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Anwendungsgebiete: Therapie von -E-Mangelzuständen, die ernährungsmäßig nicht behoben werden können.
Ein Mangel kann auftreten bei:
• verminderter Resorption, z.B. durch Störungen der Gallen- und Pankreassekretion sowie bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
• langfristiger parenteraler Ernährung
• Stoffwechselstörungen/-anomalien, z.B. A-ß-Lipoproteinämie und bestimmten Formen der hämolytischen Anämie.
Hinweis:
Auf -E-Mangelzustände zurückgeführte Symptome haben häufig andere Ursachen. Deshalb sollte nach länger andauernder erfolgloser Einnahme die Therapie überprüft werden.
Von verschiedenen Herstellern werden zusätzliche Indikationen beansprucht:
• Ohrgeräusche, Vergeßlichkeit und Konzentrationsstörungen als Zeichen einer allgemeinen Gefäßverkalkung
• Erkrankungen des Stütz- und Muskelgewebes wie degenerative Gelenkerkrankungen, Bandscheibenschäden, Hexenschuß und Muskelschmerzen.
• Neurologische Erkrankungen
• Fruchtbarkeitsstörungen
• Zur Leistungssteigerung
• Stabilisierung von Phospholipiden (Zellmembranen)
• Schutz vor der Folgen überschießender Phagozytose.
Nicht Anwenden bei: Kontraindikationen sind nicht bekannt.
Schwangerschaft und Stillzeit:
Ó-Tocopherol passiert in geringem Maße die Plazenta und geht in die über. Daten über eine Hypervitaminose bei schwangeren Frauen liegen nicht vor.
Die empfohlene tägliche Zufuhr in der Schwangerschaft und Stillzeit beträgt 23-45 mg Ó-Tocopherolacetat (entsprechend 15-30 mg Ó-Tocopherol- Äquivalenten). Bisherige Erfahrungen haben jedoch keine nachteiligen Effekte für den Feten durch höhere Dosen erkennen lassen.
Anwendung: Soweit nicht anders verordnet, nehmen Jugendliche und Erwachsene täglich 1 Kapsel (entsprechend 1000 I.E.) ein.
Art und Dauer der Anwendung:
unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit möglichst zu den Mahlzeiten einnehmen.
Die Wirkung von E wird durch gleichzeitige Einnahme von Eisen-III-Präparaten vermindert. Zwischen der Einnahme von E und Eisen-III-Präparaten sollte daher ein zeitlicher Abstand von 4 Stunden eingehalten werden.
Die Dauer der Anwendung ist abhängig vom Verlauf der Grunderkrankung.
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