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Anwendungsgebiete: Infektionen, die durch nachgewiesene nystatinempfindliche Hefepilze (Candida albicans, Candida glabrata u.a.) hervorgerufen worden sind:
• Infektionen des Magen-Darmtrakts
• Prophylaxe sekundärer Mykosen bei krankheits- oder behandlungsbedingter Abwehrschwäche (z.B. bei Gabe von Zytostatika, Kortikoiden oder Breitspektrum-Antibiotika) sowie bei rezidivierenden -, Schleimhaut- und Vaginalmykosen, sofern eine Hefepilzbesiedlung des Mund-Magen-Darmtraktes vorliegt.
Hinweis:
Orale -Zubereitungen eignen sich nicht zur Behandlung systemischer Mykosen.
Nicht Anwenden bei: Das darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Nystain oder einen der sonstigen Bestandteile.
Schwangerschaft und Stillzeit:
• Da die Sicherheit der Anwendung in der Schwangerschaft nicht belegt ist, sollte in der Schwangerschaft daher nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung angewandt werden.
• Da Nystain in oraler Gabe in üblicher Dosierung nicht nennenswert resorbiert wird, wurde die Muttermilchgängigkeit nicht untersucht.
Anwendung: • Übliche Tagesdosis:
3-4mal täglich 2 über 8 Tage, dann 3-4mal täglich 1 Tablette über weitere 8 Tage.
• Grundsätzlich richtet sich die Häufigkeit der Anwendung und Höhe der Dosierung nach dem Ausmaß der Erkrankung und dem Zustand des Patienten. Da aufgrund seiner Molekülgröße praktisch nicht resorbiert wird, ist auch die orale Gabe eine Oberflächenbehandlung.
• Erst bei Maximaldosen von ca. 6 Mega I.E., entsprechend 12 pro Einzeldosis, kann im Serum ein geringer fungistatischer Effekt beobachtet werden.
• Höhere Dosierungen und häufigere Anwendungen können bei Patienten mit stark eingeschränkter Abwehrleistung notwendig sein.
Art und Dauer der Anwendung:
• Die Einnahme der sollte nach den Mahlzeiten mit ausreichend Flüssigkeit erfolgen.
• Die Behandlung sollte mindestens noch 2 Tage nach Abklingen der Symptome fortgeführt werden und eine mikrobiologische Kontrolluntersuchung sollte durchgeführt werden.
• Auch wenn sich die Symptome der Krankheit innerhalb von ein paar Tagen bessern, sollte die Behandlung nicht unterbrochen werden.
• Wenn lokale Irritationen auftreten, sollte umgehend der Arzt befragt werden.
• Wenn sich kein therapeutischer Erfolg der Behandlung zeigt, sollte, bevor eone andere Therapie erfolgt, eine geeignete mikrobiologische Untrsuchung durchgeführt werden.
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