|
|
| |
Anwendungsgebiete: Infektion durch Enterobius vermicularis (Oxyuriasis).
Nicht Anwenden bei: Das darf nicht angewendet werden bei:
• bekannter Überempfindlichkeit gegen Pyrviniumembonat und verwandte Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile.
• Leberschädigungen
• Niereninsuffizienz
• entzündlichen Darmerkrankungen.
Das ist aufgrund der enthaltenen Saccharose ungeeignet für Personen mit Fructose-Unverträglichkeit (hereditäre Fructoseintoleranz) sowie bei Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharose-Isomaltose-Mangel.
Die Anwendung des Arzneimittels bei Säuglingen, insbesondere bis zur Vollendung des dritten Lebensmonats, sollte nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abschätzung erfolgen.
Schwangerschaft und Stillzeit:
Eine Entnahme während der Schwangerschaft sollte nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.
Wirkungen: Seltene unerwünschte Wirkungen (< 1%):
• gastrointestinale Beschwerden mit Übelkeit, Erbrechen, Magenkrämpfe, Blähungen und bzw.
Unerwünschte Wirkungen, Einzelfälle:
• Stomatitis
• und Krämpfe
• Das Auftreten allergischer Hauterscheinungen wie , Rush, und Purpura ist in Einzelfällen möglich.
Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit:
• Reaktionen wie Angio- und Larynxödem sind nach Applikation des Arzneimittels nicht auszuschließen.
• Das Mittel passiert den Verdauungskanal unverändert, der Stuhl des Patienten färbt sich daher hellrot.
• Aufgrund des Gehaltes von Benzoesäure können bei ensprechend veranlagten Patienten Überempfindlichkeitsreaktionen in Form von Reizungen an , Augen und Schleimhäuten auftreten. Bei Neugeborenen besteht ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Gelbsucht.
Anwendung: Soweit nicht anders verordnet, gelten folgende Dosierungsangaben:
• Erwachsene und erhalten 50 mg Pyrvinium (5 ml Suspension) pro 10 kg Körpergewicht.
Die Maximaldosis beträgt bei Kindern und Erwachsenen (auch bei einem Körpergewicht von mehr als 80 kg) 400 mg Pyrvinium (40 ml Suspension).
Bei ungenügender Wirksamkeit soll nicht die Dosis erhöht, sondern die Therpie wiederholt werden.
Bei der Anwendung von Pyrvinium in der Schwangerschaft soll die Dosierung auf das Körpergewicht vor der Schwangerschaft bezogen werden.
Art und Dauer der Anwendung:
• Die Behandlung mit dem ist in der Regel eine Einmalbehandlung.
• Vor der Anwendung muss die Flasche geschüttelt werden
• Die Einnahme des Arzneimittels kann unabhängig von der Nahrungsaufnahme erfolgen. Bei höheren Dosierungen empfiehlt sich jedoch die Verteilung der Einmaldosis auf drei Portionen: vor, während und nach der Mahlzeit.
• Eine Wiederholung der Behandlung mit dem sollte nach 2-4 Wochen erfolgen.
• Es ist auf Körperhygiene, Sanierung der Umgebung und die Behandlung von Kontaktpersonen zu achten.
• Die Suspension kann mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten (z.B. Fruchtsaft) verdünnt gegeben werden.
Hinweise:
• Wenn bei Anwendung der Suspension gastrointestinale Nebenwirkungen auftreten, empfiehlt sich der Wechsel auf wirkstoffgleiche Dragees.
• Während der Einnahme sind keine Abführmittel und keine besondere Diät notwendig.
Hinweise: Hinweise für den Patienten:
• Es ist darauf zu achten, daß die Suspension nicht auf Kleider etc. verschüttet wird. Mögliche Flecken lassen sich nicht ohne weiteres entfernen. Am besten geschieht dies durch Einweichen in kaltem Wasser, dem Salmiak zugesetzt wurde. Anschließend wird wie üblich nachgewaschen.
• Das färbt den Stuhl hellrot. Dies hat keinerlei pathologische Bedeutung, sondern zeigt nur an, daß die Substanz den Darmtrakt ordnungsgemäß passiert hat.
|
|
|
|