|
|
| |
Anwendungsgebiete: • Zum Ersatz dialysebedingter L-Carnitinverluste unter chronischer Hämodialysebehandlung.
• Zur Substitution bei primärem und sekundärem systemischen Carnitinmangel.
Die typischen klinischen Symptome sind:
Muskeldystrophie und/oder Kardiomyopathie mit Lipidakkumulation und/oder Hepatropathie mit intermittierender metabolischer Encephalopathie und Hypoglykämie mit Azidose.
• Als Behandlungsversuch bei Sonderformen der Muskeldystrophie mit Lipidakkumulation, die auf einem primären muskulären Carnitinmangel beruhen.
• Zur Ergänzung der Behandlung bei progressiver Muskeldystrophie vom Typ Duchenne, sofern noch funktionierende Skelettmuskeln vorhanden sind.
Nicht Anwenden bei: Das darf nicht eingenommen werden bei Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandtteile.
Bei Magengeschwüren oder teilweiser Magenresektion sollte auf die orale Gabe von L-Carnitin verzichtet werden (mögliche gastrointestinale Störwirkungen).
Schwangerschaft und Stillzeit:
Da es sich um eine körpereigene Substanz handelt, sind Risiken während Schwangerschaft und Stillzeit nicht zu erwarten.
Anwendung: 3,3 ml (=1 Messbecher) enthalten 1 g Levocarnitin.
Soweit nicht anders verordnet, erhalten Erwachsene und 2-3 g Levocarnitin pro Tag auf 2-3 Einzeldosen verteilt. Dies entspricht dem Inhalt von einem Messbecher 2-3mal täglich.
Nach jeder Hämodialyse werden, soweit nicht anders verordnet, 1-2 g Levocarnitin verabreicht (entsprechend 1-2 Messbechern).
Art und Dauer der Anwendung:
• Der Sirup sollte zur Einnahme mit etwas Flüssigkeit verdünnt werden.
• Der Arzt bestimmt je nach Krankheitsbild die Zeitdauer der Anwendung.
Hinweis:
Bei Magengeschwüren oder teilweiser Magenresektion sollte auf die Gabe des Arzneimittels verzichtet werden.
Haltbarkeit: Angebrochene Flaschen sollten gut verschlossen bei Raumtemperatur aufbewahrt werden und dürfen höchstens 3 Monate lang nach dem Anbrechen verwendet werden.
|
|
|
|