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Anwendungsgebiete: • Behandlung von Kaliummangelzuständen.
• Vorbeugende Anwendung bei Diuretika, die zu einer vermehrten Kaliumausscheidung führen.
Nicht Anwenden bei: Das darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen sowie bei Krankheiten, die häufig mit einer Hyperkaliämie verbunden sind wie:
• Dehydratation
• eingeschränkter exkretorischer Nierenfunktion
• Morbus Addison
• Adynamia episodica hereditaria
• Sichelzellanämie
• Stoffwechselentgleisungen in den sauren Bereich, z.B. diabetische Azidose sowie bei erhöhten Serumkaliumspiegeln aufgrund von Kaliumverschiebungen vom intrazellulären in den extrazellulären Raum.
Bei Beeinträchtigung der Speiseröhren- bzw. der Magen-Darm-Passage muss die Verordnung fester Kaliumchlorid-Präparate sorgfältig abgewogen werden (Gefahr der Schleimhautschädigung).
Das sollte nur mit Vorsicht angewendet werden bei gleichzeitiger Therapie mit Anticholinergika, kaliumsparenden Diuretika, Aldosteronantagonisten, ACE-Hemmern oder potentiell nephrotoxischen Medikamenten (nichtsteroidalen Antiphlogistika u.a.). Durch Interaktion mit diesen letztgenannten Arzneimitteln, durch plötzlich auftretende Azidose, akute Einschränkung der Nierenfunktion oder andere Zustände kann es zu akzidentell auftretender Hyperkaliämie kommen.
Vorsicht bei Patienten mit Ulkusanamnese (Gefahr gastrointestinaler Reizerscheinungen bei Verabreichung oraler Kaliumpräparate).
Schwangerschaft und Stillzeit:
Hinweise auf schädliche Wirkungen während der Schwangerschaft und in der Stillzeit sind nicht bekannt.
Da sowohl hohe als auch niedrige -Serumspiegel die maternale und fetale Herzfunktion beeinträchtigen, sind die maternalen Serumspiegel genau zu überwachen. Solange der maternale Serumspiegel im physiologischen Bereich gehalten wird, sind keine schädlichen Auswirkungen für den bzw. Fetus bzw. das gestillte Kind zu erwarten.
Anwendung: Die Dosierung ist den individuellen Verhältnissen anzupassen.
Es gelten die folgenden Richtwerte:
• Zur Prophylaxe eines Kaliummangels im Allgemeinen täglich 2-3 (entspr. 16-24 mmol K+).
• Zur Therapie des Kaliummangels täglich 5-12 (entspr. 40-96 mmol K+), gegebenenfalls mehr.
Eine Tagesdosis von mehr als 2 sollte auf 2 oder mehr Einzeldosen verteilt werden.
Zur Prophylaxe kann mit einer Dosierung von 3mal 1 Kapsel täglich, zur Behandlung eines manifesten Kaliumsmangels mit 3mal 2 täglich begonnen werden. Danach ist die Dosierung gegebenfalls den individuellen Bedürfnissen des Patienten anzupassen.
Art und Dauer der Anwendung:
• Die sollen zu den Mahlzeiten unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (wenigstens dem Inhalt eines Wasserglases entsprechend) eingenommen werden. - Soweit die Ursache eines Kaliumdefizits sich nicht beheben lässt, ist eine fortlaufende Substitution empfehlenswert. In anderen Fällen von Kaliummangel reichen oft Tage bis Wochen für den Ausgleich des Kaliumdefizits aus.
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