|
|
| |
Anwendungsgebiete: Zur wiederholten zeitlich begrenzten Anwendung als Antiseptikum bei geschädigter , wie z.B.:
• Decubitus (Druckgeschwür)
• Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür)
• oberflächlichen Wunden und
• infizierten und superinfizierten Dermatosen.
Nicht Anwenden bei: Das darf nicht angewendet werden:
• bei Schilddrüsenerkrankungen
• vor und nach einer Radio-Iod-Anwendung (bis zur dauerhaften Ausheilung)
• bei Überempfindlichkeit gegen Iod und andere Inhaltsstoffe
• bei Dermatitis herpetiformis Duhring
• bei Neugeborenen und Säuglingen bis zum Alter von 6 Monaten.
Schwangerschaft und Stillzeit:
• Iod, auch als Povidon-Iod ist plazentagängig. Die Anwendung von Iod darf bis zur neunten Schwangerschaftswoche nur unter strenger Indikationsstellung erfolgen. Nach dieser Zeit ist die Anwendung von Iod mit folgenden Ausnahmen absolut kontraindiziert: Vorzeitiger Blasensprung (vor der 37. SSW) mit hohem Infektionsrisiko (tokolytische Behandlung, Behandlung mit Corticosteroiden). Nur Anwendung in geringprozentiger Konzentration.
• Iod, auch als Povidon-Iod, tritt in die über. In der Stillzeit ist die Anwendung von Povidon-Iod kontraindiziert.
Wirkungen: Unerwünschte Wirkungen, Einzelfälle:
• In Einzelfällen sind kontaktallergische Reaktionen vom Spättyp beschrieben worden.
Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit:
• Bei längerer Behandlung kann durch zytotoxische Wirkungen eine Störung der Wundheilung sowie vorübergehend , Brennen und Wärmegefühl auftreten.
• Bei großflächiger bzw. wiederholter Anwendung, besonders auf geschädigter , können Störungen der Schilddrüsenfunktion nicht ausgeschlossen werden.
• Nach Resorption größerer Povidon-Iod-Mengen (z.B. bei ) ist das Auftreten von (zusätzlichen) Elektrolyt- und Serumosmolaritätsstörungen, renaler Insuffizienz und schwerer metabolischer Acidose beschrieben worden.
Anwendung: Entsprechend der Größe der zu behandelnden Flächen werden ein oder mehrere Gazestücke bei Bedarf mehrmals täglich aufgelegt.
Zu Beginn der Behandlung stark entzündeter oder nässender Wunden sollte der Salbengaze-Verband alle 4-6 Stunden erneuert werden, um eine optimale mikrobizide Wirkung zu erhalten.
Art und Dauer der Anwendung:
• Nach dem Aufreißen der wasserdampfdichten Verpackung wird die Gaze mit den Schutzfolien entnommen, die weiße Schutzfolie entfernt und die Gaze aufgelegt.
• Die Wunde wird mit einem oder mehreren Streifen vollständig abgedeckt und die Auflage mit Verbänden oder Klebefolien fixiert. Bei stark nässenden oder eiternden Wunden kann auch die Klarsichtfolie von der Gaze entfernt werden, damit das Sekret abfließn kann.
• Abszesshöhlen werden mit der Gaze nach Entfernung beider Schutzfolien tamponiert.
• Der Salbengaze-Verband kann längere Zeit auf der Wunde verbleiben und sollte spätestens nach Entfärbung der gewechselt werden.
Hinweise:
• Die Braunfärbung der Salbengaze ist eine Eigenschaft der aufgetragenen . Sie zeigt das Vorhandensein von verfügbarem Iod und damit die Wirksamkeit an. Bei Nachlassen der Braunfärbung ist nachzudosieren, wobei eine vollständige Belegung der betroffenen Areale notwendig ist, da das eine ausschließlich lokale antiseptische Wirkung aufweist.
• Wegen der Wasserlöslichkeit von Povidon-Iod lassen sich Flecken aus textilem Gewebe mit Wasser und Seife, in hartnäckigen Fällen mit Salmiakgeist oder Thiosulfatlösung leicht entfernen.
| Dieses Produkt ist z.B. kompatibel zu: |
|
|
Menge: 20 g Salbe
2,43 EUR
12,15 EUR/100g
incl. 19 % UST
|
|
|
| Weitere Produkte vonBRAUNOVIDON Salbengaze 10x20 cm |
|
Neben BRAUNOVIDON Salbengaze 10x20 cm gibt es noch weitere Produkte von
B. BRAUN MELSUNGEN AG in unserer Versandapotheke
|
|
|
|
|
|