Anwendungsgebiete:
Hyperphosphatämie bei dialysepflichtiger chronischer Niereninsuffizienz.
Nicht Anwenden bei:
Das darf nicht angewendet werden bei:
• Hypophosphatämie
• schweren Hyperphosphatämien
• Hypercalcämie
• Hypercalciurie mit Auftreten calciumhaltiger Nierensteine
• decalcifierenden Tumoren und Skelettmetastasen
• schwerem Nierenversagen ohne Dialysebehandlung
•
• vorbekannten Dickdarmstenosen
• Osteoporose als Folge einer Immobilisation.
Schwangerschaft und Stillzeit:
Berichte über schädliche Wirkungen von Calcium während der Schwangerschaft und in der Stillperiode beim Menschen sind nicht bekannt geworden.
Wirkungen:
Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit:
• Gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit und , insbesondere bei hohen Dosierungen (ggf. auf Calciumcarbonat umstellen)
• Weichteilverkalkungen
• Hypercalcämie.
Anwendung:
Die Dosierung sollte individuell erfolgen.
Soweit nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene täglich 3800-7600 mg Calciumacetat (4 bis 8 ) ein.
Die können einmal am Tag (vor oder zu den Mahlzeiten) eingenommen werden oder auf mehrere Einnahmezeiten verteilt werden, z.B. 4 bis 8 zweimal täglich.
Art und Dauer der Anwendung:
Das sollte unzerkaut und mit etwas Flüssigkeit vor und während der Mahlzeiten eingenommen werden.
Hinweis:
Die gleichzeitige Einnahme von Calciumacetat mit anderen Arzneimitteln kann deren Resorption beeinträchtigen. Für zahlreiche anionische Arzneisubstanzen, z.B. Tetracyclin und Doxycyclin, Chinolone (Gyrasehemmer), Biphosphonate, Fluoride und Anticholinergika sind Veränderungen der Resorption möglich. Wechselwirkungen können auch mit -D-Präparaten auftreten. Deshalb sollte generell ein Abstand von 1-2 Stunden zwischen der Einnahme von Calciumacetat und der anderer eingehalten werden.