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Anwendungsgebiete: 1. Säurebeschwerden verschiedener Art wie oder saures Aufstoßen.
2. Zur unterstützenden Therapie bei Ulcus ventriculi et duodeni.
Hinweis:
Bei Patienten mit Ulcus ventriculi oder duodeni sollte eine Untersuchung auf H. pylori - und im Falle des Nachweises - eine anerkannte erwogen werden, da in der Regel bei erfolgreicher Eradikation auch die Ulkuskrankheit ausheilt.
Nicht Anwenden bei: Das darf nicht angewendet werden bei:
• Hypophosphatämie
• und Dickdarmstenosen
• Säuglingen.
Das darf bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (-Clearance weniger als 30 ml/min) nur bei regelmäßiger Kontrolle der Serumspiegel von Magnesium und Aluminium verabreicht werden.
Schwangerschaft und Stillzeit:
• Das Nutzen-Risiko-Verhältnis sollte vor der Einnahme von aluminiumhaltigen Antazida während der Schwangerschaft sorgfältig abgewogen werden. Es liegen keine hinreichenden Daten für die Verwendung von Aluminium-Magnesium-Silicat bei Schwangeren vor.
Tierexperimentelle Studien haben für Aluminiumverbindungen eine Reproduktionstoxizität gezeigt. Untersuchungen beim Menschen zeigen für unreife Neugeborene (Frühgeborene) eine Aluminium-Akkumulation in den Knochen. Potenziell besteht bei längerfristiger Anwendung das Risiko einer Neurotoxizität. Das sollte deshalb während der Schwangerschaft nur kurzfristig in einer möglichst niedrigen Dosierung angewendet werden, um eine Aluminiumbelastung des Kindes zu vermeiden.
• Aluminiumverbindungen gehen in die über. Aufgrund der geringen Resorption ist ein Risiko für Neugeborene nicht anzunehmen.
Anwendung: 1 Kautablette enthält 500 mg Aluminium-Magnesium-Silicat (1:2:3) (entsprechend einer Neutralisationskapazität von 7 bis 9 mval HCl).
Mehrmals täglich zwischen den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen, oder wenn die Symptome es erfordern, bis zu 3 den Inhalt von 1 bis 2 Beuteln bzw. 1 bis 2 Teelöffel 2 Teelöffel (10 ml) Suspension zum Einnehmen aus dem Beutel einnehmen.
Hinweis:
Bei Niereninsuffizienz und bei langfristiger Einnahme hoher Dosen kann es zur Aluminiumeinlagerung vor allem in das Nerven- und Knochengewebe und zur Phosphatverarmung kommen.
Art und Dauer der Anwendung:
• Die sind zum Einnehmen (zum Kauen oder Lutschen) bestimmt.
• Die Einnahme sollte 1 bis 2 Stunden nach den Mahlzeiten und zur Nacht erfolgen.
• Die Dauer der Behandlung richtet sich nach der Art und Schwere sowie dem Verlauf der Erkrankung. Sind die Beschwerden unter der Behandlung nicht abgeklungen, sollte spätestens nach 2 Wochen der Arzt mögliche Ursachen abklären.
Hinweise:
• Die gleichzeitige Einnahme von Aluminium-Magnesium-Silicat mit anderen Medikamenten kann deren Resorption verändern. Insbesondere wurde eine erhebliche Verminderung der Resorption von Tetracyclinen, Chinolonderivaten (, Ofloxacin, Norfloxacin), Natriumfluorid, Eisen und Chenodesoxycholsäure beobachtet. Im Hinblick auf eine mögliche Resorptionsbeeinträchtigung sollte generell ein Abstand von 1 bis 2 Stunden zwischen der Einnahme von Antazida und anderen Medikamenten eingehalten werden.
• Die gleichzeitige Einnahme von aluminiumhaltigen Antazida mit säurehaltigen Getränken (Obstsaft, Wein u.a.) erhöht die intestinale Aluminiumresorption. Dies gilt auch für , die Zitronensäure bzw. Weinsäure enthalten.
Haltbarkeit: Trocken und nicht über 25°C lagern bzw. aufbewahren.
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