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CALCIUMACETAT NEFRO 700 mg Filmtabletten

CALCIUMACETAT NEFRO 700 mg Filmtabletten
CALCIUMACETAT NEFRO 700 mg Filmtabletten
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  Packungsinhalt: 200 St Filmtabletten
  Artikelnummer: 04133229
  Produkt von: MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH&Co.KG
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Frage zum Produkt CALCIUMACETAT NEFRO 700 mg Filmtabletten

Anwendungsgebiete:
Erhöhtes Serumphosphat (Hyperphosphatämie) bei chronischer Niereninsuffizienz, insbesondere bei Patienten unter Dialysebehandlung.


Nicht Anwenden bei:
Das
Arzneimittel
darf nicht angewendet werden bei Hypercalcämie, z.B. infolge Hyperparathyreoidismus,
Vitamin
-D-Überdosierung, paraneoplastischen Syndromen (bei Bronchialkarzinom, Mammakarzinom, Hypernephrom, Plasmazytom), Knochenmetastasen, Sarkoidose, Immobilisationsosteoporose. Das
Arzneimittel
sollte nur unter laufender Überwachung der Calcium- und Phosphatkonzentrationen im Blut und

Urin

angewandt werden bei: • Niereninsuffizienz • absorptiver oder renaler Hypercalciurie • Nephrocalcinose • Calciumnierensteinen • Hypophosphatämie. Hinweis: Das Calcium x Phosphat-Produkt sollte 5,3 mmol 2 /l 2 keineswegs überschreiten, in einem solchen Fall ist die Therapie abzubrechen. Schwangerschaft und Stillzeit: Berichte über schädliche Wirkungen von Calcium während der Schwangerschaft und in der Stillperiode beim Menschen sind nicht bekannt geworden. In der Schwangerschaft müssen die Serumcalciumspiegel besonders gut kontrolliert werden, da eine langanhaltende Hypercalcämie zu körperlicher Fehlbildung und geistiger Behinderung des Kindes führen kann.


Wirkungen:
Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (1-10%): • Auch bei Beachtung der empfohlenen Dosierung kann gelegentlich Übelkeit,
Obstipation
und Diarrhoe auftreten. Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit: • In den ersten Monaten der Gabe von Calcium kommt es zu einer vermehrten Calciumausscheidung im

Urin

, die eine Steinbildung begünstigen kann. • Bei Niereninsuffizienz und langfristiger Einnahme hoher Dosen kann es zu Hypercalcämie, metabolischer Alkalose und Hypercalciurie kommen. • Patienten mit chronischem Nierenversagen, die das
Arzneimittel
als Phosphatbinder erhalten, können vor allem bei gleichzeitiger Einnahme von
Vitamin
-D-Metaboliten hypercalcämische Episoden entwickeln. Aus diesem Grund sind konsequent regelmäßige Kontrollen der Serumspiegel für Calcium und Phosphat unerlässlich. • Im medizinischen Schrifttum gibt es einige Hinweise, dass sich bei chronischer Niereninsuffizienz unter der Langzeitbehandlung mit Calciumcarbonat Gefäß- und Weichteilkalzifikationen entwickeln können. Über den Stellenwert dieser Beobachtung herrscht noch keine Klarheit. Zur Vorbeugung wird eine möglichst niedrige Dosierung auch von Calciumacetat empfohlen, die sich strikt an den Serumcalcium- und Serumphosphatspiegeln orientiert. • Die Einnahme von Calciumsalzen führt durch Bildung von schwer löslichem Calciumphosphat zu einer Verminderung der Phosphatresorption.


Anwendung:
Die Dosierung richtet sich nach der Höhe des Serumphosphatspiegels. Die Therapie sollte mit 2
Tabletten
zu jeder Hauptmahlzeit begonnen werden. Je nach Höhe des Serumphosphatspiegels liegt der Tagesdosisbereich in der Regel bei 3-4mal 2-3
Tabletten
(1050-2100 mg Calcium) täglich zu den Mahlzeiten. Art und Dauer der Anwendung: • Die

Filmtabletten

zur Phosphatbindung sollen unzerkaut evtl. mit etwas Flüssigkeit über den Tag verteilt unmittelbar vor oder zu den Mahlzeiten eingenommen werden. Hinweise: • Die Therapie mit dem
Arzneimittel
erfordert eine regelmäßige Kontrolle der Serumcalcium- und Serumphosphatspiegel. • Die Resoptiom und damit auch die Wirksamkeit von Tetracyclin, Cefpodoxim-Axetil, Cefuroxim-Axetil, Ketoconazol, Chinolonen wie Ciprolfloxacin und Norfloxacin, Eisen-,Fluorid-, Estramustinpräparaten wird durch die gleichzeitige Einnahmen mit dem Arzenimittel vermindert Zwischen der Einahme des Arzneimittels und der Einnahme anderer Präparate sollte daher in der regel ein Abstand von mindestens 2 Stunden eingehalten werden.


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besuchen Sie bitte www.medice.de
 
 
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