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Anwendungsgebiete: Medikamentös behandlungsbedürftige Ein- und Durchschlafstörungen.
Hinweis:
Nicht alle bedürfen einer medikamentösen Therapie. Oftmals sind sie Ausdruck körperlicher oder seelischer Erkrankungen und können durch andere Maßnahmen oder eine Therapie der Grundkrankheit beeinflußt werden. Deshalb sollte bei länger anhaltenden keine Dauerbehandlung mit Doxylamin erfolgen, sondern der behandelnde Arzt aufgesucht werden.
Nicht Anwenden bei: Das darf nicht angewendet werden bei:
• bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, andere Antihistaminika oder einen der sonstigen Bestandteile
• akutem -Anfall
• Engwinkel-
• Phäochromozytom
• Prostata-Hypertrophie mit Restharnbildung
• akuter Vergiftung durch Alkohol, Schlaf- oder sowie Psychopharmaka (Neuroleptika, Tranquilizer, Antidepressiva, Lithium)
• Epilepsie
• gleichzeitiger Therapie mit Hemmstoffen der Monoaminoxidase.
Das sollte nur unter besonderer Vorsicht angewendet werden bei:
• eingeschränkter Leberfunktion
• kardialer Vorschädigung und
• chronischen Atembeschwerden und
• gastro-oesophagealem Reflux
• Patienten mit fokalen kortikalen Hirnschäden und Krampfanfällen in der Anamnese, da bereits durch die Gabe von kleinen Dosen Grand-mal-Anfälle ausgelöst werden können.
und Jugendliche sollen nicht mit dem behandelt werden.
Schwangerschaft und Stillzeit:
• Das soll während der Schwangerschaft und bei Frauen, bei denen der Eintritt einer Schwangerschaft während der Therapie nicht auszuschließen ist, nur nach strenger Abwägung des Nutzens gegen mögliche Risiken für das Kind verordnet werden.
Epidemiologische Studien mit einem Doxylaminsuccinat-haltigen haben beim Menschen keinen Hinweis auf einen keimschädigenden Effekt von Doxylaminsuccinat erbracht.
• Da der Wirkstoff in die übergeht, sollte das während der Stillzeit nicht eingenommen werden bzw. sollte das Stillen für die Dauer der Behandlung unterbrochen werden.
Anwendung: Soweit nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene ca. 1/2 bis 1 Stunde vor dem Schlafengehen 1 Brausetablette (entsprechend 25 mg Doxylaminsuccinat) ein.
Bei stärkeren können als Höchstdosis 2 (entsprechend 50 mg Doxylaminsuccinat) eingenommen werden.
Art und Dauer der Anwendung:
• Die werden nach Auflösen in einem Glas Wasser ca. 1/2 bis 1 Stunde vor dem Schlafengehen eingenommen.
• Es ist darauf zu achten, dass nach der Einnahme der für eine ausreichende Schlafdauer gesorgt wird, um eine Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens am folgenden Morgen zu vermeiden.
• Bei akuten ist die Behandlung möglichst auf Einzelgaben zu beschränken. Um bei chronischen die Notwendigkeit einer fortgesetzten Anwendung zu überprüfen, sollte nach zweiwöchiger täglicher Einnahme die Dosis schrittweise reduziert oder herabgesetzt werden.
Hinweise:
• Durch sorgfältige und individuelle Einstellung der Tagesdosen lassen sich Häufigkeit und Ausmaß von Nebenwirkungen reduzieren. Die Gefahr des Auftretens von Nebenwirkungen ist bei älteren Patienten größer. Bei diesem Personenkreis kann sich dadurch auch die Sturzgefahr erhöhen.
• Nach längerfristiger täglicher Anwendung können durch plötzliches Absetzen der Therapie wieder verstärkt auftreten.
Hinweise: Hinweise für den Patienten:
Bei gleichzeitigem Alkoholgenuß kann die Wirkung von Doxylamin in nicht vorhersehbarer Weise verändert und verstärkt werden. Deshalb solte während der Anwendung des Arzneimittels Alkoholgenuß vermieden werden.
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