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Anwendungsgebiete: • Leichte bis mäßig starke (wie , , )
• .
Nicht Anwenden bei: Das ist kontraindiziert bei Patienten mit:
• Überempfindlichkeit gegen oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels
• Asthmaanfällen, Nasenschleimhautentzündungen oder Hautreaktionen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern in der Vergangenheit
• bestehenden oder in der Vergangenheit aufgetretenen Magen- oder Darmgeschwüren oder Magen-Darmblutungen
• schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen oder schweren, unkontrollierten Herzbeschwerden.
Laut Mustermonographie darf (200 mg) bei Kindern unter 6 Jahren nicht eingesetzt werden. Da aber die Altersangaben bei den einzelnen Fertigarzneimitteln trotz gleichen Wirkstoffgehaltes sehr unterschiedlich sind - in Abhängigkeit u.a. von der Teilbarkeit der jeweiligen , aber auch vom jeweiligen Zulassungsstatus liegen sie zwischen 6 und 10 Jahren - sollten im Zweifelsfall die genauen Altersgrenzen der Fach- oder Gebrauchsinformation des jeweiligen FAM entnommen werden.
Besondere Vorsicht ist erforderlich bei Patienten mit:
• systemischem Lupus erythematodes (SLE) und Mischkollagenosen (mixed connective tissue disease): erhöhtes Risiko für Anzeichen einer Hirnhautentzündung (aseptischeMeningitis) wie starke , Übelkeit, Erbrechen, , Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung
• Magen-Darm-Beschwerden oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)
• Bluthochdruck und/oder Herzinsuffizienz
• eingeschränkter Nierenfunktion
• Leberfunktionsstörungen
• (z.B. Hautreaktionen auf andere Mittel, , ), chronischen Nasenschleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen.
Besondere Vorsicht ist erforderlich bei gleichzeitiger Einnahme von mehr als 15 mg .
Schwangerschaft und Stillzeit:
• Über die Sicherheit der Anwendung von in der Schwangerschaft liegen für den Menschen keine ausreichenden Erfahrungen vor. Da der Einfluss einer Prostaglandinsynthesehemmung auf die Schwangerschaft ungeklärt ist, sollte das in den ersten sechs Monaten der Schwangerschaft nicht angewendet werden.
Im letzten Schwangerschaftsdrittel ist kontraindiziert. Aufgrund des Wirkmechanismus könnte es zu einer Hemmung der Wehentätigkeit, einer Verlängerung von Schwangerschaft und Geburt, kardiovaskulärer (vorzeitiger Verschluss des Ductus arteriosus Botalli, pulmonale ) und renaler (Oligurie, Oligoamnion) Toxizität beim Kind, verstärkter Blutungsneigung bei Mutter und Kind und verstärkter Ödembildung bei der Mutter kommen.
• und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis bei oder eine Unterbrechung des Stillens im Allgemeinen nicht erforderlich sein. Sollte im Einzelfall eine längere Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen (mehr als 1200 mg pro Tag) verordnet werden, sollte jedoch ein frühzeitiges Abstillen erwogen werden.
Anwendung: 1 Tablette enthält 342 mg -Lysinsalz, entsprechend 200 mg .
wird in Abhängigkeit von Alter bzw. Körpergewicht dosiert. Im Allgemeinen beträgt die Tagesgesamtdosis bis zu 20-30 mg pro kg KG, verteilt auf mehrere Einzelgaben.
Laut Mustermonographie wird folgendermaßen dosiert:
• 6-9 Jahre (ca. 20-29 kg): Einzeldosis 200 mg , Tagesgesamtdosis bis zu 600 mg (3 )
• 10-12 Jahre (ca. 30-43 kg): Einzeldosis 200 mg , Tagesgesamtdosis bis zu 600-800 mg (3-4 )
• 13-14 Jahre (ca. 44-52 kg): Einzeldosis 200-400 mg , Tagesgesamtdosis bis zu 600-1000 mg (3-5 )
• Jugendliche ab 15 Jahre und Erwachsene: Einzeldosis 200-400 mg , Tagesgesamtdosis bis zu 800-1200 mg (4-6 ).
Für ältere Patienten ist kein spezielle Dosisanpassung erforderlich.
Hinweis:
Die Altersgrenze, ab der eingesetzt werden kann, ist unter anderen von der Teilbarkeit der , aber auch vom Zulassungsstatus des jeweiligen Fertigarzneimittels abhängig. Daher sollte, insbesondere zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen, im Zweifelsfall die genaue Dosierung der Gebrauchs- oder Fachinformation des jeweiligen Fertigarzneimittels entnommen werden.
Art und Dauer der Anwendung:
• Die werden unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit während oder nach einer Mahlzeit eingenommen. Bei empfindlichem Magen empfiehlt es sich, die während der Mahlzeiten einzunehmen.
• Das soll ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage eingenommen werden. Bestehen die Beschwerden über diesen Zeitraum hinaus, ist deren Abklärung durch einen Arzt erforderlich.
Hinweise:
• Nebenwirkungen können vermindert werden, wenn stets die kleinste wirksame Menge für die kürzest mögliche Zeit eingenommen wird.
• Ist ärztlicherseits eine längerfristige Therapie mit erforderlich, sind regelmäßig die Leberwerte, die Nierenfunktion sowie das Blutbild zu kontrollieren.
• Bei längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von können auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
• Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von , insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (-) führen.
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