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Anwendungsgebiete: Zur Kaliumsubstitution bei:
• ausgeprägter Hypokaliämie (Serumkalium unter 3,2 mmol/l), insbesondere bei gleichzeitig bestehender metabolischer Alkalose
• hypokaliämischen neuromuskulären Störungen oder Herzrhythmusstörungen
• Hypokaliämie bei gleichzeitiger Digitalis-Therapie.
Zur Prophylaxe einer Hypokaliämie bei drohendem hepatischem Koma.
Nicht Anwenden bei: Das darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen sowie bei Krankheiten, die häufig mit einer Hyperkaliämie verbunden sind wie:
• Dehydratation
• eingeschränkter exkretorischer Nierenfunktion
• Morbus Addison
• Adynamia episodica hereditaria
• Sichelzellanämie
• Stoffwechselentgleisungen in den sauren Bereich, z.B. diabetische Azidose sowie bei erhöhten Serumkaliumspiegeln aufgrund von Kaliumverschiebungen vom intrazellulären in den extrazellulären Raum.
Bei Beeinträchtigung der Speiseröhren- bzw. der Magen-Darm-Passage muss die Verordnung fester Kaliumchlorid-Präparate sorgfältig abgewogen werden (Gefahr der Schleimhautschädigung).
Das sollte nur mit Vorsicht angewendet werden bei gleichzeitiger Therapie mit Anticholinergika, kaliumsparenden Diuretika, Aldosteronantagonisten, ACE-Hemmern oder potentiell nephrotoxischen Medikamenten (nichtsteroidalen Antiphlogistika u.a.). Durch Interaktion mit diesen letztgenannten Arzneimitteln, durch plötzlich auftretende Azidose, akute Einschränkung der Nierenfunktion oder andere Zustände kann es zu akzidentell auftretender Hyperkaliämie kommen.
Vorsicht bei Patienten mit Ulkusanamnese (Gefahr gastrointestinaler Reizerscheinungen bei Verabreichung oraler Kaliumpräparate).
Schwangerschaft und Stillzeit:
Hinweise auf schädliche Wirkungen während der Schwangerschaft und in der Stillzeit sind nicht bekannt.
Da sowohl hohe als auch niedrige -Serumspiegel die maternale und fetale Herzfunktion beeinträchtigen, sind die maternalen Serumspiegel genau zu überwachen. Solange der maternale Serumspiegel im physiologischen Bereich gehalten wird, sind keine schädlichen Auswirkungen für den bzw. Fetus bzw. das gestillte Kind zu erwarten.
Anwendung: Die Dosierung richtet sich nach dem zu ersetzenden Defizit, wobei im allgemeinen 50-100 mmol pro Tag ausreichen.
Es sollten nicht mehr als 100-150 mmol/Tag gegeben werden.
Die Tagesdosis sollte in orale Einzeldosen von nicht mehr als 20 mmol aufgeteilt werden.
Dosierungsempfehlungen für Erwachsene:
3-4mal 1 Filmtablette/Tag (= 3-4mal 13,4 mmol /Tag).
Art und Dauer der Anwendung:
Die sind unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit und nur auf vollen Magen nach den Mahlzeiten einzunehemen. Die Einnahme sollte nicht im Liegen erfolgen.
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