei Levodopa beobachtet.
• Im Hinblick auf eine mögliche Resorptionsbeeinträchtigung sollte generell ein Abstand von 1-2 Stunden zwischen der Einnahme von Antazida und anderen Medikamenten eingehalten werden.
• Die gleichzeitige Einnahme von aluminiumhaltigen Antazida mit säurehaltigen Getränken (Obstsäfte, Wein u.a.) erhöht die intestinale Aluminiumresorption. Dies gilt auch für , die Zitronensäure bzw. Weinsäure enthalten.
Haltbarkeit: Vor Frost geschützt aufbewahren
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