Anwendungsgebiete:
• Spasmen im Bereich von Magen, Darm, Gallenwegen und ableitenden Harnwegen sowie der weiblichen Genitalien
• Zur Erleichterung der endoskopischen Untersuchungen und zur Funktionsdiagnostik bei Untersuchungen des Gastrointestinaltraktes.
Nicht Anwenden bei:
Das darf nicht angewendet werden bei:
• Überempfindlichkeit gegen Butylscopolaminiumbromid oder einen der sonstigen Bestandteile
• mechanischer Stenose des Gastrointestinaltraktes
• Harnverhaltung bei subvesikaler Obstruktion (z.B. Prostataadenom)
•
• kardialer Tachykardie und Tachyarrhythmie
• Megacolon
• Myasthenia gravis.
Patienten mit bestehenden kardialen Risiken (koronare Herzkrankheit) sollten zur Durchführung endoskopischer Untersuchungen am oberen Gastrointestinaltrakt Butylscopolaminiumbromid nur mit erhöhter Vorsicht erhalten.
Schwangerschaft und Stillzeit:
• Da keine ausreichenden Erfahrungen aus Untersuchungen mit diesbezüglicher gezielter Fragestellung beim Menschen vorliegen, sollte die Anwendung von Butylscopolaminiumbromid nur unter strenger Indikationsstellung erfolgen.
• In der Stillzeit sollte Butylscopolaminiumbromid nicht gegeben werden, da Anticholinergika die Laktation hemmen können und Säuglinge empfindlich auf Anticholinergika reagieren können.
Anwendung:
Bei akuten spastischen Schmerzzuständen erhalten:
• Erwachsene: je nach Stärke der Beschwerden 20-40 mg Butylscopolaminiumbromid i.m. oder langsam i.v. (1-2 Ampullen).
Die Tagesgesamtdosis sollte 100 mg Butylscopolaminiumbromid (5 Ampullen) nicht überschreiten.
• und Jugendliche: 0,3-0,6 mg/kg KG (Tagesdosis: bis 1,5 mg/kg KG).
Art und Dauer der Anwendung:
Die Injektion kann i.m. oder langsam i.v. erfolgen.