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Anwendungsgebiete: • Störungen im Magen- und Darmbereich, insbesondere Blähungen (Flatulenz, Meteorismus - auch postoperativ), Völlegefühl, Aerophagie, Roemheld-Syndrom
• und Begleitsymptome bei Gastritis und Leber-, Galle-, Pankreaserkrankungen zur Röntgenvorbereitung.
Nicht Anwenden bei: Das sollte nicht angewendet werden bei:
• schwerer Niereninsuffizienz (-Clearance kleiner als 30 ml/min)
• erniedrigtem Phosphatspiegel im Blut
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• bekannten Dickdarmstenosen.
Schwangerschaft und Stillzeit:
Berichte über schädliche Wirkungen von Aluminiumhydroxid während der Schwangerschaft und der Stillperiode beim Menschen sind nicht bekanntgeworden.
Wirkungen: Unerwünschte Wirkungen, Einzelfälle:
Darmverschluß.
Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit:
Bei Niereninsuffizienz und langfristiger Einnahme hoher Dosen kann es zur Aluminiumeinlagerung vor allem in das Nerven- und Knochengewebe und zur Phosphatverarmung kommen.
Aluminiumhydroxid kann besonders bei hohen Dosierungen zur führen.
Anwendung: Soweit nicht anders verordnet, Erwachsene 3-4mal täglich 2 vor den Mahlzeiten oder nach Bedarf einnehmen.
Zur Röntgenvorbereitung für Galle-, Darm- und Nierenaufnahmen empfiehlt es sich, daß der Patient einige Tage vorher bis zu 6mal täglich 1 Kautablette täglich einnimmt.
Art und Dauer der Anwendung:
Die sollen zerkaut werden. Sie können jedoch auch zerkleinert eingenommen oder auch gelutscht werden.
Die Behandlung kann, falls erforderlich, mehrere Monate durchgeführt werden.
Hinweise:
• Die gleichzeitige Einnahme von Antazida mit anderen Medikamenten kann deren Resorption verändern. Klinisch relevante Resorptionsverminderungen sind für Tetrazykline und die Chinolonderivate und Ofloxacin beschrieben worden.
• Im Hinblick auf eine mögliche Resorptionsbeeinträchtigung sollte generell ein Abstand von 2-3 Stunden zwischen der Einnahme von Antazida und anderen Medikamenten eingehalten werden.
• Die gleichzeitige Einnahme von aluminiumhaltigen Antazida mit säurehaltigen Getränken (Obstsäfte, Wein u.a.) erhöht die intestinale Aluminiumresorption.
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