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Anwendungsgebiete: 1. Erwachsene:
• Therapie einer peripheren Neuropathie infolge medikamenteninduzierten B6-Mangels (Pyridoxinantagonisten wie z.B. Isoniazid, D-Penicillamin, Cycloserin)
• Therapie von pyridoxinabhängigen Störungen (Primäre Hyperoxalurie Typ I, Homocystinurie, Cystathioninurie, Xanthurensäureurie, Sideroblastische Anämie, -B-6-Mangel bedingte hypochrome mikrozytäre Anämie)
2. :
• Therapie einer peripheren Neuropathie infolge medikamenteninduzierten -B-6-Mangels (Pyridoxinantagonisten wie z.B. Isoniazid, D-Penicillamin, Cycloserin)
• Erhaltungstherapie nach -B-6-Mangel bedingten Krämpfen bei Neugeborenen und Säuglingen
• Therapie von pyridoxinabhängigen Störungen bei Kindern über 1 Jahr (Primäre Hyperoxalurie Typ I, Homocystinurie, Cystathioninurie, Xanthurensäureurie, Sideroblastische Anämie, -B-6-Mangel bedingte hypochrome mikrozytäre Anämie).
Nicht Anwenden bei: Das darf nicht angewendet werden bei Allergie gegen Pyridoxinhydrochlorid ( B 6 ) oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels.
Schwangerschaft und Stillzeit:
In der Schwangerschaft und Stillzeit beträgt die empfohlene tägliche Zufuhr für B 6 2,4-2,6 mg. Bisher sind keine Risiken bei der Anwendung von B 6 in der empfohlenen Dosierung bekannt geworden. Systematische Untersuchungen zur Anwendung von B 6 in Dosierungen oberhalb des angegebenen Tagesbedarfs liegen nicht vor.
Eine Anwendung des Präparates während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte daher nur nach sorgfältiger Nutzen/Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt entschieden werden.
Hohe Dosen von B 6 können die Milchproduktion hemmen. B 6 geht in die über.
Anwendung: Die Dosierung ist individuell durch den behandelnden Arzt festzulegen.
1. Erwachsene:
• Therapie einer peripheren Neuropathie infolge medikamenteninduzierten VitaminB 6 -Mangels:
In der Regel werden 50 mg bis 300 mg Pyridoxinhydrochlorid (bis zu 6 ) pro Tag empfohlen.
• Therapie von pyridoxinnabhängigen Störungen (Primäre Hyperoxalurie Typ I, Homocystinurie, Cystathioninurie, Xanthurensäureurie, -B-6-Mangel bedingte hypochrome mikrozytäre Anämie):
In der Regel werden 10 mg bis 250 mg, in Einzelfällen auch bis 600 mg (bis zu 6 ) und mehr Pyridoxinhydrochlorid pro Tag empfohlen.
• Therapie von pyridoxinabhängigen Störungen (Sideroblastische Anämie): In der Regel werden Dosierungen ab 200 mg Pyridoxinhydrochlorid (ab 2 ) pro Tag empfohlen.
2. :
• Therapie einer peripheren Neuropathie infolge medikamenteninduzierten VitaminB 6 -Mangels:
In der Regel werden 50 mg bis 200 mg Pyridoxinhydrochlorid (bis zu 2 ) pro Tag empfohlen.
• Erhaltungstherapie nach -B 6 -Mangel bedingten Krämpfen bei Neugeborenen und Säuglingen:
In der Regel werden Dosierungen von 2 mg bis 200 mg Pyridoxinhydrochlorid (bis zu 2 ) pro Tag empfohlen. Der Bedarf steigt abhängig vom Alter und eventuellen weiteren Erkrankungen.
• Therapie von pyridoxinabhängigen Störungen bei Kindern über 1 Jahr: In der Regel werden 10 mg bis 250 mg (im ersten Lebensjahr 2 mg bis 15 mg) Pyridoxinhydrochlorid pro Tag empfohlen.
Hinweis:
Zur Behandlung einfacher -B 6 -Mangelzustände sind 25 mg Pyridoxinhydrochlorid ( B 6 ) pro Tag ausreichend.
Art und Dauer der Anwendung:
• Die werden unzerkaut mit ausreichender Flüssigkeit eingenommen. - Die Dauer der Anwendung richtet sich nach Art und Schwere der Grunderkrankung.
Hinweise:
• Bei langfristiger Einnahme von Tagesdosen über 50 mg Pyridoxinhydrochlorid sowie bei kurzfristiger Einnahme von Dosen im Grammbereich wurden periphere sensorische Neuropathien beobachtet.
• Beim Auftreten von Anzeichen einer peripheren sensorischen Neuropathie (Paraesthesien) ist die Dosierung zu überprüfen und das Medikament ggf. abzusetzen.
• Die Einnahme dieses Arzneimittels kann aufgrund des Gehaltes an Weizenmehl für Personen mit Zöliakie schädlich sein.
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